Noch einmal zurück zu den Rhizomsperren - Sollte es nicht möglich sein, Schlehe und Sanddorn damit zu bändigen?
Hallo Frank,
ich bin mir nicht sicher, wie Du das machen willst ...
Auch weiß ich nicht, wie tief die Ausläufer von Sanddorn und Schlehe gehen (an sich flach, aber wenn ein Hinterniss kommt, werden sie wohl abtauchen). Im zweifelsfall krabbeln sie immer 1 cm tiefer, als Deine Wurzelsperre ist.
Mal sehen ... Du könntest extrem starke Folie verwenden (aber nicht die normale Teichfolie aus dem Baumarkt) - unter 50 cm würde ich es nicht versuchen.
Du könntest L-Steine/Mauerscheiben setzten ...
In die Folie könnte doch ein Loch kommen oder bei der Überlappung dringt eine Wurzel hindurch, Beton-Steine haben Fugen ...
Es ist machbar und auch meine Familie hatte mal einen Sanddorn, der nicht wucherte.
Schlehen betrachte ich immer sehr skeptisch und denke an fruchtlose Rodungsversuche in Magerrasen - also auch hier bin ich vorbelastet.
Dennoch - es gibt unheimlich viele Gehölze - ich würde mir einfach nicht unbedingt die auswählen, die starke Probleme machen können. Denn dann ist richtig Arbeit angesagt.
Berberizen magst Du nicht? Och - doch nicht gleich eine ganze Gattung verdammen, weil die immer gleichen Arten langweilig bis spießbürgerlich verwendet werden

. (Berberis stenophylla wäre übrigens auch sehr hübsch)
Bei den Rugosas dachte ich eigentlich an Rugosa-Hybriden (2,5 m sind kein Problem - auch hier gibts übrigens Ausläuferchen - aber die sind leichter im Zaum zu halten).
Auch bei den Pimpinellifolia-Hybriden sind schöne große Sachen dabei - z.B. R. pimp. 'Frühlingsgold' ... 4x4m ist kein Problem.
Eine Rosa canina 'Kiese' hat im 6 Standjahr ebenfalls die 4m Marke überschritten (habe nahrhaften Boden) und biegt sich vor Hagebutten.
gleich gehts weiter ...