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Autor Thema: Hallimasch? nein, Schueppling an altem Apfel  (Gelesen 3771 mal)

SouthernBelle

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Hallimasch? nein, Schueppling an altem Apfel
« am: 13. November 2006, 18:43:25 »

Kann ich irgendetwas tun, um den Baum gegenueber dem Pilz etwas zu foerdern und ihn so noch eine Weile zu erhalten?
Ich hab erst einmal die Fruchtkoerper entfernt, aber das reicht sicher nicht.

Hier der Pilz, das grauere Bild ist ohne Blitz
« Letzte Änderung: 14. November 2006, 12:14:21 von CorneliaWesermarsh »
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Gruesse

SouthernBelle

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #1 am: 13. November 2006, 18:43:54 »

... von unten
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Gruesse

SouthernBelle

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #2 am: 13. November 2006, 18:44:21 »

.. das Buendel
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Gruesse

Günther

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #3 am: 13. November 2006, 18:54:37 »

Tun kann man eher nicht viel.
Allgemein stärken, wenig bis gar keinen Stickstoff düngen.
Wundergläubige werden sicher irgendwelchs Spezialjauchen, -präparate, -pülverchen empfehlen.
Der Hallimasch sitzt im Holz, dort ist er praktisch unerreichbar.
Du kannst den Pilz essen, die Qualität ist strittig. Auf alle Fälle nicht roh, gut gekocht, und das Kochwasser wegschütten. Vielleicht merkt er, daß er gemocht wird und schmollt dann 8)
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Eva

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #4 am: 13. November 2006, 19:06:20 »

Zitat
Vielleicht merkt er, daß er gemocht wird und schmollt dann

 ;D Aber über Aberglauben lästern :D
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Jindanasan

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #5 am: 14. November 2006, 01:20:57 »

Kann ich irgendetwas tun, um den Baum gegenueber dem Pilz etwas zu foerdern und ihn so noch eine Weile zu erhalten?
Ich habe den gleichen Pilz im Garten an einem uralten Mostapefelbaum und wußte nie was es war. Heißt das dass er nicht giftig ist? Und der Pilz bedeutet dann wohl dass der Baum vollends hinüber ist?
Ich frage weil selbiger Riesenbaum mit Pilz am Schrebergarteneingang bei uns steht und ich immer Angst hatte ob meine einjährige Tochter sich an den Pilzen vergiften kann und zweitens weil wir schon länger überlegen die großen Äste abzusägen um uns und Spaziergänger vom Erschlagen werden zu bewahren. Heißt wohl dann dass wir schleunigst die Äste entfernen müssen, oder?
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Ich liebe Tomaten.

max.

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #6 am: 14. November 2006, 01:29:25 »

der pilz ist eßbar. mir schmeckt er sehr gut. ansonsten gilt, was günther gesagt hat. das kochwasser schütte ich aber nicht weg, sondern brate sie nur gründlich, ca. 15 minuten lang. vergewissere dich aber, daß es sich tatsächlich um hallimasch handelt.
« Letzte Änderung: 14. November 2006, 01:35:04 von max. »
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mensa

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #7 am: 14. November 2006, 02:13:29 »

Ich würde für einen HalimaschApfelBaum 100.- Euro zahlen wenn er nur in meinen Garten stünde.
So was ungerechtes. Gott bestraft die Hoffenden und gibt den Baumumschneidern.

Ich gebe sofort und öffentlich 100 Euro wenn der Baum mit umgrenzenden 10 m2 mein Eigen ist,und somit unantastbar ist.
Bla,bla,bla und fertig ist der juridische und mündliche Vertrag.
Der Baum gehört mir mit 10 m2 VerwesungWurzelmaterial welches er dennoch knapp bemessen braucht.
Ich steh außerordendlich auf Halimasch meiner PilzliebligsSpeise, darum und auch wegen wissenschaftlichen Interesse.
Gruß
mensa


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Günther

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #8 am: 14. November 2006, 06:42:11 »

Ich habe den gleichen Pilz im Garten an einem uralten Mostapefelbaum und wußte nie was es war. Heißt das dass er nicht giftig ist? Und der Pilz bedeutet dann wohl dass der Baum vollends hinüber ist?
Ich frage weil selbiger Riesenbaum mit Pilz am Schrebergarteneingang bei uns steht und ich immer Angst hatte ob meine einjährige Tochter sich an den Pilzen vergiften kann und zweitens weil wir schon länger überlegen die großen Äste abzusägen um uns und Spaziergänger vom Erschlagen werden zu bewahren. Heißt wohl dann dass wir schleunigst die Äste entfernen müssen, oder?


"Giftig" ist ein sehr dehnbarer Begriff. Ein gesunder Mensch wird von Hallimasch - roh - vermutlich nur fürchterlich Bauchweh, Magenkrämpfe, udgl. kriegen. Man muß sowas aber nicht provozieren. Für Kinder dürfte er zu schlecht schmecken...
Jeder Baum ist einmal am Ende seiner Lebensdauer, und da fällt der Pilz gerne das geschwächte System an. Bis zum endgültigen Tod kann es noch dauern. Äste brechen deswegen seltener ab, eher fällt der ganze Baum um. Beobachten!
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kazi

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #9 am: 14. November 2006, 07:51:49 »

Hallo Cornelia,
es handelt sich hier nicht um einen Hallimasch, sondern um einen Schüppling, sehr wahrscheinlich der Sparrige Schüppling (Pholiota squarrosa).
Dieser erzeugt eine Weißfäule beim Wirt. Ein Apfelbaum im Garten meiner Eltern hat mit diesem Parasiten immerhin noch gut 15 Jahre durchgehalten, über kurz oder lang ist der Wirt allerdings hinüber.
Die Pilze entfernen nützt nichts, denn es handelt sich dabei nur um die Fruchtkörper, der eigentliche Pilz, das Myzel ist im Holz und somit nicht entfernbar.
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Liebe Grüße
Katja
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Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.

Susanne

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #10 am: 14. November 2006, 09:16:42 »

Zitat
Ich frage weil selbiger Riesenbaum mit Pilz am Schrebergarteneingang bei uns steht und ich immer Angst hatte ob meine einjährige Tochter sich an den Pilzen vergiften kann

Einjährige läßt man nicht unbeaufsichtigt!
Zweijährigen kann man schon sehr gut erklären, was eßbar ist und was nicht.

Ansonsten stimme ich Kazi zu. Das ist ein Schüppling, nicht eßbar, es sei denn, du magst gallebitteres Zeug.
Ich habe ihn in der Anfangszeit meiner Pilzsammelei mal verwendet, er schmeckt widerlich, obwohl in meinem damaligen Pilzbuch (vorsichtshalber entsorgt) stand, daß er als Mischpilz geeignet sei.



« Letzte Änderung: 14. November 2006, 09:19:34 von Susanne »
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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.

SouthernBelle

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #11 am: 14. November 2006, 10:55:29 »


So was ungerechtes. Gott bestraft die Hoffenden und gibt den Baumumschneidern.


Hallo mensa, wenn Du meinen Eintrag richtig gelesen haettest, waere Dir aufgefallen, dass ich den Baum gerade erhalten moechte- solange es eben geht. Pilze auf lebenden Baeumen "fressen" diese langsam auf. Ich moechte nur wissen, was ich tun kann, um den Baum zu staerken.
Er ist eine Pracht und ein Prunkstueck, nur eben sehr alt und entsprechend anfaellig. Er steht auch so frei, dass er dort bleiben kann, bis er buchstaeblich umfaellt, also keine Sorge um den Baum, von mir hat er nix zu befuerchten.
« Letzte Änderung: 14. November 2006, 11:00:56 von CorneliaWesermarsh »
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Gruesse

SouthernBelle

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #12 am: 14. November 2006, 10:58:41 »

Hallo Cornelia,
es handelt sich hier nicht um einen Hallimasch, sondern um einen Schüppling, sehr wahrscheinlich der Sparrige Schüppling (Pholiota squarrosa).

Haette ich doch das Fragezeichen hinter "Hallimasch" gelassen. Danke kazi! Wie kann ich den sicher bestimmen? Sporenfarbe?

Fuer den Baum ist es natuerlich egal, was in langsam auffrisst, der Arme!
Allerdings ist es doch bestimmt gut, das Aussporen zu verhindern, damit nicht auch noch die beiden ebenso alten Birnbaeume nahebei befallen werden!
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Gruesse

bristlecone

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #13 am: 14. November 2006, 11:10:07 »

Die genauere Bestimmung dürfte schwierig sein. Pholiota squarrosa ist jedenfalls die häufigste Art.
Kannst Du den Threadtitel ändern?

Ob man durch Entfernen der Fruchtkörper die weitere Verbreitung aufhalten kann, wüsste ich auch gerne, wir haben nämlich tatsächlich Hallimaschfruchtkörper an alten Baumstümpfen recht weit verbreitet im Garten.

Ich bezweifle es aber, da die Infektion bei diesen Pilzen wohl in der Regel vom Myzel im Boden bzw. an den Wurzeln ausgeht und nicht vom Stamm aus.
« Letzte Änderung: 14. November 2006, 11:10:37 von bristlecone »
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Günther

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Re:Hallimasch an altem Apfel
« Antwort #14 am: 14. November 2006, 11:46:59 »

Ich bezweifle es aber, da die Infektion bei diesen Pilzen wohl in der Regel vom Myzel im Boden bzw. an den Wurzeln ausgeht und nicht vom Stamm aus.

Eben. Die Wurzeln - die ja auch zumindest teilweise auch nach dem Fällen im Boden bleiben - werden gerne vernachlässigt. Lediglich, wenn die Fruchtkörper in einer Reihe, entlang der Wurzel, auftreten, denkt man dran.
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