Hallo, Cyra,
nee, ein Ganzkörperbild von MAC in
Weide (nicht Birne

) gibt es nicht. Ist eine fürs Fotografieren ungünstige Ecke: direkt am Zaun, Dschungel drumrum, freien Blick hat man nur von zwei Punkten aus - und von dort hat man eine meiner Immer-noch-Chaos-Gartenbaustellen derart exakt mit im Visier, dass ich die Kamera vorerst lieber stecken lasse

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Die Rose hat übrigens volle drei Sommer lang vorwiegend grüne Üppigkeit produziert. Erst in diesem Jahr gab's statt spärlicher Probeblütchen ein wahres Blütenmeer

. Dass das so lange gedauert hat, dürfte mit dem ungünstigen Pflanzplatz zu tun haben, deftige Wurzelkonkurrenz von der über 10 m hohen Weide und von einem Apfelbaum auf der anderen Zaunseite (in den hat sich MAC inzwischen auch reingehangelt, Rosen respektieren keine Zäune

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Leiten? Meine Baumkletterer müssen sich fürs erste Aufwärts-Stückchen allesamt mit einem schlichten Baumpfahl begnügen. Bei MAC steht der recht schräg, weil ich die Rose wg. Baumwurzeln ca. einen Meter vom Weidenstamm entfernt setzen musste. Der Anfang war deshalb mühsam. Dann legte die Rose heftig los, großzügig überhängend/ flachliegend, bedeckte etliche Quadratmeter Fläche um den Stamm. Aus schierer Verzweiflung habe ich im vorigen Jahr einen Teil des üppigen Triebsalats zwischen dem Pfahl und einem tief ansetzenden Weidenast eingeklemmt und den (größeren) Rest mit breitem Synthetik-Baumband irgendwie an Pfahl und Stamm verschnürt. Vom quietschgrünen Baumband sah man schon nach Tagen nix mehr, die Rose hat's einfach mit ihrem schönen Laub zugedeckt. Und auch sonst hat das Not-Provisorium so gut funktioniert, dass es immer noch Bestand hat

...
Walnussbäume sind wahrscheinlich schwierig zu berosen (Vermutung, keine Erfahrung), weil sie sehr dunklen Schatten produzieren. Meine Weide - das Habitusbild im Link oben zeigt es sehr gut - ist ein durchsichtiges Ding, was fürs Berosen natürlich günstig ist.
@Peter:
... Der Birnbaum ist sicher 8 Meter hoch, hat aber fast keine Äste mehr. ...
Das ist nicht riesig; da würde ich an deiner Stelle kein Ramblermonster wählen, sondern in der 5-Meter-plus-Kategorie gucken. Zumal die Monster mangels Krone ja auch nix Rechtes zum Festhalten und Ausbreiten fänden. Einen kleineren Rambler kannst du, so weit du magst und so weit deine (hoffentlich hohe

) Leiter reicht, am Stamm und an den vielleicht noch vorhandenen Aststummeln vertäuen und dann überhängen lassen. Bei Monsterramblern funktioniert das nicht, da bekämst du wildes Hängegestrüpp und der Baum wahrscheinlich bald statische Probleme

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... ich mag ihn einfach. Er steht vor einem Wäldchen und da wollte ich gern etwas helles, dornröschenhaftes. ...
Schöner Gedanke

. Das heißt sicher, dass du auch vom Baum noch was sehen möchtest, oder? Spricht m. E. endgültig für einen Nicht-Monster-Rambler

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Zum Stichwort "dornröschenhaft" fällt mir übrigens noch ein dritter hoher (5-7 m), aber zartgliedriger Rambler ein. Allerdings nicht rosa - aber mit hübschen kleinen Blütengesichtchen in Weiß-Rot, die von ferne ebenfalls "hell" wirken:
'Hiawatha' (die pinkigen HMF-Fotos stimmen nicht, das Rot ist richtig tiefrot) - einmalblühend, leider ohne Duft, kleine Stacheln, vieleviele Mini-Hagebüttchen. Von den Blüten her gleich, jedoch remontierend, ist
'Hiawatha recurrent'; ob die ebenso hoch wird wie ihre einmalblühende Namensschwester, kann ich allerdings bisher nicht sagen, meine Pflanze ist noch im Kindergartenalter

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Schöne Grüße
Querkopf