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News: Auch Schlafen ist eine Art von Kritik, vor allem im Theater. (George Bernhard Shaw)
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17. Oktober 2019, 02:19:50
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Autor Thema: Lobelia tupa  (Gelesen 2691 mal)

lerchenzorn

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #15 am: 05. Juni 2018, 09:28:12 »

Bei mir nicht. Nicht einmal 1 m.

Die 2m könnten von der Chileflora-Seite stammen. Im Scan der gedruckten Flora of Chile kann ich überhaupt keine Höhenangabe finden (S. 59).
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Henki

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #16 am: 05. Juni 2018, 09:49:20 »

hoffe, sie kommen bald in die Gänge.

Die Keimung war problemlos, wenn ich mich recht erinnere. Aber alles weitere zog sich. Es sind dann jetzt drei Jahre von der Aussaat bis zur (hoffentlich) ersten Blüte. ;)

Wegen der Größe habe ich gerade nochmal nachgelesen: Sven Nürnberger (GP 5/2009) gibt an, dass sie in der Heimat Höhen von 2 m erreicht, in Kultur aber nur 1,20 bis 1,80 m. Ich nehme an, das wird dann nur bei optimalen Kulturbedingungen erreicht.
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Dorea

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #17 am: 05. Juni 2018, 10:26:28 »

Ah, sehr erhellend, danke. Stelle mich also gleich auf eine Geduldsübung ein. Von 30 Samen werden wohl ein paar das blühfähige Alter erreichen ;D.

Die GP kann sich die Finger empfehlend und neugierweckend wund schreiben - es wird seine Gründe haben, dass sie hier nirgends als Staude, sondern nur als Samen zu haben ist. In England kriegt man sie öfter, und bei Carol Klein überwintert sie offenbar im Freiland zuverlässig. Aber Devon ist halt nicht Brandenburg. Werden sehen, wie ihr die Nähe zum Albtrauf bekommt.
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Henki

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #18 am: 05. Juni 2018, 10:30:15 »

bei Carol Klein überwintert sie offenbar im Freiland zuverlässig. Aber Devon ist halt nicht Brandenburg.

Stimmt.  ;D Ausgepflanzt soll es mit Laubabdeckung funktionieren, bis -12°C sei sie grundsätzlich winterhart. Aber das ist dann eben auch nur so ein Wackelkandidat. Da überwintere ich sie lieber mit Dahlien und Co. Das einzige, worauf man dabei wirklich achten muss, ist der sehr frühe Austrieb.
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Eckhard

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #19 am: 05. Juni 2018, 22:22:21 »

Meine ist nach ein paar wüchsigen Jahren im Kübel eingegangen. Sie wollte im Frühjahr 2017 nur zögerlich austreiben und mickerte bis sie weg war. Auch die versuchte Rettungsaktion mit einem Ableger hat nicht geholfen.
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Dorea

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #20 am: 06. Juni 2018, 11:05:58 »

Gibt's sachdienliche Hinweise zur Todesursache? Dickmaulrüssler oder ähnliches? Allgemeine Kurzlebigkeit? zu trocken, zu nass überwintert o.ä.?
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Eckhard

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #21 am: 07. Juni 2018, 10:20:00 »

Nein, leider Todesursache  ungeklärt. Austrieb nach dem Winter wie von Schädlingsbefall mit hellen Tüpfen, aber keine Spinnmilben sichtbar.
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Henki

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #22 am: 21. Juni 2018, 21:06:30 »

Es wird. :)
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Dorea

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #23 am: 22. Juni 2018, 08:44:31 »

Ha! Glückwunsch, bitte um regelmäßige Updates.
Bei mir zeigt sich der erste Keimling. Die anderen schnarchen noch, also steht's jetzt 1 : 29... Das ist noch nicht ganz WM-reif.
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Henki

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #24 am: 04. Juli 2018, 20:43:53 »

 :)
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Henki

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #25 am: 29. Juli 2018, 15:33:57 »

Das ist schon ein ansehnliches Pflänzchen.  :)

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Dorea

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #26 am: 05. September 2019, 16:29:30 »

Sieh toll aus, Henki.

Ich kann leider keinerlei Erfolg vermelden. Ich habe heuer Sämlinge im Dutzend gemeuchelt, nicht nur L.ts. Hab kein Händchen dafür. Oder den Kopf ständig woanders. Aber anstelle Lobelia tupa auf Lobelia gerardii divers gesetzt. Die machen sich gut und es gibt sie inzwischen in kräftigen Rottönen, leuchtendes Scharlach inklusive. Und: Sie brauchen KEIN Glashaus ;)
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lerchenzorn

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #27 am: 17. September 2019, 11:30:31 »

Dorea, wieviel Erfahrung hast Du mit Lobelia gerardii-Sorten? Die Angaben zur Winterhärte sind sehr widersprüchlich.
Ertragen sie härtere Winter tatsächlich ohne Schutz? Und wie feucht müssen sie stehen?
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Dorea

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Re: Lobelia tupa versus gerardii
« Antwort #28 am: 17. September 2019, 13:26:35 »

Eine 'Hadspen Purple', die ich aus Holland mitbrachte, und die ich ohne große Hoffnungen mitten ins Beet platziert habe, hat den Winter dermaßen gut überstanden und strotzt vor Kraft, dass ich heuer drei weitere dazugekauft habe. Der Winter war mild bis normal, der Standort ist tendenziell eher trocken als feucht. Boden allerdings nährstoffreich mit guter Struktur und wir hatten immer wieder Regen, ein gutes Jahr.
Fazit: Sie lässt sich gut an, aber der Mehrjahrestest kommt erst noch. Die Versuche mit L. tupa habe ich komplett eingestellt.
Hilft Dir das, lieber Lerchenzorn?

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lerchenzorn

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Re: Lobelia tupa
« Antwort #29 am: 17. September 2019, 14:43:47 »

Danke, ja, das hilft. Wenn sie nach einem milden Winter schon geschwächt wäre, würde ich es damit gar nicht erst versuchen. Ich werde im kommen Frühjahr mal ein paar Sorten und Plätze testen.
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