
Danke für die Kommentare zu meinen Bildern. Ist aber wirklich zuviel des Guten!
Was die Absichten bei der Entstehung der Bilder angeht, gibt es eine schöne Vorgeschichte.
Meine Eltern haben vor Jahren ein modernes Ölbild mit einem Eifelblick gekauft, das das Blau der Berge in verschiedenen Schattierungen aufwies, sogar ins leicht Violette abdriftete. Mir war das damals viel zu abstrakt und ich sah wesentlich gegenständlicher (altertümlicher) als meine Eltern. Das hat sich mit den Jahren "gelegt" und ich versuche im "Weniger" mehr zu entdecken. Jetzt gefällt mir das Bild sehr

(ich mache mal ein Foto bei Gelegenheit).
Ich bewundere allerdings mittlerweile die üppigen Bilder von Gärten, die auch nicht ohne Könnerschaft die Vielfalt darstellen und dennoch die Übersicht nicht verlieren, ebenso. Darin bin ich immer noch auf der Lernkurve und Lichtverhältnisse sind dabei besonders zu beachten.
Die drei Bilder vom Sonntag sind dagegen eher "lieblos" gemacht - an einem grau-in-grauen Tag mit kleinen Lichtblicken - und mit dem Makro auf der Kamera kam ich an der bekannten Stelle vorbei und entdeckte die "blaue Stunde".
Übrigens: Früher berechnete man in Skandinavien auch Entfernungen in "Blauen" - also Höhenrücken, die zu überwinden waren...!
Mein Tip ist ein offene Auge, das Experiment wagen und nicht nur das Große im Kleinen, sondern das Kleine im Großen zu entdecken. Im Digi-Zeitalter ja keine Kostenfrage mehr.
Liebe Grüße und gute Augen für schöne Motive.
Euer Frank