oh ja - zuerst mal viel mit ihnen sprechen... und sie beschützen und lieben... und mit dem Rücken davor stehen, wenn die kleinen winzigen Sämlinge beschmunzelt werden

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Bei uns hier im Norden ist der größte Feind die Feuchte = Fäulnis... also immer schön die Blätter wegschneiden, lieber zu früh als zu spät (Herbst, Winter, Frühjahr )....
Dann ist hier sehr, sehr schwerer Lehmboden, der nicht mit lieben Worten umzugraben ist. Bedeutet: Dankbarkeit für jedes winzige Stück "organisches Material" - im Herbst landet alles Fall-Laub von den Bäumen auf den Wegen in den Beeten.
Ein neues Gerät habe ich mir gegönnt: einen Häksler oder Schredder - sehr ruhig arbeitend, Schnittzweige von Büschen werden darin kurz gequetscht und kommen ebenfalls auf die Wege... alle Zweige bis Durchmesser 4cm häkselt das Gerät - der allergrößte Zugewinn seit vielen Jahren!
Zudem wird die Holzasche von den sommerlichen Lagerfeuern mit in den Beeten verarbeitet...
Alles nur mit einem Ziel - den Boden irgendwie "locker" zu halten. ( Zur Zeit habe ich grad "Beton" - die Risse sind etwa 5mm breit... werden aber breiter mit zunehmender Trockenheit.... ) Wenn man bedenkt, daß diese Sämlinge auf beiliegendem Bild im nächsten Jahr blühen werden, wird mir das niemand glauben.... ich hacke und jäte wenig, im Sommer stehen sie auch unkrautverhüllt ( Franzosenkraut )... bietet aber dann Schatten bei der stärksten Hitze...
Zu guter letzt bin ich meinen beiden Zwergenten dankbar für den Dung in ihrem Teich, der alle halbe Jahr mal ausgepumpt wird und auf die Beete kommt ( ca. 4 Kubikmeter auf 140 qm ) - sollte also nicht überdüngt sein.
Ach ja, und ich finde, es sind keine Schattenpflanzen, sondern eher Kinder der Sonne! Aber das gibt jetzt wieder Streit :-(
Das wars eigentlich - wobei das wichtigeste das Reden ist

Ich gebe gerne zu, daß diese Methoden vielleicht durch Fachgärtnerkreise belächelt werden... ok, damit kann ich leben - hauptsache, die Blüten kommen, wie sie jetzt sind... :-)