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Autor Thema: Frostharte Rambler für Halbschatten?  (Gelesen 4450 mal)

Landpomeranze †

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Frostharte Rambler für Halbschatten?
« am: 16. Oktober 2006, 14:32:31 »

Hallo,

nachdem dieses Jahr endlich einige Nadelbäume gefällt wurden, ist vor dem Haus ein relativ großer Platz entstanden, der etwas freundlicher gestaltet werden könnte.

Es sind ca. 200m2, mehr oder weniger im Halbrund stehen noch 6 alte, aufgeastete Fichten und die Gartenhütte; den Baumfällern sei Dank (vorher war es komplett schattig) dringen jetzt vormittags und nachmittags Sonnenstrahlen bis auf den Boden.

Eine Fichte bekam schon Kiftsgate als Begleitung, weiters Blossomtime (die sollte eigentlich als jahrelanges Ärgernis auf dem Kompost landen, hat dort aber wieder ausgetrieben und mich durch diesen Überlebenswillen gerührt), unter einer anderen Fichte steht Alba Maxima.

Ich überlege jetzt, welche Kletterer wohl mit saukalten Wintern, trockenem Boden und Halbschatten am besten zurecht kommen. Derzeit tendiere ich zu Bordeaux, Betty Sherrif und Veilchenblau, eventuell Erinnerung an Brod und Geschwinds Nordlandrose.

Zu Bordeaux und Betty Sherrif finde ich leider wenig Infos, konnte schon wer Erfahrungen sammeln?

lg, Patricia
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Loli

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #1 am: 16. Oktober 2006, 14:49:55 »

Was hälst Du von Brenda Colvin. Steht bei mir unter einer Lärche und bekommt heftig deren abgeworfene Nadeln mit. Zudem ist der Boden meist knochentrocken. Trotzdem wuchert sie vor sich hin, blüht und duftet sehr gut und hat danach hübsche Hagebutten.


LG Loli
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Amelia

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #2 am: 16. Oktober 2006, 15:01:25 »

Bei mir steht Lykkefund an einer Kiefer :). Sie kommt gut mit dem trockenen Boden zurecht. Die Blüten sind zartgelb und im Herbst hat sie auch schöne Hagebutten.
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Landpomeranze †

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #3 am: 16. Oktober 2006, 16:51:40 »

Brenda Colvin steht bei mir jetzt das 2. Jahr an einem Kirschbaum und ist derzeit (obwohl letztes Jahr die Rehe ziemlich viel abgefressen haben) ca. 3 Meter hoch. Ich bin gespannt, ob sie diesen Winter ohne Frostschäden übersteht.

Lykkefund habe ich mir auch überlegt, aber mich stört das gelb, da dieses Jahr aus dem Beet vor dem Platz alles gelbe ausgelagert wurde. Ich hätte dort gern nur Töne zwischen weiß und purpur, wobei mir einfällt, dass ich eine Mahonie ja eigentlich dieses Jahr noch "ums Eck" bringen wollte...
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Raphaela

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #4 am: 16. Oktober 2006, 17:18:40 »

Hört sich nach einem Standort für Venusta pendula an: Duftet zwar wenig ist aber sehr frosthart und ziemlich unkaputtbar (vor meiner haben scheinbar inzwischen auch die W-Tiere kapituliert). Aber Vorsicht: Das Teil wuchert extrem!
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Landpomeranze †

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #5 am: 16. Oktober 2006, 20:45:41 »

Wuchern wäre sogar erwünscht, umso besser werden die Stämme verhüllt. :)

Wie groß und breit wird eigentlich Veilchenblau? Wächst sie monstermäßig genug, um eine Fichte mit ca. 30 Meter Höhe, Stammdurchmesser fast einen Meter, zu behübschen?

Betty Sherriff kennt niemand? Beim googeln habe ich jetzt eine Empfehlung ab US-Klimazone 7 gefunden, davon bin ich leider weit entfernt. :(
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Cristata

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #6 am: 16. Oktober 2006, 20:53:53 »

Veilchenblau steht bei mir seit Frühling 2004 und ist inzwischen schon ca. 3,5 m hoch und das auf Sandboden. :) Sie hat also schon Potenzial, um ganz groß zu werden. Aber 30 m wird sie wohl nicht schaffen...

Betty Sherriff kenne ich leider auch nicht.
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LG Cristata

Moniis

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #7 am: 16. Oktober 2006, 23:01:23 »

Hallo Landpomeranze,

wie wäre es mit dem "üblichen Verdächtigen" Paul´s Himalayan Musk? Oder Scarman´s Himalayan Musk, der soll angebl. seeehr lange blühen.
Wenn extremes Wuchern angedacht ist vielleicht Rambling Rector oder Rosemary Foster. Ob diese 30m schaffen weiß ich nicht ;D aber soweit ich weiß, gehören die schon zu den "ganz Großen".
Erfahrungen aus 1. Hand kann ich leider nicht bieten - ich habe dieses Jahr erst Rambler gepflanzt ( Alberic Barbier, Filipes Kiftsgate, Lykkefund, Euphrosyne, Blush Rambler) und ausserdem wohne ich in Klimazone 8a, also sehr mild.
Bestimmt kommen noch weitere Vorschläge von erfahreneren Rosisten als ich es bin. :D
LG, Moniis
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Landpomeranze †

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #8 am: 16. Oktober 2006, 23:15:25 »

Na ja, um einen Rambler 30 Meter hoch werden zu lassen, müsste wohl vorher ein 2. Super-GAU passieren...
Ich will nur nicht ein kleines zierliches Röschen zu den Bäumen pflanzen, das dort gar nicht auffällt, je weiter es sich hinaufrankt, desto besser. Monsterbäume brauchen eben Monsterrosen als Ausgleich. ;)
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Loli

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #9 am: 16. Oktober 2006, 23:47:01 »

Was ist denn mit Ayrshire Queen (hast Du sicher schon ::)) oder der "Seven sisters rose"?

Oder mit meinem Schnellwachserliebling "Auguste Roussel"?

LG Loli
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2006, 23:50:39 von Loli »
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Landpomeranze †

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #10 am: 17. Oktober 2006, 12:00:06 »

Stimmt, Ayrshire hab ich schon, die ist am besten Weg, zusammen mit einer Clematis Montana das Garagendach zu überwallen. :) Im Frühjahr 2005 gepflanzt, hat sie jetzt 4m lange Ranken.

Die Seven Sisters ist auf meiner Wunschliste gelandet (zum Glück habe ich noch einige große Bäume), angeblich hält sie auch Zone 4 aus, bei Auguste Roussel finde ich leider schon wieder nix zur Winterhärte.

Noch eine Frage - hat wer Polstjärnan im Garten und Erfahrung mit der Endhöhe?
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Querkopf

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #11 am: 17. Oktober 2006, 23:36:22 »

Hallo, Patricia,

passt Rot auch? Dann guck dir doch mal 'Chevy Chase' an. Wird bei Schultheis als "sehr winterhart" beschrieben und bei Lens ausdrücklich als schattenverträglich (lass dich dabei bitte nicht irritieren von den Frosttoleranz-Angaben der Belgier: Kälter als 10-15 Grad unter Null wird's bei denen an der Nordseeküste halt nie ;D - Schultheis in der Wetterau hat's umso frostiger, Christine Meile erst recht, und wenn beide "frosthart" sagen, hat das Gewicht).

Aus eigener Erfahrung - die Rose steht bei mir im 3. Jahr - kann ich bestätigen, dass das mit der Schattentoleranz stimmt und dass selbst im vergangenen, auch bei uns sehr kalten & vor allem ungewöhnlich langen Winter kein Trieblein zurückgefroren ist. Und dass die Rose, nachdem sie sich anfangs Zeit ließ (schattig eben!), jetzt überzeugende Anstalten macht, sich zur prognostizierten 5-Meter-Höhe aufzuschwingen.

Das mit der langen Blütezeit stimmt ebenfalls. Und schön ist sie, sehr schön :D.

'Mme Alfred Carrière' ist bei mir auch eines dieser hinreißenden Kleinmonster - wächst in eine hohe Korkenzieherweide, unbremsbar in Höhe & Breite, duftet umwerfend und hat sich vom Frost so gut wie nicht beirren lassen. Ob sie Letzteres auch in deiner eisigen Klimazone schafft, weiß ich natürlich nicht; aber auch da sagt Christine Meile "frosthart" ;).

Schöne Grüße
Querkopf
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2006, 23:37:06 von Querkopf »
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"Konsequenz heißt auch den Holzweg bis zum Ende zu gehen!"
Online-Leserkommentar zu einem Artikel der österreichischen Zeitung "Der Standard" über Donald Trump, 30.04.2020

Raphaela

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #12 am: 18. Oktober 2006, 20:43:40 »

Chevy Chase und Venusta Pendula sind sogar in der Schnee Eifel frosthart.

War nicht Betty Sheriff die Rose die Sonnenscheins Apfelbaum umgekippt hat? - Die wird auf jeden Fall auch riesig :-X

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sonnenschein

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #13 am: 18. Oktober 2006, 21:05:31 »

Chevy Chase und Venusta Pendula sind sogar in der Schnee Eifel frosthart.

War nicht Betty Sheriff die Rose die Sonnenscheins Apfelbaum umgekippt hat? - Die wird auf jeden Fall auch riesig :-X


Jawohl die ists! Momentan versucht sie sich am Apfelbaum "Schöner von Herrnhut"; wunderbare Rose!! Momentan hat sie den Apfelbaum mit einem Netz von roten Hagebutten überzogen - wenns nicht an Weihnachten erinnern würde von den Farben (tiefdunkelgrün, hier ist noch kein Herbst...) und leuchtendrot, würde ich wohl ständig verzückt davorstehen...
Hier sind ein paar Bilder: http://www.stauden-und-rosen.de/index.php?seite=rosen&id=17
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Es wird immer wieder Frühling

Landpomeranze †

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Re:Frostharte Rambler für Halbschatten?
« Antwort #14 am: 18. Oktober 2006, 22:29:01 »

Meine Liste wird ja immer länger... ::)
An Chevy Chase hat mich bis jetzt immer der Name gestört, ich verbinde damit ein sehr dümmliches Gesicht und noch dümmere Filme. Dabei ist die Rose wirklich hübsch.
MMe Alfred Carrière ist bei mir dieses Frühjahr rausgeflogen, sie ist jeden Winter bodeneben abgefroren und bekam dann 3 oder 4 Solettitriebe. Die mag mein Klima, meinen Boden, vielleicht auch mich nicht.

Im Herbst ziehen jetzt Veilchenblau und Betty Sheriff (neben ein paar anderen ;)) ein, sollte Betty die Fichte in Kleinholz verwandeln, hätte ich nichts dagegen. Vorläufig bin ich gespannt, ob sie bei mir überlebt. An der 3. Fichte wächst Kiftsgate, an der 4. Schwarzer Samt (mein Mann ist aus familiären Gründen und anderen nostalgischen Gründen ganz gerührt, dass es noch DDR-Rosen gibt) - und für die letzten stelle ich meine Bestellliste im Stundentakt um.

Wenn ich noch die ganzen Strauchrosen und Clematis, die mir im Kopf herumspuken, auf diesen Platz setze, muss ich den Weg zur Gartenhütte wahrscheinlich mit einer Machete freihalten. ;)

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