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News: Das Wort, das den Mund verlassen hat, wächst auf seinem Wege. (Aus Norwegen)


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Autor Thema: Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren  (Gelesen 217343 mal)

riesenweib

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #30 am: 20. November 2006, 09:11:06 »

bristlecone, gestern haben wir im vorbeifahren in unserem dorf einen älteren herrn gesehen, der die heuer sensationell schön gefärbten blätter an der zierkirsche am öffentlichen grünstreifen vor seinem haus abzupfte (er war gerade beim laubrechen). und ich stelle schon jahrelang vermutungen an, warum die zierkleinbäume am strassenrand gar so schnell immer ihre schönen bunten blätter verlieren. beim heimkommen waren noch ca 20 blätter am baum, die hat er mit dem rechen offenbar nicht runterbekommen

lg, brigitte

wir haben,eingedenk Deiner erzählung aus fernen D-landen, sehr gelacht. und keine kamera griffbereit. schad.
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bristlecone

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #31 am: 20. November 2006, 09:32:32 »

Albert Einstein wird der Satz zugeschrieben, dass sich neue Ansichten in der Wissenschaft nicht unbedingt dadurch durchsetzen, dass sie sich als geeigneter erweisen als die alten, sondern dadurch, dass die Vertreter der alten aussterben.
Ob diese hoffnungsvoll stimmende Sichtweise auch für die Phyllophobie gilt? Oder wachsen die nach (nicht die Blätter, die Leute)?
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macrantha

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #32 am: 20. November 2006, 09:46:25 »

Beide Möglichkeiten stimmen mich traurig -sowohl das Aussterbend er alten Vertreter als auch das beharren auf "alten" Regeln". (Ich will jetzt aber keine Diskussion anfangen, dass jeder ein Recht auf seine Meinung hat und in seinem Garten glücklich werden soll wie er möchte - das ist selbstverständlich).

Denn: im Garten meiner Eltern/Großmutter, den ich immer noch auch als meinen Garten betrachte (weil nun mal die Mehrzahl der Pflanzen und Gestaltung irgendwie auf mich zurückzuführen ist) muss ich mit den Jahren immer mehr Kämpfe in Richtung "der Baum bleibt stehen/ wird nicht eingekürzt führen".
Und ich bin eigentlich ganz offen - schneide auch auf Bitten große Äste herunter (besser selbst als andere), entferne allzu große Sträucher, lichte stark aus ...
Doch mit dem Alter wächst anscheinend die Angst, dass einem der Himmel auf den Kopf fällt oder die Nachbarn die Nase rümpfen.
Und der eine Baum, welcher zur Blüte/Herbstfärbung noch bejubelt wird, macht ein paar Wochen später nur noch "Dreck" (allein bei diesem Wort geht mir schon die Hutschnur hoch). Wobei zumindest meine Eltern glücklicherweise einen gesunden Trotz gegen die Aufgeräumtheit der Nachbarn entwickeln.
 ::) ...
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riesenweib

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #33 am: 20. November 2006, 10:35:17 »

in dem von mir geschilderten fall käme es dann zu interessenskonflikten, da die bäume sich auf öffentlichen grund befinden. im prinzip nahm mir dieser mann die mir von der gemeinde durch anpflanzen der bäume gegebene möglichkeit, schönes zu sehen (ich möchte die kurze farbwarme zeit vor den fahlen, so überaus delikaten winterfarben so lange wie möglich geniessen). ich überlege oft, wieso die "zusammenräumer" auch im öffentlichen umfeld soviel durchsetzen können, und noch dazu oft gar nicht auf die idee kommen, dass andere prioritäten eventuell auch berechtigt sein könnten. massensozialisierung durch jahrzehnte/jahrhunderte?

lg, brigitte

@macrantha: das der begriff dreck soviel umfasst, ist wirklich erschreckend. erstaunlich positiv reagieren die meisten, die erde dreck nennen, wenn ich sage: nein das ist nicht dreck, das ist erde. dann kommt eh meist ein kurzes gespräch zustande.
« Letzte Änderung: 20. November 2006, 10:39:02 von riesenweib »
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fars

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #34 am: 20. November 2006, 11:25:45 »

Was einer in und mit seinem Garten macht, ist mir ziemlich egal. Schlimmer finde ich die Kahlheit meist dörflicher Friedhöfe. Das werden aus Angst vor dem Laub, das die polierten Grabsteine verunzieren kann, keine Bäume angepflanzt oder allenfalls immergrüne Gewächse.

Diese Friedhöfe strahlen eine so starke Kälte aus, dass der Tote dort zum zweiten Mal stirbt.
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bristlecone

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #35 am: 20. November 2006, 11:35:11 »

Und der eine Baum, welcher zur Blüte/Herbstfärbung noch bejubelt wird, macht ein paar Wochen später nur noch "Dreck" (allein bei diesem Wort geht mir schon die Hutschnur hoch).
Ja, das ist genau der Punkt, der bei mir auch immer auch Unverständnis stößt. Jedem dürfte doch klar sein, dass Blüten und/oder Herbstfärbung ohne Blüten-/Laubfall nicht zu haben sind. Wobei das Schimpfen über den "Dreck" oder die U n m e n g e n an Laub oft vernehmlicher ist als die Freude über die Farben.

Ich seh´s als gärtnerische Variante der "Anleitung zum Unglücksein". Eine Variante von "Du darfst tun, was Du willst, vorausgesetzt, es bringt Dir überhaupt keinen Spaß", hier als "Du darfst Dich nicht an etwas erfreuen, das sich nicht Deinen Regeln unterwirft".
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bristlecone

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #36 am: 20. November 2006, 11:38:51 »

Was einer in und mit seinem Garten macht, ist mir ziemlich egal. Schlimmer finde ich die Kahlheit meist dörflicher Friedhöfe. Das werden aus Angst vor dem Laub, das die polierten Grabsteine verunzieren kann, keine Bäume angepflanzt oder allenfalls immergrüne Gewächse.

Diese Friedhöfe strahlen eine so starke Kälte aus, dass der Tote dort zum zweiten Mal stirbt.
Wir mussten auf Anweisung des "Friedhofbetreibers" einen Japanischen Ahorn auf dem Grab meines Vaters fällen, da er die in der Satzung vorgeschriebene Höchsthöhe überschritten hatte. Das war die "offizielle" Begründung, die schon etwas befremdlich war, "bedrohte" der Baum doch kein Nachbargrab. Der Hauptgrund war auch hier der Laubfall, der nach Meinung der Friedhofsgärtner als störend empfunden würde.
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riesenweib

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #37 am: 20. November 2006, 11:48:53 »

da lob ich mir den wr. zentralfriedhof. alles voller alter baumriesen. jede menge laub auf den gräbern (auch auf dem meiner familie). wird wohl viel gejammer sein im herbst, weil soviel arbeit ;D.
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Wolfgang

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #38 am: 20. November 2006, 12:53:47 »

Heute morgen, auf dem Weg zum Kontor: An der Rheinpromenade sind im feuchtkalten Wetter Sondereinsatzkommandos (SEK) der Stadtwerke tätig. Mit Propellermaschinen auf dem Rücken blasen sie das nasse Laub mit einigem akustischem Aufwand zu großen Haufen zusammen, sofern es sich vom Boden löst, und schaufeln es auf Pritschenwagen. Weiter oben, im Villenviertel, wo Herr Minister aD Clement et al. wohnen, erblickte ich schon einen Laubsaug-LKW, der die Blattmassen von den prächtigen Alleen einsammelte. In billigeren Wohngegenden ward er noch nicht gesehen.

Das mit der Angst älterer Menschen ist interessant. In den letzten Tagen kam meiner alten Mutter der Gedanke, die etwa 20-jährige und zehn Meter hohe Konifere vor dem Haus zu fällen, "weil sie sonst zu groß wird". Ein Baumingenieur war schon da und riet ihr von der ursprünglich geplanten Kürzung ab, da sie bloß mit vermehrtem Austrieb reagieren würde. Noch steht im Weg, dass der Mann einen Tausender für die Fällung haben will.

Die einzigen Bäume, die ich nah am Haus fällen würde, wären permanent harzig, klebrig und feinstofflich emittierende Birken. So schön sie aussehen, so wenig sind sie für Gärten geeignet.
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riesenweib

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #39 am: 20. November 2006, 13:04:13 »

...Die einzigen Bäume, die ich nah am Haus fällen würde, wären ....Birken. So schön sie aussehen, so wenig sind sie für Gärten geeignet....

OT: ich würde da fürs "für kleine Gärten" ergänzen plädieren. in grösseren machen sie kein problem.
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altrosa

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #40 am: 20. November 2006, 13:16:00 »

Blattfall auf das Grab ist nach meiner Erfahrung in der Familie ein besonders delikates Thema. Wahrscheinlich kommen da verschiedene Dinge zusammen: der Hang zum "Ordentlichen", vor allem da, wo Jeder es sehen kann, dann aber auch, dass der Blattfall die Erfahrung der Vergänglichkeit noch verstärkt.
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Thisbe

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #41 am: 20. November 2006, 14:19:16 »

Unsere ca. 60 Jahre alte Kastanie hat dieses Jahr unseren Nachbarn einigen Verdruß beschert. Wahrscheinlich auch die Jahre davor, aber ich bekam im Herbst erstmals mit, wie sich die Nachbarin lautstark bei ihrem Sohn beschwerte, daß "alle Blätter dieses dämlichen Baumes" auf ihre Seite fallen. Sie hat nicht gesehen, was alles bei uns an Laub angefallen ist ;)
Jedenfalls, der Sohn antwortete, ebenso lautstark, da könne man ja leider nichts gegen unternehmen, man hätte keine rechtliche Handhabe, uns zur Fällung zu zwingen ::)

Ich mußte schmunzeln, weil die Schlawiner genau wußten, daß ich nebenan saß und jedes Wort hören konnte. Aber der sanfte Appell an mein schlechtes Gewissen hat nichts bewirkt ;D
Ich liebe diese Kastanie und kann damit leben, einmal im Jahr für eine gewisse Zeit regelmäßig Laub einzukarken. Ich sehe ein, für Nachbars mit ihrem reinlichen Garten ohne das kleinste bißchen Unordnung ist das tägliche Laubharken bestimmt ein großer Verdruß. Allerdings haben sie, ingesamt gesehen, sicher die dreifache Menge Bäume auf ihrem Grundstück als wir. Daher verstehe ich die Aufregung um unseren laubenden Baum nicht recht ???

Das Laub an der Straße wird hier von allein eifrig gefegt.
Ich habe es so gehalten, das im Auge zu behalten und solange die frisch gefegte Straße genauso verlaubt ist, wie unser nicht gefegtes Stück, sehe ich keinen Handlungsbedarf. Jetzt, wo alle Blätter langsam unten sind und die gefegten Straßenstücke länger als 5Minuten laubfrei bleiben, werde auch ich das Laub wegräumen ;)
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Susanne

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #42 am: 20. November 2006, 14:39:05 »

Zitat
ich überlege oft, wieso die "zusammenräumer" auch im öffentlichen umfeld soviel durchsetzen können, und noch dazu oft gar nicht auf die idee kommen, dass andere prioritäten eventuell auch berechtigt sein könnten.

Die Antwort steht wohl schon im zweiten Teil deiner Überlegung drin: Es handelt sich um Machtkämpfe. Andere zu dominieren, ihnen den eigenen Willen aufzuoktroieren ist verlockend, es impliziert eine Stärke, die der betreffende Mensch oft nicht hat. Da wird projiziert, was das Zeug hält.
Daß sich gerade so viele Putzteufel zusammentun, liegt wohl an ähnlichen Schwächen: Kontrollfreaks brauchen die Scheinsicherheit klinischer Sauberkeit, rechter Winkel und von Kasernenhofsymmetrie (Ordnung!), hinter der sie ihre Unsicherheiten verstecken können.

Abgesehen davon finde ich es völlig in Ordnung, wenn Gehwege von nassem Laub befreit werden, die Rutschgefahr ist vor allem für ältere Leute durchaus real. Aber da tut's auch ein Rechen, die Anwendung von spritfressenden Krachgebläsen ist bei nassem Laub idiotisch...

Weniger okay finde ich die Bemerkung unseres Vereinsfachberaters, ich müsse die Kletterrose auf der Pergola (Treasure Trove, zur Zeit 5 m, Pergola 3 m) zurückschneiden, die würde zu hoch. Ich sag zu ihm: Das ist eine Kletterrose, wenn die nichts zum Klettern mehr findet, legt sie ihre Bogenlampen wieder flach. Nix da, meint der Zwergenkaiser, abschneiden müßte ich sie.
Versteht sich von selbst, daß es keinen Passus in der Gartenordnung gibt, der besagt, wie hoch eine Kletterrose werden darf... die Laube des Nachbarn und auch seine hochgeasteten Süßkirschbäume sind höher.
Das ist Korinthenkackertum vom Feinsten, sowas gehört veröffentlicht.


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bristlecone

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #43 am: 21. November 2006, 10:52:41 »

Bei den Beiträgen unseres Forumsmitglieds SabineN. habe ich folgendes Sprichwort gefunden, dass ich mir erlaube hier wiederzugeben, da es sinngemäß einfach zu gut passt:

"Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume , dem Betrübten jede Blume ein Unkraut."

« Letzte Änderung: 21. November 2006, 10:53:18 von bristlecone »
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Raphaela

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Re:Autumnale Phyllophobie oder der Zwang zum Laubkehren
« Antwort #44 am: 21. November 2006, 12:59:41 »

Das ist wirklich schön gesagt! :D
"Zwergenkaiser" werd ich mir für das dörfliche Umfeld hier auch merken ;D

Unsere Nachbar zur Linken am früheren Wohnort, eine Bauernfamilie vom Unfeinsten, haben auch nach und nach alle alten Bäume auf ihrem Grundstück gefällt und verheizt wegen des "Drecks". Der Hof war nachher hübsch glatt grau asphaltiert und als Sommerschmuck diente eine einzelne rote Geranie im schmiedeeisernen Wandkörbchen.
Die Entfremdung von der Natur und die Angst vor "nicht kontrollierbarem" Wachstum hat in vielen Fällen wirklich was Pathologisches ::)
Oft sind die Zwangskontrolleure (zumindest die die ich kenne) auch noch besonders geizig und an diesem Punkt kann man vielleicht einhaken:
Wer allen "Dreck" (Laub, Staudenreste, Holzhäcksel, etc) entfernt (oder verbrennt, gerne auch im Frühling mit Hilfe von Benzin und ohne Chance für überwinternde Igel und andere Tiere >:() muß in der Regel
dann viel Geld für Ersatzstoffe ausgeben: Abgepackter Rindenmulch, hübsch schwarze, gekaufte Blumenerde und sogar Torf werden meist in Massen rangekarrt damit alle (meterbreiten) unbepflanzten Stellen zwischen den paar Stauden und Koniferen schön "ordentlich" aussehen.
Früher haben meist die Omas der Familien die leeren Stellen regelmäßig durchgehackt aber die sterben langsam weg ( die leeren Stellen leider nicht).
Stattdessen wird jetzt mit teuer eingekauftem und teuer antransportiertem Material gemulcht. - Ab und zu gelingt es in Gesprächen, die ökonomische Absurdität solchen Tuns bewußt zu machen. Ist immer interessant zu beobachten wie bei der Erwähnung von all dem Geld das durch Verwendung eigenen (Laub-, Rasenschnitt-, usw) Komposts gespart werden könnte manch Auge von einem Funkeln des Verstehens erhellt wird ;)
Bei der Schilderung der ökologischen Vorteile der Kompostierung passiert das leider viel seltener...
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