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News: Fäule, Feuchtigkeit oder feiner Humor bringen immer wieder Leben hervor. (Joachim Ringelnatz)
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|18|8|Ein kluger Mensch macht nicht alle Fehler selber, er gibt auch andern eine Chance.  Buzulus

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Autor Thema: empfehlenswerter Häcksler  (Gelesen 54092 mal)

555Nase

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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #180 am: 09. April 2023, 02:05:32 »

Mein Billighäcksler hat seit 25 Jahren noch keine Schraube verloren, dafür hab ich auch nur 1/3 bezahlt !
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Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx

lerchenzorn

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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #181 am: 09. April 2023, 09:00:49 »

Schöne Fehlerbeschreibung, Rantanplan. Danke  8)
Dann weiß ich, wo ich gelegentlich draufschauen sollte.
« Letzte Änderung: 09. April 2023, 09:08:17 von lerchenzorn »
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Rantanplan

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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #182 am: 10. April 2023, 21:04:05 »

Mein Billighäcksler hat seit 25 Jahren noch keine Schraube verloren, dafür hab ich auch nur 1/3 bezahlt !
Wenn der in der Zeit auch nur annähernd soviele "Wälder" geschrotet hat wie unserer, dann Glückwunsch und Anerkennung. Es gibt natürlich immer Ausnahmen, und "teuer" (was relativ ist) heißt auch nicht immer "gut". Die Billighäcksler, die ich im Bekanntenkreis erlebt habe, sind entweder am Häckselgut gescheitert oder in Kürze komplett verreckt. Was wir dem AXT schon angetan haben, war wirklich nicht eben feinfühlig.
@lerchenzorn,
bitte, gern geschehen!  :) Ein kleiner Hinweis noch: Die Explosionszeichnungen im Ersatzteilshop sind sehr hilfreich bei der Fehlersuche.
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Rantanplan

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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #183 am: 11. April 2023, 19:52:25 »

Was wir dem AXT schon angetan haben, war wirklich nicht eben feinfühlig.
So im Nachhinein betrachtet, das war sogar eher grob. Wenn wir es mal übertrieben haben, kleineres Zeug etwas sperrig oder feucht für Überfüllung und Verstopfung gesorgt hat, dann wurde öfter mit einem der härteren Äste, die noch reinpassen, sehr kräftig nachgestopft. Wenn ich mir das so recht überlege, Krafteinwirkung von oben, massives Moment auf Torsionsbewegung sorgt natürlich für heftige Scherspannungen.
Da sind wir schon länger etwas vorsichtiger - hätte man aber früher drauf kommen können.  :P ::) ;D
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CXM

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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #184 am: 18. Mai 2023, 12:31:42 »

Hi,

den großen Bosch AXT Häcksler habe ich seit gut 10 Jahren.
Zweige und Äste nimmt der problemlos bis 4cm.
Ist etwas gemächlich, aber man hat ja Zeit.  ;D
Schwierig wird es mit belaubten Zweigen und Nadelzweigen.
Da verstopft der schnell, das kann man nur in kleinen Mengen nachschieben.
Jetzt nach 10 Jahren wird die Messerwalze langsam stumpf, das Teil musste aber auch viel ran.

Die lauten Messerhäcksler sind nur was für kleines Zeug.
Für Laub besser geeignet als ein Walzenhäcksler, aber sonst zu nichts zu gebrauchen.
Ohne Schwungmasse blockieren die zu schnell, extrem laut sind sie obendrein.

Wenn man mehr will, braucht man einen Trommelhäcklser mit Benzinmotor.
Die kosten aber auch mal eben das 4-fache des BOSCH Häckslers.
Wichtig ist, dass Trichter und Auswurf ohne Werkzeug schnell schwenkbar sind, falls mal was verstopft ist.
Schafft natürlich den 10-fachen Durchsatz wie der Bosch Häcksler.
Aber das geht dann schon in Richtung Park- oder Waldarbeiten...

Ciao - Carsten
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Microcitrus

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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #185 am: 08. November 2023, 10:40:16 »

Das Gehäckselte häcksle ich ein zweites Mal mit einem Benz Kegelrad-"Mixerhäcksler", was zu schön kleinem Häckselgut führt.

Ersatzmesser für den Benz gibt es ab Werk mit 56 HRC und mit 59 HRC. Selbst härten lassen kostet fürs erste Kilo 32 Euro, das hätte ich ich mir geleistet, bloß will die Härterei die Stahlqualität wissen. Die gibt der Hersteller unverständlicherweise nicht preis ("Geschäftsgeheimnis"). Idiotie, denn das Geheimnis analytisch lüften kostet gerade 100 Euro, für den Privaten zuviel, für den Gärtner von der Steuer absetzbar und ein Konkurrent zahlt das aus der Portokasse. Der einzige der stört ist halt der Kunde. Man hält ein Röntgenfluoreszenzspektrometer hin und das Geschäftsgeheimnis wird auf 2 Nachkommastellen genau angezeigt. Laut Hersteller macht das Härten das Material zu spröde und kleine Steinchen lassen es zerbrechen. Auf meinen Ästen wachsen aber keine Steine. Ärger. >:(
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J.F.Kennedy

555Nase

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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #186 am: 08. November 2023, 23:50:43 »

Microcitrus, du würdest die 59 HRC nochmal härten lassen wollen oder habe ich deinen Text falsch verstanden ?
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Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx

Starking007

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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #187 am: 09. November 2023, 06:53:40 »

56 - 59 HRC....
Meine Häckslermesser, wenn sie mal nach dem Häckseln von Pflanzenstützen zerbrochen sind,
schweisse ich, lege sie etwas in die Glut des Kachelofens (müssen nicht glühen),
und schmeiß sie dann ins Wasser.
Dann mit der Schruppscheibe drüber, fertig.
Es funzt.

Ob die nun 55 oder 98 HRC haben.................

Sind halt dann nicht mehr zertifiziert.
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Gruß Arthur

Amur

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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #188 am: 10. November 2023, 09:00:38 »

Mein Billighäcksler hat seit 25 Jahren noch keine Schraube verloren, dafür hab ich auch nur 1/3 bezahlt !
Hat der überhaupt Schrauben drin oder ist sowieso alles nur mit Popnieten zusammen gestoppelt? ;D Schrauben sind teuer im Einkauf und in der Montage.
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Microcitrus

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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #189 am: 11. November 2023, 00:03:49 »

Microcitrus, du würdest die 59 HRC nochmal härten lassen wollen oder habe ich deinen Text falsch verstanden ?

Nö, die mit 56 HRC. Als ich die nachbestellte, wusste ich nicht, dass der Häckslerhersteller auch Messer mit 59 anbietet. Ein Messersatz kostet 56,- + Porto. Härten in der Härterei kostet 32,- + 2*3 km Anfahrt, Materialbestimmung kostet 100,- extra. Das mit dem Glühen im Kaminofen und Abschrecken werde ich probieren. Aber die Stunden des Benz-Häckslers sind gezählt.

Seit gestern bin ich Besitzer eines neuen Gartenhäckslers, ich konnte einen Eliet Neo, Modell für 230V, ergattern. Nein, es ist ein Gebrauchter und ich bin der Drittbesitzer. Hier nun mein Praxisbericht:

Der Motor brummt sehr leise (könnte man auch sonntags verwenden), kein "Singen" wie beim Bosch AXT. Schall entsteht aber doch beim Häckseln und weil der Trichter zum Benutzer gerichtet ist, braucht man schon Ohrenschutz. Kleine Häckselstücke fetzen auch beim Trichter raus, drum am besten einen Gehörschutz mit Visier nehmen, wie ihn Forstarbeiter verwenden. Oder eine gute Schutzbrille.
« Letzte Änderung: 11. November 2023, 00:54:23 von Microcitrus »
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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #190 am: 11. November 2023, 00:18:22 »

...Ein Rätsel, warum das Einfüllrohr aus Aluminum sein musste. Als Körperschallbremse oder fürs schönere Design?  Ich werde eine Ummantelung zur Verminderung von Resonanz  ausprobieren.

Ich Langarm-Mensch erreiche im Stillstand die Messer, also darf ich nur mit Werkzeug nachstopfen, einem Holzprügel. Wenn man sieht wie der von den Messern zerfasert wird halte ich auf jeden Fall meine Finger raus. Es sind zwei Messerkränze mit je 6 rasiermesserscharfen Messern die angeblich Äste bis 3cm Dicke kleinhacken können.

Im Praxisversuch war bei Daumendicke Schluss. Die Messer blockierten. Laut dem Zweitbesitzer schaltet dann ein Überlastschutz den Motor aus. Dann steckt man ab, öffnet zwei Schrauben und legt man den Messerraum frei. Kein Aufwand, bloß die schwarze Schraube könnte im Gras verloren gehen, ein Schraubendreher hilft beim Abziehen der Abdeckscheibe. Das Häckselgut verlässt über ein "Sieb" den Messerraum und in dem Sieb steckte ein Zweigstück fest und blockierte den Messerkranz. Konnte ich ohne Werkzeug entfernen. Bei der zweiten Blockade steckte das Holz hinter dem Messerkranz und war nur schwierig mithilfe eines Schraubendrehers und Rüttelei entfernbar. Solche Verstopfungen dürften die Ursache sein, dass die Messerschneiden ein paar Kerben aufweisen, aber sonst noch sehr scharf sind und der Häcksler wieder verkauft wurde. Blockaden nerven, also besser Blockaden vermeiden!
« Letzte Änderung: 11. November 2023, 00:55:29 von Microcitrus »
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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #191 am: 11. November 2023, 00:23:55 »

...Die rotierenden gezackten Messer ziehen alles ein, was sie ergreifen können. Einzelne beblätterte Miscanthusstängel fetzen binnen einer Zehntelsekunde rein, Himbeerruten ebenso. Alles was an der Rohrwandung reibt kann stecken bleiben und muss per Holzstab nachgeführt werden.
(Bild: Miscanthushäcksel)
« Letzte Änderung: 11. November 2023, 00:27:22 von Microcitrus »
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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #192 am: 11. November 2023, 00:25:20 »

...Herbstliches Falllaub wird in nullkommanix in kleine Stücke zerfetzt und ergibt schönen Mulch.
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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #193 am: 11. November 2023, 00:41:53 »

...Resumee: Dicke Triebe und "lineare" Äste werde ich weiter mit dem Bosch AXT vorzerkleinern. Dünne Staudenstängel, Obstbaum-Fruchtzweige, Sparriges, Langgrasreste, Rankerlianen und Laub wohl mit dem Eliet.

Ersthäckselung mit dem Eliet ergibt auch einige lange dünne Späne, länger als 10cm. Um meinen Feinheits-Ansprüchen gerecht zu werden muss ich die Eliet-Ersthäckselung einer Zweithäckselung mit dem Eliet unterziehen. Rein für Kompostierung genügt aber eine Ersthäckselung.

Die Nachzerkleinerung der Bosch-Grobhäcksel ergibt mit dem Eliet dünnere Splitter (1mm dünn) als mit meinem Benz-Kegelhäcksler(2-4mm dick). Der Bosch-Häcksler erzeugt also die 2cm langen Stücke, der Eliet-Häcksler macht daraus 2cm lange Späne mit 1mm Dicke oder kleiner.

Feineres Häckselgut gewinne ich dann wohl mittels Sieben durch eine Gärtnerkiste. Oder vielleicht bastle ich ein feineres Sieb für den Eliet. Das Sieb erreicht man gut. Nachteil von feinerem Häckselgut ist, dass es der Wind forttragen kann, es muss mit Humus gemischt oder schnellkompostiert werden.

Der Häcksler funktioniert nur mit eingeschobener Lade, vermutlich mit einem kapazitiven Sensor. Das Wiedereinschieben der Lade wäre einfacher, wenn die Führungsschienen besser sichtbar wären, aber mit Anheben=Kippen des Häckslers (guter Kippunkt, geht leicht) klappt es ganz gut.
(Bild: Häcksler von unten betrachtet)
« Letzte Änderung: 11. November 2023, 01:10:19 von Microcitrus »
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Re: empfehlenswerter Häcksler
« Antwort #194 am: 11. November 2023, 00:44:05 »

Den Häcksler kann man durch Lösen der großen Schraube zusammenklappen, aber das-wieder-groß-machen schaffen nur Bärenstarke. Theoretisch könnte man den Einfülltrichter "senkrecht stellen" (um weniger Lärm abzubekommen), praktisch ist es etwas schwierig.

Den Allzweckhäcksler gibt es nicht, aber den Kauf des Eliet Neo habe ich (für das oben angeführte Häckselgut, das schwer in den Bosch-Häcksler zu stopfen ist) noch nicht bereut.
(Bild: zusammengeklappt)
« Letzte Änderung: 11. November 2023, 00:59:06 von Microcitrus »
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