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|17|1|Wenn der Garten nur groß genug ist, kann man auch fünf Schippchen verbummeln.  :P ;D (Hausgeist)

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Autor Thema: Auf den Hund gekommen  (Gelesen 77576 mal)

Knusperhäuschen

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #840 am: 18. August 2007, 21:59:05 »

Also mich würde es jetzt mal wirklich interessieren, ob, und wenn, warum (wie, wann, wo, Dokumentation etc.) ausgerechnet für DSH oder evtl. andere Rassen hier wirklich eine Ausnahme (gibt es sowas, wie eine Duldung, begründete Ausnahme, oder sonstwas....?) gemacht wird. Die geschriebenen Worte im Gesetz scheinen mir doch eigentlich eindeutig, oder...?
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Warum bin ich eigentlich gerade nicht im Garten?

toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #841 am: 18. August 2007, 22:31:50 »

Ich verstehe es ja auch nicht - darum habe ich hier ja gefragt, um mich allgemein schlau zu machen. Das einzige, was bisher nützlich war, ist der Tierärztelink. Das andere - das Gespräch - ... das war von 1998... ich kann mir nicht vorstellen, daß das noch Gültigkeit hat.
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Raphaela

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #842 am: 21. August 2007, 11:57:51 »

Tätowierung ohne Narkose oder örtliche Betäubung ist Tierquälerei! >:(

Was Kleinkinder und Welpen betrifft ist das tatsächlich seeeehr anstrengend. Unseren letzten Airedale bekamen wir im Alter von 10 Wochen zu einem 7 Monate alten Baby und zwei Kindern von 8 und 3 1/2 Jahren. Die Entscheidung für einen Hund einer bestimmten Rasse und auch nur von einem bestimmten, schon bekannten Züchter (der auch Wert auf das Wesen der einmal im Jahr vermehrten Hunde legt) fiel wegen des Babies. inen Welpen zu erziehen ist genauso anstrengend wie Kindererziehung und ohne Hunde- und Welpenerfahrung hätte es nicht geklappt.
Als ich dann im Flegelalter des Hundes nochmal schwanger wurde und den Hund vorübergehend nicht mehr genug fordern konnte ist auch einiges schief gelaufen. Mit den Kindern ist er toll zurecht gekommen und sie mit ihm ( hatten auch - genauso wichtig! - schon von Geburt an Hundeerfahrung) aber 100% gehorsam war er nie.

Ich stimme daher Karin zu und plädiere für einen kindererfahrenen, ausgewachsenen Hund. Wenn´s im Tierheim keine gibt (man möchte dort natürlich auf Nummer sicher gehen und sagt eher "keine Kinder" wenn über den Hund nicht genug bekannt ist) dann vielleicht von einer Familie die aus Armutsgründen (gibt´s immer öfter :'() ihren Familienhund abgeben muß. Solche Anzeigen seh ich leider wöchentlich in unserem regionalen Mitteilungsblättchen. Verantwortungsvolle Abgeber machen ihren Liebling auch erst bei Besuchen und auf Spaziergängen mit den eventuellen Neubesitzern bekannt. So sieht man dann schnell ob´s passen könnte.
Mir zerreißt es das Herz wenn ich z.B. auf Tierschutz-Websites all diese traurigen Schicksale lese! Darum kommt für mich auch nie wieder ein Rassehund infrage, so sehr ich Airedales auch liebe. Es gibt sooooo viele supertolle Hunde mit traurigen oder hoffnungslosen Schicksalen daß ich absolut kein Verständnis mehr dafür habe wenn noch zusätzlich weitere Hunde absichtlich gezüchtet werden.
Hab selbst zwei Jahre ehrenamtlich im Tierheim gearbeitet und alleine in dieser Zeit mindestens fünf Rüden (war damals "rüden-und-großhund-fixiert") getroffen (darunter auch einen DSH und einen Rottweiler-Dobermann-Mischling) die ich sofort und ohne Überlegung mitgenommen hätte wenn ich nicht schon zwei (rüdenunverträgliche) Hunde gehabt hätte.
Unser "Internet-Zufalls-Hund" Amy hat zwar auch einige kleine Marotten (welcher Hund hat die nicht?!?) ist aber ebenfalls ein echtes Schnuckelchen :D Dabei war sie mehr oder weniger eine "Hündin-im-Sack" und hätte wegen ihrer Erfahrungen auf Sardinien auch ein Angstbeißer sein können (was mehr Arbeit aber keineswegs Abgeben bedeutet hätte).

Mayas Beispiel und z.B. auch das von Schneckes Blacky u.a. zeigen sehr gut wie unendlich dankbar und anpassungswillig grade Hunde mit trauriger Vergangenheit meistens sind (die einzige mir bekannte Ausnahme ist der Rüde von Irisfools Sohn).
Wenn ich es mir finanziell und zeitlich erlauben könnte würde ich mindestens noch zwei weiteren obdachlosen Hunden ein Zuhause geben....
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Sabine G.

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #843 am: 21. August 2007, 12:11:14 »

Von meiner Seite aus kann ich nur nochmal wiederholen:

Mein vor Tieraerzten sehr aengstlicher Ruede hat das chippen nicht einmal gemerkt. Ich musste frueher durch mein Ehrenamt als WA taetowieren und ich sage Euch - das war kein Zuckerschlecken. Weder fuer die Welpen noch fuer mich. Die sensiblen unter ihne kreischten nicht nur - die waren auch nachhaltig beeindruckt. Ich bin ausgesprochen dankbar, dass wir Retriever nicht mehr taetowieren duerfen!
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #844 am: 21. August 2007, 13:44:23 »

Die sensiblen unter ihne kreischten nicht nur - die waren auch nachhaltig beeindruckt.

Daß eine nachhaltige Beeinflussung stattgefunden hat, muß ich bestätigen - leider. Vorher waren sie Fremden gegenüber SEHR AUFGESCHLOSSEN. Jetzt ist alles anders - .... Ohren sauber machen so gut wie ausgeschlossen...
zum... echt.
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M

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #845 am: 21. August 2007, 14:04:54 »

Ich bin zwar nicht der Spezialist, aber Ohren sauber machen klappt perfekt, wir haben nach einer Entzündung als Welpe, das Kommando Ohr geübt.
Eins der wenigen die wirklich perfekt sitzen, sie läßt sich beide Ohren sauber machen und bekommt dann einen Pansen.

Vielleicht muß man die Ohren nur wieder mit etwas positivem verknüpfen ?
Sie ist ja auch tätowiert
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #846 am: 21. August 2007, 14:12:44 »

@malachy: es ist nur knapp zwei Wochen her - da verknüpft man noch nichts neues, wenn das negative Erlebnis zu groß war - da läßt man besser die Finger davon... und kann nur abwarten. Leider.

Mir wurde auch gesagt, daß ein Wiener Würstchen während/nach dem Tätowieren helfen würde - kompletter Blödsinn, daß ich überhaupt darauf eingegangen bin. Meine Welpen werden wahrscheinlich NIE wieder an Wiener Würstchen gehen... sie haben es natürlich nicht genommen - weder dabei noch hinterher...

Im Übrigen bin ich jetzt soweit, mich ernsthaft und an den richtigen Stellen aufzulehnen - gegen diese Tier-Quälerei. Danke an dieser Stelle für die mentale Unterstützung....
« Letzte Änderung: 21. August 2007, 14:14:24 von toto »
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marcir

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #847 am: 21. August 2007, 14:23:09 »

Malachy, das kann ich nur bestätigen. Auch mein erster Hund wurde tätowiert und gechipt. Sie liess sich aber überhaupt ungern anfassen. Es gab eine Zeit, da schnappte sie nach jeder Hand, die ihr zu nahe kam. Ob man das Ohr oder die Pfoten oder was sonst anfassen wollte. Negative Erfahrungen machen alle Tiere, denke ich. Das muss aber nicht dabei bleiben. Mit etwas Einsatz gelingt ein Umpolen ins Positive in den meisten Fällen. Habe ich wenigstens bei meinen zwei Hunden, einer davon wild bis ins Alter von drei Jahren, ebenfalls ein Angstschnapper, selber erleben können.
Aber man kann natürlich auch eine Geschichte daraus machen und es damit jedesmal gleich wieder negativ bestätigen.
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Raphanus

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #848 am: 21. August 2007, 14:44:21 »

Mir wurde auch gesagt, daß ein Wiener Würstchen während/nach dem Tätowieren helfen würde - kompletter Blödsinn, daß ich überhaupt darauf eingegangen bin. Meine Welpen werden wahrscheinlich NIE wieder an Wiener Würstchen gehen... sie haben es natürlich nicht genommen - weder dabei noch hinterher...


Na, toller Tip! >:(

Was soll denn der Hund da bitte verknüpfen?

Wienerle bedeutet Schmerz?

Schmerzgeheul, dann bekomme ich Wienerle (Belohnung)?

Besser wärs in dem Fall wohl, dem Hund erst dann was zuzustecken, wenn er sich beruhigt hat und sich, ohne zu mucken, anfassen lässt!
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Viele Grüße - Radisanne

toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #849 am: 21. August 2007, 14:47:58 »

Immerhin Ratschläge vom ZW und Tätowierer... ich Trottel daran zu "glauben". Einfach abartig.
Natürlich konnten sie nichts verknüpfen - das ist mir auch klar. Ich hatte ja auch nicht mit DIESEM Schmerz gerechnet.... , der mir bis dahin ja als "nicht so schlimm" beschrieben wurde....
Wäre der Schmerz nicht so beeindruckend gewesen.... ich weiß es nicht.

Mein Schreiben steht.... obgleich ich nicht daran glaube, daß es etwas hilft.
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Raphaela

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #850 am: 21. August 2007, 15:02:53 »

Der Versuch lohnt sich auf jeden Fall! Gut daß du das machst :)
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M

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #851 am: 21. August 2007, 15:06:54 »

Ich weiß nicht ob es richtig rüber kam, aber während der Entzündung hat sie auch gejault vor Schmerzen, es ging aber nicht anders Antibiotika ins Ohr und massieren.
( Ja wir haben sie "gequält")
Geschnappt hat sie nie, sich nur immer versteckt, wenn sie das Fläschen gesehen hat.
Und ich glaube ein RR ist von größe und Kraft, wenn sie sich sträubt mit einem DS vergleichbar.
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #852 am: 21. August 2007, 15:15:18 »

Jeder Hund ist auf seine Weise eigen. Einer reagiert so, der andere so. Man kann da "rassetypisches" Verhalten nicht vergleichen.
Und Schmerz ist nun mal Schmerz. Der eine beißt aus Angst um sich, ein anderer wird aggressiv und ein anderer verkriecht sich... einer jammert schon, wenns nur nach Desinfektionsmittel riecht.... von Hund zu Hund verschieden.....das ist nicht deutlich vorhersehbar und kaum realistisch zu kalkulieren.



« Letzte Änderung: 21. August 2007, 15:17:15 von toto »
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #853 am: 21. August 2007, 15:23:33 »

Mama zeigt den Kindern, wie man Sandhaufen platt macht ;D;D;D;D;D;D
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toto

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Re:Auf den Hund gekommen
« Antwort #854 am: 21. August 2007, 15:25:46 »

Aufforderung zum Spielen...
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