Ich geb die Hoffnung nicht auf, dass diese ganzen Behauptungen über die kleineren Gletscher im Mittelalter, das grüne Grönland und den Weinanbau in England irgendwann mal nicht mehr als vermeintliches Argument gegen den Klimawandel wiederholt werden.
Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann einmal jemand diese Argumente verstehen wird

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Es ist eine
Tatsache , kein Argument, dass es in früheren Zeiten
wärmer war als heute. Diese Tatsache alleine beschönigt den Klimawandel weder, noch dramatisiert sie ihn. Ich finde es nur wichtig zu wissen, dass sich der jetzige Stand des Weltklimas noch nicht alleine auf das Wirken des Menschen rückführen lässt. Er liegt, und ich werte immer noch nicht!, im Bereich des von Natur aus möglichen.
So: Wir Menschen verstärken diesen Effekt. Begonnen hat er aber noch vor der Industrialisierung. Diese Daten sind absolut sicher belegt, da Gletscher zu den am besten dokumentiertesten 'Klimaanzeigern' gehören und die neuzeitlichen Höchststände, Vorstöße, Aufstauuung, Durchbrüche, Überschwemmungen und Rückzüge schon immer interessiert beobachtet wurden.
Weiters, meine Meinung: Natürlich (!!!) müssen wir etwas gegen die Verstärkung des Klimawandels unternehmen, aufhalten können wir ihn aber nicht mehr, lediglich verlangsamen. Und auch wenn jeder von uns mithelfen kann und das hoffentlich auch tut, so liegt es doch an der Industrie und den Konzernen, den Staaten und ihren Oberhäuptern, etwas zu ändern, weil es nur eine geringe Auswirkung hat, wenn einzelne Personen klimabewusst handeln, sich der Gefahren bewusst sind, die wirklich 'Großen' (ich präzisiere das jetzt nicht) aber nach wie vor konsequenzenlos weitermachen können.
Es ist natürlich nicht egal, was jeder von uns macht, aber es hat, global gesehen, vermutlich keine Auswirkung, selbst wenn die Hälfte jener Menschen, die etwas davon verstehen, klimabewusst leben würden.
Erwärmungsprozesse der Erde gab es schon immer, auch in diesem Ausmaß und die Erde ist durchaus in der Lage, sich zu regenerieren. Natürlich verändert sich etwas. Wenn Grönland schon einmal grün war, wieso sollte es, bloß nur, weil wir es nicht wollen, das nich noch einmal werden?
Die Erde würde sich auch dann erwärmen, wenn es uns Menschen nicht gäbe. Dann würde es wärmer werden, es verdampfte mehr Wasser, mehr Wolken entstünden, mehr Schnee fiele und mehr Sonnenlicht würde reflektiert werden. So wird es vermutlich auch in Zukunft geschehen. Grasland wird versteppen, Steppe wird vond er Sonne verbrannt und zu Wüste werden, Eis zu Wasser und Inseln werden untergehen.
War schon öfter so. Nur gab es da noch keine Menschen oder keine, die auch nur Gedanken daran hatten, etwas zu ändern. Sie haben sich einfach angepasst. Und das ist es, was keiner will.
Meine Meinung. Mensa, was sagst du dazu?