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Autor Thema: Radikalverjüngung - Hainbuchenhecke  (Gelesen 1278 mal)

potz

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Radikalverjüngung - Hainbuchenhecke
« am: 29. November 2006, 11:00:11 »

Hallo ihr Gehölzspezialisten !

Ich hab hier ein Stück Hainbuchenhecke, das vor Jahren auf die Schnelle gepflanzt werden musste, um möglichst sofort einen hohen Sichtschutz zu schaffen. Es ist mir damals auch gelungen, 3m50 hohe Ballenpflanzen sehr billig aufzutreiben. Nur: sie waren "Ausschussware", d.h. schlecht verzweigt. Die Hecke musste also, um einigermassen Dichtigkeit zu gewährleisten, sehr breit gezogen werden ... und genau das möchte ich jetzt ändern.

Bei der "Radikalverjüngung" scheint es allerdings 2 höchst unterschiedliche Meinungen zu geben (engl.Quellen versus deutsche Quellen):
1. im ersten Jahr eine Seite auf kurzen Stummel zurücknehmen, andere Seite "normal" schneiden - im zweiten Jahr die andere Seite ....
2. unbedingt beide Seiten auf kurzen Stummel zurücknehmen, um "schlafende Augen" am Stamm zu wecken.

Mir erscheint die 2. Version logischer.

Eure Meinung dazu ?

Vielen Dank schon mal,
Walter
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tomir

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Re:Radikalverjüngung - Hainbuchenhecke
« Antwort #1 am: 29. November 2006, 11:10:39 »

2! -zumindest wenn du eine dichte, gleichmaessige Hecke haben willst.
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Susanne

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Re:Radikalverjüngung - Hainbuchenhecke
« Antwort #2 am: 29. November 2006, 11:14:44 »


Die erste Methode macht dann Sinn, wenn der Sichtschutz ununterbrochen bleiben muß. Bei der zweiten, die mir vom wachstumstechnischen Standpunkt her ausgewogener erscheint, ist der Sichtschutz für ein paar Monate halt nicht so doll.

Wir haben mal eine sehr breite Hainbuchenhecke im Herbst stark eingekürzt, wobei auch 4 cm breite Schnittstellen entstanden. Es entstanden Frostschäden (Rinde riß ein) und der Pilzbefall an solchen Stellen war im folgenden Jahr doch erheblich.
Mit schlafenden Augen war da allerdings nicht viel. Der Neuaustrieb erfolgte fast durchgehend vom letzten Auge unterhalb der Schnittstelle.


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noobersch

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Re:Radikalverjüngung - Hainbuchenhecke
« Antwort #3 am: 29. November 2006, 11:29:32 »

meine Schwiegermutter hat vor drei Jahren eine wunderschöne, gut 3,5 m hohe Hainbuchenhecke auf ca. 40 cm herunter schneiden lassen. Inzwischen ist sie wieder etwa 1,5 m hoch und dichter denn je.
Gruß Margit
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bernhard

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Re:Radikalverjüngung - Hainbuchenhecke
« Antwort #4 am: 30. November 2006, 06:34:40 »

grundsätzlich ist die hainbuche für solche maßnahmen mit sicherheit bestens geeignet. sie verträgt das. auch der pilzbefall etc., der danach an einigen stellen auftreten wird, beschränkt sich in der regel auf die aststummel, die vom hauptstamm erfahrungsgemäß gut abgeschottet (kompartimentiert) werden.

welcher methode der vorzug zu geben ist, hängt zum einen von deinen ansprüchen an sichtschutz durchgehende sichtschutz ab. zum an deren auch von den lichtverhältnissen, denn wenn eine seite komplett abgeschattet (unter einer alten eibe + nordseite + total im unterholz) ist, gibts dort deutlich schwächeres wachstum und man muß gut überlegen was man tut. bei mehr oder weniger gleichen lichtverhältnissen würde ich beide seiten gleichzeitig schneiden, allerdings dabei nicht zu dicht an den stamm ranngehen. es sollte schon ein ansatz-stammgerüst über bleiben, denn sie treibt wirklich bevorzug dort aus ..... grundsätzlich denke ich, es tut zwar einmal weh, lohnt aber langfristig ....
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Konstruktiven Gruß,
Bernhard
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