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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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|18|8|Ist halt ein tolles Forum mit vielen wunderbaren Menschen!  :D :-* ;)  (cornishsnow)

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Autor Thema: Hedera: Ist das eine Spontanmutation?  (Gelesen 694 mal)

Ismene

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Hedera: Ist das eine Spontanmutation?
« am: 28. Januar 2007, 17:13:58 »

Das Schöne am am "normalen" Efeu ist ja u.a. die Wandlungsfähigkeit seines Laubes. Je nach Standort richtige große Lappen oder grazile Blätterchen mit weinroter Aderung.
Efeu als Bodendecker nimmt eine große Fläche ein bei mir, vielleicht 80m2. Muss mal nachmessen. ;)

Große Überaschung:
2 zierliche Blätter heben sich aus der Masse hervor und scheinen zu rufen:"Hallo, du da, wir sind anders!"

Nun meine Fragen:
1. Habt ihr auch solche schneeweißen Blätter?
2. Ist das eine Spontanmutation?
3. Wenn ich das winzige Stück rauschneide und eintopfe, kann ich das Wachstum fördern? Sie scheinen ja dünner zu sein. Vielleicht auch schwachwüchsig?


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"Man muss nicht das Licht des anderen ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen." Griechisches Sprichwort

Elfriede

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Re:Hedera: Ist das eine Spontanmutation?
« Antwort #1 am: 28. Januar 2007, 17:28:15 »

Ob deine entzückenden Hederablätter eine Spontanmutation sind, kann ich leider nicht sagen.
Mein 4m Trieb meines H.colchica 'Sulphur Heart' hat unbemerkt am Triebende gewurzelt und danach nur mehr gelbe Blätter gebildet. Ich hab den Trieb vor der bewurzelten Stelle abgeschnitten und noch im Boden gelassen. Möchte noch die diesjährigen Blätter abwarten.
Vielleicht machst du es auch so und wartest ab, wie sich der Trieb dieses Jahr entwickelt.
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LG Elfriede

macrantha

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Re:Hedera: Ist das eine Spontanmutation?
« Antwort #2 am: 28. Januar 2007, 17:30:46 »

Hallo Ismene,

sicher ist das eine Spontanmutation - und was für eine schöne :D
Ich denke auch nicht, dass sie durch einen Virus ausgelöst wurde, es kommen wohl noch mehr Ursachen in Frage.
Am Efeu ist mir sowas noch nicht aufgefallen, aber z.B. bei Lysimachia nummularia. Wie stabil diese Panaschierung ist, wird sich erst noch herausstellen.

Ich würde versuchen, den Trieb noch etas wachsen zu lassen, und dann ein Töpfchen "untermogeln" und mit Kramben oder Haarnadeln fixieren.
Evtl. die Rinde minimal (sehr vorsichtig) anritzen - das Ganze am besten im Frühsommer, dann immer schön feucht halten.
Im nächsten Jahr kannst Du dann wahrscheinlich den Trieb mitsamt Töpfchen vom grünen Rest abschneiden.

Ganz bestimmt auch ist dieses Teilstück schwachwüchsiger. In den großen weißen Arealen fehlt ja Chorophyll. Damit poduziert dieser mutierte Trieb weniger Zucker/Nährstoffe und wächst langsamer.
Du mußt also aufpassen, dass er nicht von den anderen Blättern überwuchert wird.

Liebe Grüße
Sandra


P.S. Elfriede - Du warst schneller. Ja, wenn schon Wurzeln an besagten Trieb sind, dann braucht man natürlich den Umweg über das untergemogelte Töpfchen nicht.
« Letzte Änderung: 28. Januar 2007, 17:33:19 von macrantha »
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Wenn Du einen Schneck behauchst, schrumpft er ins Gehäuse,
Wenn Du ihn in Kognak tauchst, sieht er weiße Mäuse. (Ringelnatz)

Astrantia

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Re:Hedera: Ist das eine Spontanmutation?
« Antwort #3 am: 28. Januar 2007, 18:49:51 »

Ich habe ähnlich "albinoartige" Efeupflanzen schon beim Gärtner gesehen, allerdings in der Abteilung für Zimmerpflanzen.

Wenn Deine nun um diese Zeit draußen noch so knackig und munter aussieht, kannst Du wohl davon ausgehen, dass sie recht hart im Nehmen ist, wenn auch aufgrund des Chlorophyllmangels vermutlich schwächerwüchsig.

Übrigens kann man den umgekehrten Fall ja auch öfters beobachten: ich habe immer mal wieder gelb-, weiß- oder sonstwie panaschierte Efeusorten, auch ruhig aus dem Zimmerpflanzensortiment, in meinen Garten gepflanzt, und dabei konnte ich feststellen, dass es auch häufig Seitentriebe gibt, die überhaupt nicht panaschiert, gefranst oder sonstwie verziert sind, und die dann auch wesentlich schneller vorankommen, so dass ich mich zeitweilig genötigt sah, diese Wuchtbrummen vom verfeinerten Haupttrieb zu entfernen.

Viel Spaß beim weiteren Beobachten!

Liebe Grüße Barbara
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