Hallo Eva,
es ist absolut machbar einen Hund zu halten, wenn man berufstätig ist, vorausgesetzt man geht mittags mit ihm raus, die Gänge vor und nach der Arbeit sind länger als einmal um den Block und was das wichtigste ist: Man geht
mit dem Hund und beschäftigt sich mit
ihm, anstatt nur neben dem Hund herzugehen.
Als ich meinen jetzigen Hund (damals ca. 3 jahre alt) zu uns geholt habe, war ich auch voll beruftstätig und Indy mußte tagsüber alleine bleiben, von der Mittagszeit und der Runde dann mal abgesehen. Aber das geht aus meiner Sicht nicht mit jedem Hund, ich habe schon darauf geachtet das es ein Hund ist der eher ruhig und "weich" ist, und kein haudegen. Auch hatte ich den Vorteil das Indy in einer Pflegestelle war, ich wenigstens vorher abklären konnte wie ihr Verhalten gegenüber anderen Hunden und Kindern war/ist. Allerdings hat sie mindestens 1 Jahr gebraucht um "anzukommen".
Was die Hunde angeht die Du da schon ausgeführt hast, würde ich von beiden die Finger lassen, wenn ich anschau was Du mit Ihnen machen willst. Ein 10 Jahre alter Schäferhund wird wahrscheinlich nicht mehr lange in der Lage sein, ausgiebige Runden mit Dir zu drehen. Andererseits ist es toll mit einem älteren Hund.
Ein Riesenschnauzer ist mit einem Jahr noch lange nicht erwachsen und "klar" im Kopf, da würde eine Menge Arbeit in einer guten Hundeschule auf dich zukommen und sie können recht terretorial werden (muß natürlich nicht, aber im Büro nicht immer hilfreich).
Indy kommt seit einem Jahr zu mir mit ins Büro, und es hat mich einiges an Nerven gekostet am Anfang. Heute schlägt sie nicht mehr an wenn die Türglocke geht, begrüßt nur noch gute Freunde und geht danach wieder in ihren Korb und verläßt mein Büro auch nicht, wenn die tür auf steht.
Ich habe jetzt nicht weit zurückgelsen, weiß also nicht wie gut Du dich mit Hunden auskennst und hoffe Du verstehst mich nicht falsch.
auf jeden Fall kann ich dir sagen das es machbar ist, als berufstätiger einen Hund zu halten, auch wenn er nicht mit ins Büro kann.
