Mensa, ich krieg' meinen Topinambur auch nicht los.

Was sagen die Leute denn, warum sie die angebotene Ernte ablehnen, hast Du mal gefragt?
Bei uns in der Gartenanlage gab es z.B. öfter mal die Situation, daß die Leute selbst eine Schwemme haben - Zucchini, Pfirsich, Kürbis, Äpfel -natürlich tauscht man dann, aber oft ist es trotzdem zuviel, und das Zeug nicht lagerfähig. "Pfirsich? Nee danke, hab ich selber."
(Beiseite: ich frage mich immer, wo die Unmengen Kürbis hingehen, die so jeden Herbst leuchten. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das alles gegessen wird. So toll schmecken die ja nun nicht.) Und was man auch sehen muß: Gemüse und Obst in größeren Mengen sind aufwändig zu verarbeiten, viele haben die Zeit oder die Neigung dazu nicht. So habe ich es z.B. gar nicht mit dem Einkochen. Glücklicherweise habe ich eine Freundin, die gerne kocht, aber nach dem dritten Wochenende stundenlang am Herd hat sie dann doch auch mal abgewinkt.

Allerdings, mir stellt sich schon auch die Frage, warum baust Du eigentlich so viel mehr an, als Du selbst verbrauchen kannst? Einerseits ackerst Du wie ein Wilder, andererseits wirst Du es nicht los. Logisch ist das nicht. ;)Mach doch statt eines weiteren Gemüsebeetes lieber eine Staudenrabatte.
Oder verkauf' das Gemüse/Obst vor der Gartenanlage für kleines Geld. Nicht-Gartenbesitzer sind oft dankbare Abnehmer.
lg
Renate