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Trauer über Trauer... (Gelesen 16689 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
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Eva
Re:Trauer über Trauer...
Pappelstämme sind ja nichtmal so richtig was für Brennholz :-XZumindest, wenn man sie weit tragen muss.
Re:Trauer über Trauer...
So ist es.Pappeln sind so nötig wie ein Kropf. 
- riesenweib
- Beiträge: 9052
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windig. sehr windig.
Re:Trauer über Trauer...
na geh, da müssen doch jausenbretter für eine kompanie rausgehen...Leider lassen sich aus Pappelstämmen keine Kirschbaumbretter schneiden...Kirschbaum hat mein Onkel mal zu rund-ovalen Brettern sägen lassen...
lg, brigittefars hat geschrieben:...zwei mächtige Vogelkirschen...
will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)
Re:Trauer über Trauer...
Ja, ich habe ja auch jeweils ein Brettchen aus der Vogelkirsche und aus der Pflaume gesägt. Sie trocknen z.Z. und müssen dann noch geschliffen werden.Ich hätte allerdings auch eine Ich-AG gründen können: Öko-Wurstbrettchen en Gros. Sowie Laubsägearbeiten für meine Enkel.
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berta
Re:Trauer über Trauer...
fars, als unterzündholz eignet sich pappel hervorragend !du könntest entweder die nächsten 200 jahre unterzünden oder die nächsten generationen erfreun....
;)lg.b.
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cimicifuga
Re:Trauer über Trauer...
sind nicht streichhölzer aus pappelholz?So ist es.Pappeln sind so nötig wie ein Kropf.
Re:Trauer über Trauer...
Gute Idee. Muss jetzt nur noch eine Halle mieten. Was kann man den für 1 derartiges Unterzündholz verlangen? 50 Cent?@CimiGlaube ja. Aber so alt bin ich noch nicht, dass ich mich in den Lehnstuhl setzen würde um Zündholzstifte zu schnitzen. Womöglich daraus noch das Empire State Building bastelnfars, als unterzündholz eignet sich pappel hervorragend !du könntest entweder die nächsten 200 jahre unterzünden oder die nächsten generationen erfreun....;)lg.b.
Re:Trauer über Trauer...
von Lale Andersen, gell? 
Re:Trauer über Trauer...
Lale ... Du Fiesling. Das war doch die mit "Laterne, Laterne, ...".
Nicht bei O**, aber bei T*nt*n, wenn es den bei Euch gibt, oder bei einem anderen Bau- und Werkmaschinenverleiher. Vielleicht ist der Gedanke auch abwegig; mitunter war ich bei solchen Geräten der erste Privatmensch, der sie auslieh.Eine Stumpenfräse ist ein Spezialwerkzeug zum Abfräsen von Baumstümpfen. Sieht entfernt aus wie eine Kanone, fährt auf zwei Rädern und hat an einem absenkbaren Ausleger ein Fräsrad, das den Stumpf zerspant. Ein größeres Exemplar soll nächste Woche bei mir ums Eck die Reste einer 250-jährigen Blutbuche verschwinden lassen. Stammumfang lag bei sechs Metern.Was ist eine Stumpenfräse? Nie gehört. Bekommt man so etwas bei O** geliehen?
Re:Trauer über Trauer...
Verkauft das Pappelholz nach Holland die machen da Holzschuhe drauß.
Liebe Grüsse Crispa
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callis
Re:Trauer über Trauer...
Das mit der Stumpenfräse interessiert mich schon eine Weile, da ich diverse Stümpfe im Garten habe, die vor sich hinrotten - jahrelang.Der Mensch, der alljährlich meine Buchenhecke schneidet, besitzt so ein Gerät. Aber ich habe mich nie daran getraut, weil ich das Gefühl habe, dass meine Beete, in denen manche Stumpen vor sich hinmodern, nachher wie Schlachtfelder aussehen. Und wie weit wohl all die Holzspäne umherfliegen?Insofern würde mich mal ein Bericht interessieren, Wolfgang, wie es bei dem Buchenstucken in deiner Nachbarschaft zugegangen ist, wenn es vorbei ist und wie der Platz dann aussieht.Ein kleines Bild von einem solchen Gerät habe ich gefunden.
Re:Trauer über Trauer...
Wohl dem, der handwerklich geschickt ist. Es gibt Menschen, einigen bin ich begegnet, die haben „goldene“ Hände, die sogar einen Nagel gerade einhämmern können. Mir fehlt diese Gabe. In der Theorie ist der Schlachtplan eigentlich überwiegend perfekt. Doch lässt sich die Tücke des Objekts schlecht ins Kalkül einfügen.Allein schon die simple Vorgehensweise, große Baumstumpen einzukürzen, erwies sich als eine kriegerische Auseinandersetzung mit der dem Holz innewohnenden Gemeinheit. Mit meiner kleinen Elektro-Motorsäge, selbstverständlich von Sti** (alles andere ist rausgeschmissenes Geld), gelang es am Montag noch recht gut, aus den mächtigen Stumpen-Stümpfen (schönes Wort) Tortenstücke herauszuschneiden. Motorsäge waagerecht ansetzen und mit Keilen die unterschnittenen Tortenstücke heraustrennen. War zwar schweißtreibend, aber der Erfolg motivierte. Das Waterloo folgte am Dienstag. Offenbar hatte es bei einem Stumpen im Inneren Verwachsungen gegeben (wie sehr gleichen doch Bäume den Menschen!). Jedenfalls blieb die Motorsäge mit der gesamten Schwertlänge stecken. Nichts ging mehr vor und zurück. Macht nichts, dachte ich mir, zwei Keile ansetzen und das klemmende Holzstück heraustrennen. Machte doch was. Die Keile ließen sich gut und tief hineintreiben, blieben aber ohne spaltende Wirkung. Die saßen nun auch fest.Wozu hat man helfende Nachbarn. Dieser lieh mit „todsicher“ wirkende, in sich gedrehte Keile. Vorsicht!, mahnte er, an der Schlagstelle haben sich scharfkantige Eisenspäne gebildet. Da hatte ich mir aber schon einen tiefen Schnitt am rechten Daumenballen zugefügt. Frohen Muts setzte ich die beiden Killer-Keile an, trieb sie mich neuem Elan tief ein – und sie blieben stecken. Das fasrige, mit Feuchtigkeit vollgesogene Pappelholz nahm sie klaglos auf und umschloss sie inniglich. Kein Splittern, kein Bersten, nur weiche, dennoch zähe, paralysierende Umklammerung. Von Bäumen lernen.Das Drama steigerte sich. Das Waffenarsenal wurde um eine Bügelsäge und zwei Astsägen aufgestockt. Von der anfänglichen Motivation waren nur noch Rudimente vorhanden. Auf den Knien wurden waagerechte Schnitte gesägt. Das ging aber nur so lange recht gut, bis ich keine kurze Verschnaufpause (bin ja nun auch nicht mehr der Jüngste) einlegte. Den die nutze das Pappelholz den Schnitt zuquellen zu lassen, so dass sich die Sägen kaum noch bewegen ließen. Erschwerend kam hinzu, dass direkt hinter dem Stumpen ein Maschendrahtzaun verlief, in dem sich die Sägen häufig verfingen.Der Mensch muss bereit sein, Niederlagen einzugestehen und sie auch hinzunehmen. Demut wallte in mir auf. Demut vor der Natur und vor handwerklichem Geschick. Dann stellten sich Rachegefühle ein, die sich aber nicht mehr austoben konnten, da derjenige, der diese Pappeln gepflanzt hatte, hoch oben im Himmel die Harfe schlägt. Es wäre zu schön, ihn in der Hölle zu wissen.Erneuter Canossa-Gang zum Nachbarn und die Bitte, er möge mir mit seiner Motorsäge zur Hilfe kommen. Das tat der gute Mann auch sofort. Mit seiner Riesensäge hatte er den Stumpen innerhalb kürzester Zeit klein gemacht und das Schwester-Sägelein befreit. Was will uns das sagen? Manchmal hilft weder beten noch fluchen, sondern allein die Macht des Stärkeren.
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Lilo
Re:Trauer über Trauer...
Eigentlich müsste das obige Posting in den Thread "Etwas zum Schmunzeln" verschoben werde.Du hast dein Fiasko wunderschön ausgemalt, ich kann's mir richtig gut vorstellen.LG Lilo