Drähte sind wichtig um die Clematis zu leiten.
Wenn das Holzgerüst ab und zu gestrichen werden soll (das mögen die Pflanzen nicht) sollte der Abstand so groß sein, daß man noch dazwischen kommt. Ansonsten kann sie relativ dicht dran.
Eine Sorte die relativ viel Schatten verträgt ist C. faurieii "George".
Sie blüht zwar nicht sehr üppig dafür aber immer wieder. Das Laub ist relativ filigran und Rückschnitt braucht sie keinen.
Als Beipflanzung kommen Stauden infrage die keine Wurzelkonkurrenten sind, also nichts Wucherndes wie Veilchen, Immergrün, Efeu o.ä.
Aber auch bei flachwurzelnden Stauden immer wieder kontrollieren daß sie nicht in die Clematiswurzeln hineinwachsen!
An schattigen Standorten wachsen Flockenblumen (Centaurea montana grandiflora) sehr gut und blühen nach Rückschnitt auch erneut. Hornveilchen (Viola cornuta),Fingerhüte (Digitalis) und diverse Glockenblumen (Campanula) mögen auch Halbschatten.
(In den Schattenpflanzungs-threads im Stauden-Forum findest du noch viel mehr)
Sehr schöne Blattschmuckstauden für halbschattige Standorte sind
Bergenien und Hostas.
Ein Abstand von Staude zu Clematis von mindestens 30 bis 50 cm (je nach Größe der Stauden) ist aber sicherer.
Als Wurzelbeschattung für die Clematis reicht ein größerer Stein o.ä, es muß keine Staude direkt davor wachsen.