Ich werde mich nicht zu der Frage äußern, Evi, ob dein GG oder du richtig liegt
Zum Prinzip des Weißabgleichs hat ja Evi oben schon einen kurzen Absatz von mir zitiert, der es auf den Punkt bringt (meine ich jedenfalls - falls dazu noch Fragen bestehen, bitte posten).
Zum Weißabgleich bei deiner
Canon , Evi. Ich habe mal ein wenig gestöbert und bestätigt gefunden, was ich irgendwie im Hinterkopf hatte: Der automatische Weißabgleich speziell der Canons 250, 300, 350 u.ä. scheint seine Schwächen zu haben. Andererseits scheint leider der manuelle Weißabgleich etwas kompliziert zu sein, da man sich nicht mit der Messung eines weißen Blattes Papier begnügen kann (wie bei den meisten Kameras anderer Hersteller), sondern so eine Art 'Referenzfoto' schießen muss (warum auch immer Canon irgendwas automatisch versuchen muss zu lösen, wofür es etablierte funktionierende Lösungen gibt).
Da ich selbst aber nicht viel Erfahrung mit diesen Canon-dSLR-Modellen habe, möchte ich hier auf die Bedienungsanleitung der jeweiligen Kamera verweisen bzw. auf separat erhältliche Bücher zur Kamera mit Tipps, die man bei dieser Frage wohl gut gebrauchen kann.
Oder vielleicht findet sich unter uns noch ein EOS-Profi, der hierzu mal eine ganz einfache Anleitung verfasst - das wäre wohl für einige Mitglieder von Interesse.
Tut mir leid, den Canon-ikern nicht wirklich weiter helfen zu können.
Frank, bei deiner
Nikon ist das glaube ich im Aufnahmemenu zu finden: Weißabgleich manuell. Damit kannst du einen auf dem Blatt Papier gemessenen Wert speichern. Die exakte Vorgehensweise der D 70 bitte ich dich ebenfalls in der Bedienungsanleitung nachzuschlagen.
Eine alternative Möglichkeit nach dem Schrotschussprinzip bieten viele Kameras mit der Weißabgleichs-Reihe. Dabei schießt die Kamera eine kleine Serie von Fotos mit unterschiedlichen Weißabgleich-Einstellungen. - Das finde ich persönlich etwas unbefriedigend (ich fotografiere gerne kontrolliert), kann aber ggf. helfen.
Liebe Grüße
Thomas