Heute erhielt ich ein kleines Buch "Les Rosiers", 22.Ausgabe von 1931. Ursprünglich von J. Lachaume ("Ancien Horticulteur a Vitry-sur-Seine") jedoch völlig überarbeitet von einem Herrn Georges Bellair (2Jardinier en Chef Honoraire des Parcs Nationaux, Publiciste Horticole")
Er gruppiert China-Rosen in drei Gruppen (Datum aus helpmefind):
1. China-Rosen (Rosiers du Bengale)
Abkömmlinge von Rosa semperflorens, öfterblühend, halbgefüllte Blüten kleine oder mittelgrosse Blüten, fast immer 5 Teilblätter
Le Vésuve 1825
Viridiflora vor 1845
Ducher 1869
Mme Couturier Mention* 1885
Mme Laurette Messimy 1887
Mme Jean Sisley 1889
Mme Eugène Résal 1894
Empress of China* 1896
Antoinette Cuillerat 1897
Cora (1902?, nicht die Gallica, hellgelb, Hauch orange und karmin)
Le Vésuve, Climbing* 1904
2. Untergruppe Bengal-Hybriden
Cardinal (?, dunkel lackrot, Mitte gelblich)
Louis Chabrier (?, zartrosa, mehr lebhaft in der Mitte)
Maddalena Scalrandis (?, einfach, dunkelrosa, Basis gelb)
Mme Laure Dupont (?, silberrosa und bläulich violett)
Werner's Liebling (?, dunkelrot)
Sanglant 1873
Bardou Job* 1887
Aurore 1897
Comtesse du Cayla 1902
Alice Hamilton 1903
Petrus Donzel 1903
Louise Pigné 1904
Sirena 1905
Bébé fleuri 1906
3. Untergruppe Bengal PourpreForm und Farbe der Blätter etwas anders als China-Rosen, Blüten karminrot
Bengale pourpre 1827
Cramoisi supérieur 1832
Nabonnand 1886
Zusätzlich erwähnt werden die Zwergrosen von Miss Lawrence, von denen noch zwei drei kultiviert werden, mit Pompon de Paris (1839) als wichtigste Sorte. Diese sind durch Zwerg-Polyanthas ersetzt worden, die als wertvoller angesehen werden.
Auffällig in dieser Zusammenstellung ist, dass viele China-Rosen und Bengalhybriden der Zeit vor 1870 nicht erwähnt werden und dass die Auswahl 1906 endet. Ich vermute, dies entspricht der ersten Ausgabe dieses 200-seitigen Büchleins und dass Bellair sich nicht die Mühe gemacht hat, diese Sektion zu überarbeiten.
(Die kletternden Sorten waren anernorts aufgeführt, hab ich mit * nachgetragen)