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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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Autor Thema: gründüngung- welche denn?  (Gelesen 7398 mal)

brennnessel

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #15 am: 28. November 2006, 08:10:33 »

Susanne, da stimme ich dir uneingeschränkt zu! Weißklee macht so viele Ausläufer und ist nur ganz mühsam zu entfernen! Ein Naturgärtner empfahl in einem seiner Bücher einmal, die Gehwege mit Weißklee einzusäen. Das war für mich völlig unverständlich, weil einem das Zeug dauernd in die Beete wächst - und drauf barfußlaufen kann man im Sommer wegen der Bienen auch vergessen!
LG Lisl
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Susanne

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #16 am: 28. November 2006, 08:35:28 »



Den Tipp hatte sie damals aus einem ökologisch orientierten deutschen Gartenmagazin mit besonders geduldigem Papier... die haben damals auch Weißklee als Mulchpflanze zum Bodendecken empfohlen. :-X

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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.

Rispe

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #17 am: 28. November 2006, 08:35:58 »


 Moin!
Ich hatte diesen Klee auf dem Acker.Es war schon da,aber da sagte ein Bekannter ,daß man es als Nährstoffe untergraben kann.Habe ich getan und bereut. ::)Ich habe es nachher im Frühjahr kaum aus dem Boden rausbekommen,denn wenn irgendwo ein kleines Stück drin geblieben war,wuchs es gleich unnormal weiter.
Bei uns in Ostfriesland sagt man auch "Hahnenfußklee",denn die Hühner fressen es sehr gerne. ???
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max.

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #18 am: 28. November 2006, 11:29:01 »

als pflegeleichte dauerbegrünung ist weißklee vortrefflich. bei mir habe ich ihn unter die obststräucher gesät, allerdings wegen der besseren wasserversorgung im sommer mit rindenmulch abgedeckte strauchscheiben belassen. dreimaliges mähen pro jahr genügt.
zurück zum thema: ich wollte aber gerade aus den schon beschriebenen gründen ganzjährige, überwinternde gründüngungspflanzen. um das einarbeiten mach ich mir keine sorgen. ich benutze eine motorhacke. auch würde ich die beete im folgejahr nicht gerade für saaten nutzen, sondern für gepflanztes, wie etwa kartoffeln. da stört ein gelegentliches weißkleepflänzchen nicht, zumal ohnehin zweimal angehäufelt wird.
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Gart

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #19 am: 28. November 2006, 11:34:32 »

Dann kannst du ja irgendwas säen. Ja, du kannst den Boden sogar einfach sich selbst überlassen. So im Juni etwa hast du eine deckende Grünschicht aus allen Pflanzen der Gegend. Hättest ja gleich sagen können, das mit der Motorhacke...
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max.

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #20 am: 28. November 2006, 18:58:59 »

@gart,
Zitat
So im Juni etwa hast du eine deckende Grünschicht aus allen Pflanzen der Gegend.
und ab august deren samen. also von: ackerwinde, gem. kreuzkraut, löwenzahn, brennnessel, milchdistel, franzosenkraut....
meine idee von gründüngung ist ja nicht, möglichst viel unkrautsamen zu erzeugen.
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brennnessel

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #21 am: 28. November 2006, 19:01:06 »

wie lange willst denn da stück für stück rasten lassen?
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max.

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #22 am: 28. November 2006, 19:06:12 »

ein jahr lang. im frühjahr einsäen, im darauffolgenden frühjahr einarbeiten und neu bestellen.
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brennnessel

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #23 am: 28. November 2006, 19:18:14 »

geht es dir also nur darum, dass der boden eine saison lang nicht bearbeitet werden muss? warum können die pflanzen dann nicht einjährig sein und über winter absterben, wo du sie sowieso im frühling wieder wegmachen musst?
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max.

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #24 am: 28. November 2006, 19:26:12 »

das könnten sie schon. ich bräuchte aber etwas, das schon im frühjahr gesät werden kann, also die ganze saison das land bedeckt und nicht zu früh verholzt, am besten garnicht.wenn es im winter abstirbt, ist es natürlich umso besser. aber das ist hier nicht immer der fall. ich habe ein zweimal phacelia im september gesät, die den winter überstanden hat.
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brennnessel

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #25 am: 28. November 2006, 19:34:49 »

hmm, fruchten sollen die pflanzen auch nicht, denn das nimmt ihm wieder zuviel .....
bei uns bauen die bauern ein "gemenge" an, das besteht aus allen möglichen einjährigen pflanzen (wicken, sonnenblumen, phacelia, ringelblumen, raps ,.....) - aber das blüht und fruchtet halt auch alles im selben jahr!

jetzt fällt mir was ein: was wäre, wenn du so etwas während der blüte abmähst und das dann liegen lässt?
« Letzte Änderung: 28. November 2006, 19:36:18 von brennnessel »
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max.

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #26 am: 28. November 2006, 19:38:39 »

meine ausgangsidee von#1 ist ja nicht so abwegig. weißklee liefert halt
zuwenig blattmasse, luzerne wächst im ersten jahr nicht so toll, steinklee- bin ich unsicher, die andern kleearten kenne ich nicht.
auch garts idee: puffbohnen und danach phacelia hat vieles für sich, trotz der mehrarbeit.
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brennnessel

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #27 am: 28. November 2006, 19:43:48 »

die puffbohne crimson flowered (und vielleicht andere auch) treibt meistens noch einmal durch, wenn man sie nach der ernte abschneidet. ich hab das bei dieser gesehen! da könntest du ja dann nach dem abmähen die zwischenreihen aufreissen und pahcelia einsäen!?
« Letzte Änderung: 28. November 2006, 19:44:30 von brennnessel »
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max.

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #28 am: 28. November 2006, 19:49:39 »

das klingt prima, lisl.
so wird es gemacht.
und wenn die phacelia dann blüht- wahrscheinlich september, mäh ich die nach der blüte auch ab und laß alles liegen bis zum frühjahr.
danke.
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brennnessel

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Re:gründüngung- welche denn?
« Antwort #29 am: 28. November 2006, 19:52:12 »

 ;) bitte ;) ! nur wird es vielleicht schwierig sein, soviel saatgut zu bekommen. oder glaubst du, es gehen normale pferdebohnen auch?
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