...könnte man sicher auch als Brückenschlag zwischen Obst- und Ziergehölz werten. Oder überhaupt als Obst? Weiss ich doch noch nicht mal, ob die Früchtlein essbar wären.
Ich habe sie bei unserer kurzen Hollandreise im Arboretum Kalmthout gesehen. Vermutlich handelte es sich um die 'Pendula'-Form. Sie wurde einseitig über ein Gestell gezogen, so dass sie einen blühenden Durchgang schaffte.
Und sie stand in voller Blüte

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Die schmalen, gerade erst sich öffnenden, besonders unterseits weich silbrig behaarten Blättchen glitzerten im Sonnenlicht und schienen mit den geheimnisvollen dunkelroten Staubgefäßen der schon geöffneten Blüten einen Wettstreit beginnen zu wollen. Das Ganze gehörte wieder zu einem der Objekte, denen ich mich als Fotograf immer unterlegen fühle, wo ich mir aber alle erdenkliche Mühe gebe, den Charme der Erscheinung wenigstens einigermaßen übermitteln zu können. Immerhin hat da das Wetter ausnahmsweise mitgespielt und mir erbarmungsvoll auf mein Warten mit einigen Sonnenblitzern seine Huld erwiesen.
Zurück bei meinem Warda und Co. musste ich natürlich noch mal nachlesen und siehe da: es gibt noch mehr Freunde dieser schönen Wildbirne. Warda empfielt sie in Mischbeeten mit Rosen und blaublühenden Stauden, lobt ihr herrliches feine Laub und ihren schönen Wuchs.
Und jetzt noch meine Fragen an die Wildobstbuchbesitzer und die Wildobstbesitzer unter uns:
Kann man die Früchte essen? Und:
Hat jemand diese Pyrus salicifolia ('Pendula') und wäre dann bereit, nach eventuellen Genuß der Früchte mir Samen zukommen zu lassen? Ich weiss: ist ja noch etwas hin

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Erwartungsvolle Grüße
Iris