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Autor Thema: Hecke nicht mehr blickdicht  (Gelesen 3002 mal)

MarionS

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Hecke nicht mehr blickdicht
« am: 24. März 2007, 13:20:37 »

Liebe Gartenfreunde,

wir haben an unserer Grundstücksgrenze ein kleines Problem mit unserer Hecke. Die ehemals dichten kleineren Gehölze sind entweder zu hoch gewachsen oder teilweise abgestorben und schützen uns nicht mehr vor fremden Blicken. Kann man zwischen die Gehölze erfolgreich etwas pflanzen oder wächst dort wegen der Konkurrenz der älteren Pflanzen nichts mehr so richtig?

Das Foto ist von innen des Grundstücks aufgenommen. Das „Problem“ ist auch ein wenig der schattenspendende Birnbaum, den wir aber nicht abholzen wollen.

Was tun?? ???

Auf dem Foto von innen erkennt man von links nach rechts folgende Gehölze:
1 Ende der Hainbuchenhecke, 2 Goldregen, davor 3 kleiner Strauch, unbekannt, 4 winterblühender Schneeball (kleine rosa Blüten ab Januar), 5 Birnbaum, 6 Fliederart??, 7 nochmal wie 4, 8 Weigelie

Alle a sind abgestorbene kleinere Sträucher, die ich zurückgeschnitten habe.

Leider kann ich teilweise zu wenig zu den Sorten sagen, da wir das Grundstück gekauft haben und deshalb die Hecke nicht selbst angelegt haben.

Ratsuchend >:(
Marion
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cimicifuga

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Re:Hecke nicht mehr blickdicht
« Antwort #1 am: 24. März 2007, 14:58:38 »

ich würde schon sagen, dass man da was neues pflanzen kann.

1) schritt: alles kaputte mal ausgraben.

2) schritt: je nach strauchart die eingewachsenen etwas zurücknehmen (schnittzeitpunkt abhängig von jeweiligem blütezeitpunkt)

3) bereits halbwegs große neue sträucher pflanzen. diese kosten zwar etwas mehr, dafür können sie sich gleich besser "durchsetzen"

zur strauchauswahl: nix, was nur prallsonne will, anspruchslos und gut wachsend soll es sein. auf anhieb würde mir irgendeine weißblühende Spirea in den sinn kommen. oder forsythie, liguster etc.

damit das ganze halbwegs dicht wird, ist ein rückschnitt ab und zu nicht schlecht.

PS: es wäre interessant zu erfahren, was die abgestorbenen sträucher sind - dann kann man evtl rückschlüsse ziehen
« Letzte Änderung: 24. März 2007, 15:00:05 von cimicifuga »
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macrantha

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Re:Hecke nicht mehr blickdicht
« Antwort #2 am: 24. März 2007, 23:34:46 »

Johannisbeeren (und Stachelbeeren) sind in schattigen und etwas trockeneren Ecken gut. Sie treiben früh ihr Laub und verlieren es spät.
Ich denke da nicht an die eßbaren Sorten, sondern an Gold- und Blutjohannisbeere. Für den Vordergrund ist auch die kleiner bleibende Ribes alpinum gut.

Und wie Cimi schon sagt - alte Sträucher raus, großzügig Kompost einarbeiten und das ganze erste Jahr auch mit dem Wasser nicht kleinlich sein. Immer mal wieder ein ganzer Gießer Wasser pro Pflanze wirkt wunder. Richtig düngen dann aber erst im Jahr darauf.

Du kannst auch von den unbekannten (noch lebenden) Sträuchern Photos von Zweigen und Knospen machen - dann lässt sich bestimmt hier herausbekommen, um was es sich handelt. Evlt kann manches davon zurückgeschnitten werden, um eine Verjüngung zu erreichen.
Außerdem könnte man in den Wurzelbereich etwas Kompost+Hornspäne einarbeiten.

LG
macrantha

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MarionS

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Re:Hecke nicht mehr blickdicht
« Antwort #3 am: 26. März 2007, 09:51:26 »

Danke :-*erst mal für die Antworten. Versuche heute mal ein Foto zu machen, aber ich habe eben viel weggeschnitten, da sieht man nicht mehr viel. Versuche es trotzdem.

Wenn ich eine Forsythe in so eine Lücke umpflanze (ich habe nämlich eine "übrige" im Garten), wie oft muss ich die schneiden, damit die blickdicht wird. In Büchern steht immer nur, dass die alten Triebe nach der Blüte entfernt werden, mein Nachbar schneidet aber immer seinen Strauch kugelig, jedes Jahr. Der steht aber in der Prallsonne, meiner wäre ja mehr im Schatten??



LG Marion
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macrantha

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Re:Hecke nicht mehr blickdicht
« Antwort #4 am: 26. März 2007, 22:50:33 »

Najaaaa ...
An sich sind Forsythien am schönsten, wenn nur die alten Triebe entfernt werden - z.B. sägt man 4-5jährigen Trieb direkt am Boden ab. Sie wächst dann bogig, an den Zweigen sitzen die Blüten aufgereiht.

Man kann die F. auch stark schneiden (auch zweimal im Jahr) - dann wachsen sie wesentlich dichter - sogar Hecken lassen sich so bilden. Die Wuchsform ... *hüstel* - nun ja ....
Aber mit Forsythien kannst Du fast nix falsch machen - die wachsen sogar weiter, wennn Du sie falsch herum einpflanzt (und das ist kein Witz - die Triebe bewurzeln sehr leicht).
Wenn ein knallheißer Sommer wie 2003 kommt, dann gönne ihr im Umpflanzjahr ab und an eine Extra-Portion Wasser.

P.S - muß es denn überhaupt so extrem dicht sein? Wenn das Laub austreibt, dann wird es auf einen Schlag geschützter - und im Winter muß es ja nicht ganz blickdicht sein (dann würden ohnehin nur ímmergrüne oder eine Buchenhecke helfen)

Etwas dichttrieber sind z.B. noch Weigelia und Kolkwitzia. Allerdings sollten sie frei wachsen dürfen. Forsythien sind übrigens wunderbare Lückenfüller, bis die Wunschpflanzen groß genug sind ;)
« Letzte Änderung: 26. März 2007, 22:54:58 von macrantha »
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Querkopf

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Re:Hecke nicht mehr blickdicht
« Antwort #5 am: 27. März 2007, 04:28:51 »

Hallo, Marion,

Forsythien als (oder in) Schnitthecken sind mir in diesen Tagen mehrfach aufgefallen. Allerdings negativ, als Beispiel dafür, wie man's besser nicht macht ::): untenrum dürres Geäst, obenrum schüttere, in Viereck- oder Kugelformen eingezwängte Blüten - sieht merkwürdig aus. Unbalanciert. Und dürfte auch im Sommer nicht befriedigend sein, Forsythien haben nach der Blütezeit optisch ja nicht viel zu bieten.

Wenn man sie nur so beschneidet, wie Macrantha beschrieben hat, kriegt man mindestens doppelt so viel an Forsythienblüten und einen ungleich anmutigeren Strauch zu sehen ;).

Schöne Grüße
Querkopf
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Online-Leserkommentar zu einem Artikel der österreichischen Zeitung "Der Standard" über Donald Trump, 30.04.2020

Gart

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Re:Hecke nicht mehr blickdicht
« Antwort #6 am: 27. März 2007, 09:05:35 »

Irr ich mich oder sind die löcher vor allem jahreszeitbedingt? laubhecken sind nun mal im Winter nicht blickdicht. Ich würd wohl einfach mal wieder nix machen, weil sich die Löcher mit der Zeit ganz von allein schliessen, mit den Pflanzen, die sich dort wohl fühlen. Und vor allem nichts rausschneiden, dann gibts auch keine Löcher.
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