Ja, das ist die gute alte Methode.
Ich liebe Quittengelee und Quittenmus.
Ich habe so viele Quitten, dass ich mir erlauben kann das Leben mit der Zubereitung leichter zu machen.
1) waschen und die pelzige Schicht abreiben - da kommen wir nicht drum rum, aber ich nehme einen rauhen (sauberen) Topfschwamm,
da geht es schnell
2) grob in Stücke schneiden - Kernhaus drin lassen ! Dort ist der stärkste Geleeanteil enthalten !
3) mit sehr wenig Wasser (ich nehme Apfelsaft) weich kochen
4) für Gelee: in ein Sieb und ein bisschen drauf rumstampfen - nicht zu viel -> siehe Punkt 5, den Saft nochmal durch ein Feinsieb - und das ist die Grundzutat für das Gelee (1 Anteil Saft : gleichem Anteil Zucker, kochen bis es geliert ... abfüllen ... kaltwerden lassen .... essen ;-)
5) für Quittenmus: wenn der erste Saft für das Gelee abgetropft ist (nicht zu viel rauspressen!), wird der nächste Teil nochmal in den Topf getan und mit etwas Zucker oder Sußstoff warm gemacht. Das dann durch ein mittelfeines Sieb gestrichen. Das ist wirklich etwas zeitraubend und nervig - das Ergebnis ist aber ein Mus, Konsistenz wie Apfelmus, von ganz besonderer Intensität.
Das Mus kann auch zu Marmelade verkocht werden. Wer's mag - ich ziehe das Quittengelee vor ;-)