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News: Fäule, Feuchtigkeit oder feiner Humor bringen immer wieder Leben hervor. (Joachim Ringelnatz)
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25. Februar 2024, 23:07:34
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Autor Thema: Holzspalter  (Gelesen 398 mal)

Microcitrus

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Holzspalter
« am: 23. Februar 2024, 13:54:47 »

Neben den elektrischen und elektropneumatischen Holzspaltern gibt es auch Kleingeräte.

Interesse weckte bei mir so eine Art Axt, die auf einem Holzklotz montiert ist und man hämmert das Holzstück gegen die Schneide. Die meisten haben nur einen Keil, aber ich fand ein Teil mit 2 Schneiden kreuzweise. Ausprobiert und für schlecht befunden. Spaltäxte haben nämlich ein starkes Keilprofil und der Keil treibt das Holz auseinander. Das Teil hat keinen Keil, eher Schneiden. Siehe Bild.
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Irrtümer werden erst zu Fehlern, wenn man sich weigert sie zu ändern.
J.F.Kennedy

Microcitrus

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Re: Holzspalter
« Antwort #1 am: 23. Februar 2024, 13:55:32 »

Sicht von oben
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J.F.Kennedy

Microcitrus

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Re: Holzspalter
« Antwort #2 am: 23. Februar 2024, 13:56:46 »

Ergebnis, das Holzstück blieb stecken, weil es an den Spaltflächen an das Metall gedrückt wurde.
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J.F.Kennedy

Microcitrus

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Re: Holzspalter
« Antwort #3 am: 23. Februar 2024, 14:01:25 »

Meine Eigenbaukonstruktion, eine Axt mit abgesägtem Stiel und am Klotz angeschraubt hielt nicht lange, trotz fetter Schrauben.

Eine Variante mit rundherum aufgesetztem Altreifen (um die entstehende Spreissel zusammenzuhalten) funktionierte gut, aber nicht optimal.

In Werbefilmchen wird ein Spiralbohrer propagiert. Hat jemand Erfahrungen damit? Sticht man die Bohrmaschine damit ab? Braucht man eine robustere Bohrmaschine mit sattem Drehmoment dazu?
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J.F.Kennedy

Klaus_7

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Re: Holzspalter
« Antwort #5 am: 23. Februar 2024, 19:22:26 »

Warte bis das Holz trockener ist und Risse bekommt, dann geht alles viel einfacher und Du brauchst das Zeugs gar nicht. 
Die Richtung mußt du auch noch beachten, dann gehts noch leichter.
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Starking007

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Re: Holzspalter
« Antwort #6 am: 23. Februar 2024, 19:52:29 »

Es geht nix über einen schnellen kräftigen der alles zügig durchjubelt.

Alternativ kurze Stücke und ne schwere Axt.
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Gruß Arthur

Microcitrus

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Re: Holzspalter
« Antwort #7 am: 24. Februar 2024, 12:25:47 »

Warte bis das Holz trockener ist und Risse bekommt, dann geht alles viel einfacher und Du brauchst das Zeugs gar nicht. 
Die Richtung mußt du auch noch beachten, dann gehts noch leichter.
Das glaub ich dir, was Birkenholz angeht, da reicht dann ein Gefriergutmesser. Aber nicht bei getrockneter wurmfreier Wildkirsche.

Muss mir da wohl einen Spezialhackstock basteln. Einerseits sollen die gespaltenen Stücke nicht den Keilspalter verstopfen (sollen also runterrutschen), andrerseits sollen sie auch nicht bis auf den Boden fallen. Einmal bücken zum rohen Trumm genügt.

Es geht nix über einen schnellen kräftigen der alles zügig durchjubelt.
Der schnelle kräftige ist vor 12 Jahren in Pension gegangen, der jubelt nur mehr, wenn's leichter ginge.

So einen Keilbohrer hat noch niemand getestet?
« Letzte Änderung: Heute um 15:42:29 von Microcitrus »
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J.F.Kennedy

Natternkopf

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Re: Holzspalter
« Antwort #8 am: 24. Februar 2024, 14:02:34 »

Keilbohrer  ???
Wenn dies gemeint, ja.  :D

Vor Jahren bei der Schweigermutter mal mit sowas Holz gespalten

Ist ein ganz anderes, fast gemütliches Erlebniss so Holz zu spalten

Grüsse Natternkopf
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Microcitrus

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Re: Holzspalter
« Antwort #9 am: Heute um 16:11:32 »

Ein Keilbohrer für die Bohrmaschine. Das Teil für die Traktorzapfwelle wurde ja verboten, weil zu oft Arbeitsgewand samt Träger eingezogen wurden und keine Notabschaltung möglich war.

Eben für die Bohrmaschine. Hab mich schlau gemacht. In dem Video blockiert der Bohrer und entweder das Werkstück dreht sich gefährlich oder die Bohrmaschine. Also nur für dünne Bretter oder megatrockenes geeignet oder starke Typen, die mit selbigem Unfallverhalten rechnen.

Wenn ich demnächst 2 Bäume fällen lasse (1Lärche, eine Birke, beide ca. 12m), borge ich mir einen elektropneumatischen aus. Das Handgerät wäre nur für Kleinstämme bis 10cm gedacht gewesen. Na vielleicht.
« Letzte Änderung: Heute um 16:25:40 von Microcitrus »
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Amur

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Re: Holzspalter
« Antwort #10 am: Heute um 18:55:40 »

Jetzt würde mich doch mal interessieren was der elektropneumatische Spalter für einer sein soll?
Ich kenne für den üblichen Hobbybetrieb eigentlich nur hydraulische Spalter deren Pumpe meist mit einem Elektromotor oder mit nem Verbrennungsmoter angetrieben wird.
Wie wird denn bei der Pneumatik der Spaltkeil abgefangen, wenn das Scheit bricht und der Wiederstand plötzlich weg ist?

Ansonsten gilt je frischer das Holz desto leichter geht das Spalten. Der Rest ist abhängig von der Holzart und wieviel Äste das Teil hat. Verdrehtes Holz ist auch eine besondere Liga für sich. Verdrehtes Holz mit Ästen ist bestens für Totholzhaufen ;D

Es gibt da noch so Dinger bei denen man diverse Gewichte runtersausen lässt. Letzendlich die Spielzeugversion vom Spalthammer bevor man das Holzspalten vollends aufgibt.
« Letzte Änderung: Heute um 18:59:17 von Amur »
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Asinella

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Re: Holzspalter
« Antwort #11 am: Heute um 22:03:16 »

Ich bin ja nun wahrlich kein Hüne und Popeye auch nicht, meine Spaltaxt ist so ein Fiskars-Teil mit zweieinhalb Kilo, aber mein Brennholz spalte ich problemlos, da brauch ich keinen Holzspalter.  Und schneller als diese Keil-Dinger bin ich auch  ;D.
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Verdrehtes Holz mit Ästen ist bestens für Totholzhaufen ;D

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Das stimmt allerdings. Gabelungen von Eschen, die vom Eschentriebsterben befallen sind, gehören auch dazu. Bei astigen Fichten funktioniert es ganz gut, die Astscheite so schmal wie möglich raus zu spalten  und zu trocknen. Wenn  sie ganz trocken sind, kriegt man die Äste meist mit der Axt gebrochen.
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Holzspalten ist doch eine schöne Arbeit  :D, sofern man nicht körperlich eingeschränkt ist und es nicht machen kann. Kann man immer mal zwischendurch machen, ist mir jedenfalls viel lieber, als mich neben einen dröhnenden stinkenden Traktor mit Holzspalter zu stellen. Und diese Bohrmaschinen-Aufsätze scheinen mir wirklich Spielzeug bestenfalls für Anfeuerholz zu sein.
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