Nun, lasset uns mal ganz was Gemeines feststellen: Das bei der Verbrennung fossiler Materialien entstehende CO2 war ja nicht immer fossil, das war ja auch mal in der Luft...
Und die zur Neige gehenden Rohstoffe, das ist ungefähr wie mit den Weltuntergangsprophezeiungen der Zeugen Jehovas und ähnlicher Sekten: Bis jetzt haben ALLE Daten nicht gestimmt, und wenn man lange genug prophezeit, dann muss einmal ein richtigeres Ergebnis rauskommen. Das Ende des Erdöls wurde schon für vor über 100 Jahren vorhergesagt, und Kohle - da traut sich heutzutage fast niemand mehr, was zu verkünden.
Soll natürlich nicht heißen, daß man mit Gewalt urassen muß, aber Panik ist absolut nicht angebracht.
Daß das Klima nicht konstant ist, ist fast allgemein anerkannt. In welche Richtung und wie schnell es sich ändert, das ist nach wie vor strittig. Säkulare Änderungen, kurzfristige lokale Änderungen, da gibts so viele Variable, und die beliebten Modelle sind eben nur mehr oder minder unvollkommene MODELLE. Zutreffende Vorhersagen besagen bekanntlichermaßen gar nix, eine einzige Falsifizierung widerlegt das Modell. Schon die Antike konnte diverse astronomische Ereignisse oft erstaunlich gut vorhersagen, die Himmelsmodelle der Antike waren aber sicher nicht voll zutreffend.
Was tun? Möglichst viel Leute dazu zu bringen, selber zu denken. Klappt leider nur beschränkt, solange die Bildzeitung oder der Spiegel das Maß und die Quelle der Information ist. Und für diese (zu) große Gruppe sind Maßnahmen von "oben" notwendig.
Mal Pause, bevor das Elaborat zu lange wird, da könnte man e n d l o s teigezen...