Hallo Elli
die Clematis wird immer fünf bis zehn Zentimeter tiefer gesetzt als sie vorher im Topf stand. Das hat den Sinn gerade bei Hybriden, falls die Welke zuschlägt, das man noch Augen unter der Erde hat. Daraus treiben die Clematis meist wieder aus. Eine Mulchschicht von 10cm schützt vor dem austrocknen. Dazu kann man Rindenmulch geschretterte Gartenabfälle oder auch Stroh nehmen. Ich nehme gern abgelagerten Mist. Wenn du Staunässe hast ist eine kleine Drainageschicht aus Kieseln im Pflanzloch gut. Nun die Pflanze einsetzten wenn du sie zu einer Rose setzt dann mit Abstand oder mit einer Wurzlsperre, kann ein größerer Topf sein, ohne Boden oder großen Löchern. Ich grabe nebenan gleich noch den Pflanzto´pf mit ein, weil man dann sehr bequem gießen kann. Clematis brauchen viel Wasser und Nährstoffe. Den Aufbauschnitt im November Dez. nicht vergessen. Dazu wi´rd die Clematis bis auf 20-30cm zurück geschnitten. Das bringt dir gute verzweigte Pflanzen.
Solltest du sandigen Boden haben dann keine Drainage sondern in die Pflanzerde eventuell etwas Torfhaltige Blumenerde Kompost sowieso einarbeiten. Man könnte auch Bentonit nehmen.
Die Dr. Ruppel macht doch ziehmlich große Blüten. Ich weiß nicht ob ich sie zur Paul H. M. setzten würde. Und dann mußt du auch an die Schnittgruppe denken. Sie hat Schnittgruppe 2, das heißt jährlich im November Dez. alle Triebe um die Hälfte einkürzen. Nur alle 4-5 Jahre ein starker Rückschnitt im Winter, damit die Pflanze nicht zu stark verkahlt. Ich würde immer eine Viticella vorziehen. Die bekommen keine Welke und man schneidet sie immer sta´rk zurück. Das bekommt der Rose besser. Wobei die Paul H. M. ein starker Wachser ist.
schaue doch mal bitte bei
www.clematis-westphal.de der hat eine riesige Auswahl
und er ist leider ganz in meiner Nähe
liebe Grüße
martina