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Autor Thema: Stauden- und Gartenmärkte 2007  (Gelesen 16605 mal)

löwenmäulchen

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #210 am: 14. September 2007, 23:01:42 »

Ich will auch nach Weingartsgreuth fahren, da freu ich mich schon drauf, ich war letztes Jahr da und sehr angetan.
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sarastro

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #211 am: 15. September 2007, 08:00:19 »

Paulownia, vielleicht kam bei mir zuviel Negatives zum Vorschein. Nein, du sollst in mir bitte einen Vorkämpfer und starken Befürworter von Gartentagen als gelungene Alternative zu Baumärkten und Gartencentern sehen. Ich wehre mich nur gegen die große Flut an Ausstellungen Land auf Land ab, da es zu einer Übersättigung kommt.

Wir waren an der allerersten Veranstaltung in Bingerden als Aussteller dabei, wir haben in England beim Monksilver Open Day verkauft, nicht weil der Umsatz dort so riesig war, aber um anderswo mitreden zu können, wie es andernorts so zugeht. Ich finde beispielsweise, dass es in Bingerden beispielsweise etwas zu elitär abgeht und die Sortimentsbreite sich lediglich auf Schatten und Beet beschränkt, Alpine, Beet und Balkon völlig fehlen.

Wir waren ein Mal in Ippenburg, waren in Freising von Anfang an dabei, ebenfalls in Atzelsberg, in Seitenstetten, in Kiekeberg und und....Das hat uns und andere Kollegen neben Katalog und vielen Vorträgen sicherlich bekannt gemacht. Das Nachfolgegeschäft war in den ersten Jahren sicher gut, ich bezeichne es aber lieber als "Vorfolgegeschäft", da wir und auch andere gerne zu den Gartentagen Bestellungen mitnehmen.

So wie auf einer normalen Hallenmesse mit Nachfolgegeschäften kann man aber auf Gartentagen nicht rechnen, höchstens nach dem Motto "steter Tropfen höhlt den Stein". Dies wird alles etwas zu hoch bewertet.

Nun müssen wir uns einschränken und nur noch die lohnenswertesten Gartentage anfahren. Durch veränderte Familiensituation und auch dadurch, dass immer mehr Besucher den Weg in die Gärtnerei findet.

Aber auch eine kleine Gärtnerei könnte sich ohne weiteres den "Spass" erlauben, von März bis Oktober jedes Wochenende wanderzirkusartig von Gartentagen zu Gartentagen, von Nord nach Süd zu tingeln, im Stau stehend, umsatzmachend, vielleicht mit zwei oder drei Fahrzeugen gleichzeitig. Veranstaltungen gäbe es ja wie Sand am Ozean. Mir wäre das zuwider, 10 Veranstaltungen sind vollauf genug. Aber manche müssen auf diese Weise verkaufen, weil sie keine Kunden in ihre Gärtnerei bekommen.

Ja, kreative Deko findet man nicht sehr viel an Gartentagen, leider. Am Anfang waren in Atzelsberg immer wieder einige zu sehen, die machen alle zu wenig Umsatz, darum sind sie wieder weggeblieben.

Hellebora, antike Vogelkäfige gefielen mir schon immer. Nur wollte und konnte ich sie mir nie leisten. Es kommt wie immer auf den Preis an. Man bezahlt zwischen 50 und bis zu 500 Euronen. Ein Hundertjahrealter, schön verarbeiteter und in gutem Zustand befindlicher Käfig kostet etwa 100 Euro. Nein, auf Papageno mach ich nicht, da bin ich zu wenig Schauspieler!
« Letzte Änderung: 15. September 2007, 08:13:33 von sarastro »
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Paulownia

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #212 am: 15. September 2007, 08:34:34 »

Paulownia, vielleicht kam bei mir zuviel Negatives zum Vorschein. Nein, du sollst in mir bitte einen Vorkämpfer und starken Befürworter von Gartentagen als gelungene Alternative zu Baumärkten und Gartencentern sehen. Ich wehre mich nur gegen die große Flut an Ausstellungen Land auf Land ab, da es zu einer Übersättigung kommt.

Jetzt hast Du mich beruhigt ;). Dann kann ich ja weiterhin auf gute Aussteller hoffen .Ich fände es schade eine Gartenausstellung ohne
Fachaussteller.
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LG Margrit
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Staudo

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #213 am: 15. September 2007, 08:38:40 »

Für mich klingt hier bei Sarastro und Staudenmaning ein bitterer Unterton mit und das finde ich schade.


Ja, es macht halt wenig Spaß sich für 5 Euro die Stunde das Wochenende um die Ohren zu hauen, mehr sind´s nicht, wenn man anständig nachkalkuliert. Bei den beiden Märkten, zu denen ich hinfahre, komme ich auf meinen Spaß, weil ich die Hausherren gut kenne. Ich denke, die richtig guten (im Sinne von Qualität) Pflanzenmärkte sind auch mehr Treffpunkte der Szene als Broterwerb. Trotzdem, Gärtner freuen sich über jeden interessierten Kunden und ohne die funktionieren die gärtnerischen Volksfeste nicht.


ein sonniges Wochenende im Garten wünscht

Peter
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Es könnte mal wieder regnen.

Staudo

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #214 am: 15. September 2007, 08:46:57 »

Nein, auf Papageno mach ich nicht, da bin ich zu wenig Schauspieler!


Schade, der Papageno ist eine so sympathische Figur. Allein schon seine medizinischen Fähigkeiten: „Küsst mich ein lieblicher Mund, bin ich doch gleich wieder gesund.“
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sarastro

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #215 am: 15. September 2007, 09:00:45 »

 ;D

Ja, da hast du Recht, Peter, wenn man richtig kalkuliert und seinen Stundenansatz rechnet, für das Auto nicht nur Sprit, sondern die Abnützung, dann muss man schon sehr gut verkaufen! Herrichten, fahren, sich begaffen lassen, wieder heimfahren, zurückstellen. Stunden um Stunden... Da muss sich jeder selbst ein Limit setzen, was er an Umsatz machen muss.

Zuhause verdient man sich sein Geld leichter. Und wenn man dann nur Aussteller spielt und wie der Aff' im Zoo zur Volksbelustigung beiträgt, dann wäre man lieber daheim geblieben, wo Arbeit wartet, die den Gärtner mehr befriedigt! Aber es gibt eben Aussteller, die müssen auf Gedeih und Verderb auf jede Ausstellung, um die nötigen Euronen zu verdienen. Andere wiederum haben es überhaupt nicht nötig, auf Ausstellungen zu fahren.

Es gab zu Beginn der Gartentageszenerie Zeiten, da haben die Veranstalter und Organisatoren auf Knien die bekannten Gärtner gebeten, zu kommen und haben einen Korb gekriegt. Jahre später wollten diese auf den fahrenden Zug aufspringen, wie sie merkten, was da abgeht....
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