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Autor Thema: Auf den Hund gekommen  (Gelesen 77576 mal)

Knusperhäuschen

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #780 am: 14. August 2007, 08:48:38 »

Hier hat man wohl schon einmal darüber geprochen, da ging es wohl aber gar nicht um die Abwägung Chip-Tätowierung, sonder um Narkose ja oder nein, eine andere Kennzeichnung stand dort gar nicht zur Debatte.... :P:

Narkose Tätowierung

Im Tierschutzgesetz steht, das die Tätowierung ohne Betäubung innerhalb der ersten zwei Lebenswochen stattfinden muss.
« Letzte Änderung: 14. August 2007, 08:52:30 von Knusperhäuschen »
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #781 am: 14. August 2007, 08:54:51 »

Wer das gesagt hat "Die Tätowierung stellt kein tierschutzrelevantes Problem dar." - dem sollte man eine solche Nummer an eine empfindliche Stelle tätowieren - und zwar ohne Betäubung, dann vielleicht würde dieser das nie wieder sagen.

Die Tiere - um es mal auf dem Punkt zu bringen - SCHREIEN vor Schmerz aus vollem Hals, als würde ihnen einer ein Messer in den Bauch stecken. Wenn das nicht "tierschutzrelevant" ist....
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #782 am: 14. August 2007, 08:57:07 »

Im Tierschutzgesetz steht, das die Tätowierung ohne Betäubung innerhalb der ersten zwei Lebenswochen stattfinden muss.

Das ist kaum möglich, da die Ohren SOOO klein sind, daß keine Nummer reinpaßt - sie sind ja noch gar nicht voll ausgebildet.

Und wer sagt, daß Neugeborene KEINE Schmerzempfindungen haben ???

Ich verstehe das alles nicht. Wirklich nicht.
Was kann man tun ???
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Knusperhäuschen

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #783 am: 14. August 2007, 08:58:23 »

Mh, ich hab´ nochmal nachgelesen:
Da steht eindeutig in §5, Absatz 3.7:
Eine Betäubung ist ferner nicht erforderlich....
... für die Kennzeichnung von Schweinen, Schafen, Ziegen und Kaninchen durch Ohrtätowierung, für die Kennzeichnung anderer Säugetiere innerhalb der ersten zwei Lebenswochen durch Ohr- und Schenkeltätowierung sowie die Kennzeichnung landwirtschaftlicher Nutztiere einschließlich der Pferde durch Ohrmarke, Flügelmarke, injektierten Mikrochip, ausgenommen bei Geflügel, durch Schlagstempel beim Schwein und durch Schenkelbrand beim Pferd.

Welcher Tierarzt macht denn dann sowas?

Wieso gibt´s denn da eine Ausnahme? Nur, weil die Ohren in den ersten Wochen noch zu klein sind, aber wer glaubt eigentlich, die ganz kleinen hätten keine Schmerzen,

über die anderen Ausnahmen im Gesetz möchte ich lieber gar nicht erst sprechen....
« Letzte Änderung: 14. August 2007, 08:58:54 von Knusperhäuschen »
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Knusperhäuschen

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #784 am: 14. August 2007, 08:59:37 »

@toto:
da sind wir uns wohl einig.....
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #785 am: 14. August 2007, 09:02:04 »

Die Tätowierung wird NICHT vom Tierarzt gemacht, sondern von einem, der "amtsmäßig vereinsmäßig" dafür zuständig gemacht ist.

Der erste Tätowierer, mit dem ich am Telefon sprach, erschien mir, als würde er Schlachtvieh kennzeichnen wollen. Den habe ich abgelehnt. Daraufhin hat er sein "Amt" niedergelegt.

Ich bin überzeugt, wenn man sich stark macht ( ... und ich will/muß das irgendwie versuchen - ansonsten kann ich nicht mehr in den Spiegel sehen ), daß man was erreichen kann.

Tätowierung ist veraltet und fügt den Tieren Leid und Schmerz zu.
« Letzte Änderung: 14. August 2007, 09:02:28 von toto »
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Knusperhäuschen

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #786 am: 14. August 2007, 09:14:44 »

ich bin mir auch ziemlich sicher, dass mit "andere Tiere" ganz gezielt Hunde und Katzen gemeint sind, fast alles andere an Tieren, was gemeint sein könnte, wird doch vorher schon aufgezählt. Dass die Ohren zu klein sind, das hat man vielleicht nicht bedacht....Aber egal, eigentlich ist das hier per Gesetz genau geregelt.... ???

In der Schweiz schaut es so aus:
"Das Tätowieren von Hunden oder Katzen darf nur nach vorgängiger Schmerzausschaltung
vorgenommen werden. Empfohlen wird die Lokalanästhesie mit EMLA®-Creme, einer speziellen, die Haut
durchdringenden Formulierung der Wirkstoffe Lidocain und Prilocain (Einwirkungszeit mindestens eine
Stunde!). Die subkutane Implantation eines Transponders (Mikrochip) ist kaum belastend. Sie ist für
Hunde ab 3 Monaten ab dem 1.1.06 als Markierungsmethode obligatorisch und darf ausschliesslich durch
einen Tierarzt vorgenommen werden, weil mit der Kennzeichnungspflicht auch die Registrierungspflicht
verbunden ist (vgl. Art. 16 TSV7). Die Tätowierung gechippter Hunde stellt eine nicht zurechtfertigende
Doppelmarkierung dar und ist aus Tierschutzgründen abzulehnen. Auch für Katzen wird als Alternative
zum Tätowieren der Mikrochip sehr empfohlen."
« Letzte Änderung: 14. August 2007, 09:22:23 von Knusperhäuschen »
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #787 am: 14. August 2007, 09:24:04 »

Das angegebene Gespräch ist von 1998 - also fast 10 Jahre her.... voriges Jahrhundert.

Ich habe zwei Möglichkeiten:
Die nächste Tätowierung ( im nächsten Jahr u.U. ) NUR in Anwesenheit eines Tierarztes, der ein Sedativ injiziert....
Die andere: gegen diese furchtbare Quälerei anzugehen und zukünftig nur noch Schwierigkeiten im Verein zu haben....

"Dass die Ohren zu klein sind, das hat man vielleicht nicht bedacht....".... aber es sind doch Leute, die Tiere kennen und auch lieben ??? ??? ???

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Knusperhäuschen

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #788 am: 14. August 2007, 09:25:30 »

Offenbar gibt es sogar die Möglichkeit, die Öhrchen schmerzunempfindlich zu machen, das sollten man den "Amtsmännern" vom Verein zumindest mal stecken....(Die Salbe könnte der Halter ja vorher auftragen..., zumindest sollte man die Halter von Seiten des Vereines auf diese Möglichkeit hinweisen.....)
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Knusperhäuschen

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #789 am: 14. August 2007, 09:29:41 »

Was mich erstaunt, ist, dass man im Internet so gar keine Äußerungen betroffener Tierhalter findet, eigentlich müsste das doch die Gemüter erregen, oder, aber ich hab´ so gut wie keine Reaktionen darauf gefunden....Wird das eigentlich mit allen VDH- oder sonstwas für ein übergeordneter Verein zugelassenen Welpen gemacht? Oder nur bei deutschen Schäferhunden? Oder nur bei Welpen, die bestimmte Papiere kriegen sollen....
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #790 am: 14. August 2007, 09:33:35 »

Ich schreib gleich noch was dazu. Muß aber jetzt erst meine Kleinen füttern - die haben mich gehört... ist wie bei Babys...
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Gartenlady

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #791 am: 14. August 2007, 09:38:18 »

Ich bin echt entsetzt, aber mich wundert nichts, die Zuchtrichtlinien mancher Zuchtvereine, die zu Tieren führen, deren Leben eine Qual ist, schreit ja auch zum Himmel. Tierliebhaber sind das offenbar alle nicht, es geht nur ums Geschäft.
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Susanne

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #792 am: 14. August 2007, 09:43:28 »


Toto,
so ein Verein hat doch eine Vereinszeitschrift... und du hast dich doch jetzt im Thema Tätowieren von Welpen schlau gemacht.
Warum schreibst du nicht mal einen Artikel darüber und bittest die Vereinszeitschrift, ihn abzudrucken? Meistens haben die Materialmangel und freuen sich über gute Artikel.
Schreiben kannst du, passende Bilder hast du, und wenn du das Thema schön sachlich aufdröselst, die §§ dazu und auch, wie's in anderen Ländern seit Jahren gehandhabt wird, dann kommt da mit Sicherheit ein guter Artikel bei raus, der gelesen wird und vielleicht dann auch etwas in den Köpfen der "Vereins-Tierfreunde" bewegt.
Außerdem schadet das gar nicht, wenn du den Artikel an die entsprechenden Stellen verschickst, ich denke da an Tierschutzvereine, staatliche Stellen, Tierärzte, entsprechende Fachzeitschriften usw. Behalte dir das Copyright vor und verlange Belegexemplare...



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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.

toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #793 am: 14. August 2007, 09:52:36 »

Was mich erstaunt, ist, dass man im Internet so gar keine Äußerungen betroffener Tierhalter findet, eigentlich müsste das doch die Gemüter erregen, oder, aber ich hab´ so gut wie keine Reaktionen darauf gefunden....Wird das eigentlich mit allen VDH- oder sonstwas für ein übergeordneter Verein zugelassenen Welpen gemacht? Oder nur bei deutschen Schäferhunden? Oder nur bei Welpen, die bestimmte Papiere kriegen sollen....

Das erstaunt mich genauso - über jede Fliege wird diskutiert. Dies scheint ein tabu-Thema zu sein, weil sich alle fügen.
Jeder hat vermutlich Angst, im Verein irgendetwas einzubüßen an Akzeptanz ect.

Da ich sowieso vieles anders mache - angefangen bei der Erziehung, Aufzucht usw. ... und jetzt auch entsprechende feedbacks von Leuten habe, die diese Welpen bekommen und NUR diese Welpen so wollen, wie ich sie aufgezogen haben ( der erste hat gestern bereits bei seinem neuen Besitzer am 1. Tag !!! die Gartennachbarin verbellt :-) , dieser kleine Zwerg - so ein Selbstbewußtsein.... es hat mich gefreut, daß er nicht jammernd vor Heimweh in der Ecke lag... und irgendetwas muß ich also richtig gemacht haben.... ) .... ist mir der Rest mittlerweile auch egal. Letztlich MÜSSEN die Papiere ausgestellt werden, wenn man sich an die Regeln gehalten hat.
Und - es gibt KEINE Vorschrift, daß ich NICHT unter Narkose tätowieren lassen kann. Also bleibt mir genug Freiheit...

@Susanne: das würde NIE veröffentlicht werden, weil es "Ämter" berührt....
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #794 am: 14. August 2007, 09:54:27 »

Ich bin echt entsetzt, aber mich wundert nichts, die Zuchtrichtlinien mancher Zuchtvereine, die zu Tieren führen, deren Leben eine Qual ist, schreit ja auch zum Himmel. Tierliebhaber sind das offenbar alle nicht, es geht nur ums Geschäft.

Da hast Du wohl Recht: die Marke "DSH"..... zum....
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