Angst vor dem Tod ist in mehrerer Hinsicht recht sinnlos: Erstens kommt er sowieso und zweitens gibt´s ihn gar nicht

Aber "Kinderhaben als (zumindest Teil-) Sinn des Lebens" kann ich
auch nicht so ganz unkommentiert lassen: Was ist denn dann mit den Menschen die z.B. unfruchtbar sind? Ist deren Leben sinnlos?
Dann seh ich "Arbeit für die Gemeinschaft" (auch im erweiterten Sinn von Gart

) schon eher als Sinn des Lebens.
Das gibt´s übrigens auch im Tierreich: Bei Wölfen z.B. vermehrt sich nur das Alpha-Paar, der Rest des Rudels erzieht und füttert gemeinsam die Welpen.
Okay, okay, um diesem Einwand zuvorzukommen: Natürlich sind die elpen mit den sich nicht fortpflanzenden Rudelmitgliedern verwandt und sie tragen auf diese Weise dazu bei, verwandtes Erbgut zu sichern und weiterzuführen. - Aber gab es nicht mal eine Untersuchung nach der auch alle Menschen relativ nah verwandt sind?

Und was ist mit Schwulen/Lesben? Die pflanzen sich zum großen Teil ja auch nicht fort und können trotzdem ein sinnvolles Leben führen

Inzwischen gibt´s auch genug Beispiele für das Vorhandensein von gleichgeschlechtlich orientierten
freilebendenTieren (also nicht nur bei durch Gefangenschaftshaltung "degenerierten"). - Die werden also in der Natur auch einen Sinn haben

M.E. besteht der Sinn des Lebens für alle Menschen darin, diesen Planeten ein bißchen besser zu hinterlassen als sie ihn betreten haben.
Der Sinn jedes Einzelnen darin, seine speziellen, nur für ihn lösbaren Aufgaben nicht zu ignorieren sondern anzunehmen und bestmöglich zu erfüllen.
Manchmal lassen sich letztere vielleicht nicht mit Kinderaufzucht vereinbaren.