" Die soll er dann auch wahrnehmen, mehr in seinem Haus/Bereich und weniger zum Fenster heraus "
- Seine Aufgaben nimmt mit Sicherheit jeder wahr, nur nimmt sie nicht jeder an. Wo diese Aufgaben im Einzelnen liegen merkt jeder Einzelne erst wenn er vor einer steht.
Manchmal können das ganz überraschende Sachen sein mit denen der jeweilige Mensch nie gerechnet hätte. Aber wenn er einer begegnet fühlt er ganz stark, daß er sie irgendwie bewältigen muß.
Aufgaben von außen zuzuteilen, z.B. aufgrund bestimmter Rollenmuster, halte ich für eine Einmischung in das Leben anderer.
Auch Menschen die (noch) keine positiven Dinge unternehmen haben natürlich einen Sinn: Dadurch daß sie zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sind bringen sie vielleicht etwas in Gang das irgendwann wieder positive Auswirkungen hat.
Behinderte und Hilflose können sehr viel Freude und Liebe leben, ausstrahlen und weitergeben, Denkprozesse in Gang bringen, die Entwicklung ihrer Betreuer beschleunigen, etc pp.
Welchen Sinn das Leben jedes einzelnen Lebewesens hat können wir, wenn überhaupt, erst aus zeitlicher Entfernung wahrnehmen. Ich zweifle aber wie du nicht daran daß es einen gibt.
Und was die "Tunichtgute" betrifft: Wo Leben ist ist Hoffnung und solange jemand noch atmet hat er die Chance zu Erkenntnis.
Und natürlich hat Gart recht: Die Überbevölkerung ist nach wie vor ein Problem. Vor allem für diejenigen die dadurch kaum Chancen auf ausreichende Ernährung, eine Ausbildung und ein menschenwürdiges Leben haben.
Was die Behinderung von globalen Maßnahmen zur Aidsprävention, Geburtenkontrolle und sexuellen Aufklärung betrifft finden sich da übrigens sehr merkwürdige Koalitionen von fundamentalistischen Christen und Islamisten...