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Autor Thema: Welcher Rambler  (Gelesen 2412 mal)

zwerggarten

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #30 am: 06. August 2008, 17:32:12 »

bei uns in der großen stadt steht in einem friedenauer kneipengarten straßenseits eine tränenkiefer, in der eine normale rosa canina meterhoch ramblerqualitäten zeigt - die kombination ist wunderschön und würde sicher auch einen toten birnbaum zieren. :D
ob die hundsrose wasserscheu ist, kann ich leider nicht sagen - an der stelle dürfte das grundwasser nicht so hoch stehen... ::)
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Conni

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #31 am: 06. August 2008, 17:57:16 »

Lieber Staudenpeter,

leider hab ich keine Ahnung von Rosen und Grundwasserspiegel. Aber ich würde empfehlen, die Frage in einem neuen, eigenen Thread zu stellen, vielleicht gibt es dann mehr Reaktionen.

(Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Birnbaum jetzt tot. Totes Holz wird mit der Zeit morsch. In derselben Zeit wächst Dein Röslein, falls es mit dem Grundwasser klar kommt, wird größer und schwerer und eines Tages bricht der Birnbaum unter der Last zusammen. Das würde ich jedenfalls vermuten. Vielleicht findet sich ja doch noch ein Rosenspezialist, der sich des Themas annimmt.)
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Susanne

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #32 am: 06. August 2008, 18:25:21 »

- Verträgt eine Rose sporadisch nasse Füße?
Ja.

- Welche hellrosa-rosa Sorte wäre empfehlenswert? Sie muss gesund sein, sollte schöne Hagebutten haben, Duft wäre auch nett.
1. Mme Grégroire Staechelin (duftet, hat den Vorteil, daß du die Blüten auch siehst)
2. Princess Marie / Reine de Belges (duftet, stark bestachelt)
3. American Pillar (mehltauanfällig)

- Ist ein Rambler an einem Baum beherrschbar?
Warum nicht? Solange der Baum steht, kann eigentlich nichts passieren.

« Letzte Änderung: 06. August 2008, 18:26:04 von Susanne »
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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.

Staudo

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #33 am: 06. August 2008, 19:42:45 »

Danke Susanne, das waren doch schon mal gute Ratschläge. Stark bestachelt möchte ich eigentlich nicht. Wenn der Baum eines Tages umfällt, wird der Stamm weggeräumt und die Rose mit. Damit hätte ich kein Problem.
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Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.

cyra

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #34 am: 06. August 2008, 20:20:11 »

ich glaube, niemand kann sagen, welche Rose besonders gut Staunässe vertragen würde. ??? Lass doch das mit den nassen Füssen mal weg, bzw. dafür musst du selbst das Risiko tragen, und frag mal einfach nach einem rosa Rambler ;D
Rosa ist nicht meine Farbe, daher muss ich da passen, ein guter "Standardrambler" für Bäume ist jedenfalls Pauls Himalayan musk, der ist sogar rosa ;D . Ayrshire Queen fiele mir noch in in weißlich rosa, die geht auch gut für Bäume.

Wie groß darf die Rose den werden?

ciao,
cyra
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Amelia

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #35 am: 06. August 2008, 20:23:22 »

Die Blüten von Ayrshire Queen halten hier nur nicht so lange ::).
Sehr schön neben der genannten PHM ist Brenda Colvin in Hellrosa :D.
http://www.helpmefind.com/plant/pl.php?n=18546&tab=10
« Letzte Änderung: 06. August 2008, 20:24:25 von Amelia »
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Querkopf

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #36 am: 06. August 2008, 20:31:31 »

Hallo, Peter,

wie hoch/ dick ist denn der dahingeschiedene Birnbaum? Wie wüchsig darf der Rambler sein?

Zwei gut beherrschbare Öfterblühende mit Duft und wenigen Stacheln (auf Hagebutten habe ich bisher noch nicht richtig geachtet), die ich beide sehr liebe:
- 'Madame Alfred Carrière', sehr zartes Rosa, beinahe weiß; schafft nach ein paar Jahren locker mehr als 6 Meter Höhe und enorme Fülle; außergewöhnlich schwach bestachelt; reagiert sehr gutmütig auf Schnitt - die könntest du einfach als Strauch weiterwachsen lassen, wenn der Baumstamm irgendwann den Abgang macht. Wächst bei mir in eine "wilde", hohe Korkenzieherweide, die ein paar Dürreschäden erlitten hat (Absenkung des Grundwasserspiegels durch Baumaßnahmen in der Nachbarschaft) - da macht sie sich als Verhüllerin ausgesprochen gut :).
- 'Souvenir de J. Mermet', kräftigeres Rosa; ein paar Stacheln mehr als die Madame (aber kleine und nicht gemeine ;)); weniger dicht als diese, daher zierlicher wirkend; mit vergleichbarem Höhenpotenzial. Steht bei mir an einer großen Vogelkirsche, wird da in spätestens zwei Jahren richtig in der Krone angekommen sein.



Souvenir de J. Mermet


Das ist sie :) - angenehm kleinblütig, mag ich bei Baumrosen viel lieber als Bollermannblüten ;).

Wenn der Birnbaum allerdings einer dieser alten "Pappel"-Riesen war, die es bei Birnen ja öfter gibt, dann könnten diese beiden Rosen zu klein sein. Die klassischen Monsterrambler sind freilich alle fies stachelig ::)...

Schöne Grüße
Querkopf
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"Konsequenz heißt auch den Holzweg bis zum Ende zu gehen!"
Online-Leserkommentar zu einem Artikel der österreichischen Zeitung "Der Standard" über Donald Trump, 30.04.2020

cyra

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #37 am: 06. August 2008, 20:36:07 »

Querkopf, das mit der MAC im Birnbaum klingt ja toll - hast du da zufällig ein kleines Ganzkörperbildchen lagernd? Würde mich sehr interessieren :D
- meinst du die würde eine Walnuss auch berambeln? Musstest du viel leiten und anbinden?

ciao,
cyra
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Amelia

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #38 am: 06. August 2008, 20:45:08 »

Den guten Dr. W. van Fleet könnte ich mir auch gut in einem Baum vorstellen :D:
http://www.helpmefind.com/plant/pl.php?n=1560&tab=10
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Staudo

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #39 am: 06. August 2008, 20:58:00 »

Danke an alle. :D


Der Birnbaum ist sicher 8 Meter hoch, hat aber fast keine Äste mehr. So sehr dick ist er nicht, vielleicht 40 cm im Durchmesser. Vermutlich stammt er noch aus Schlossgärtners Zeiten, ich mag ihn einfach. Er steht vor einem Wäldchen und da wollte ich gern etwas helles, dornröschenhaftes. Kleinblütig passt da auch.
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Querkopf

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #40 am: 08. August 2008, 09:59:57 »

Hallo, Cyra,

nee, ein Ganzkörperbild von MAC in Weide (nicht Birne ;)) gibt es nicht. Ist eine fürs Fotografieren ungünstige Ecke: direkt am Zaun, Dschungel drumrum, freien Blick hat man nur von zwei Punkten aus - und von dort hat man eine meiner Immer-noch-Chaos-Gartenbaustellen derart exakt mit im Visier, dass ich die Kamera vorerst lieber stecken lasse ;D.

Die Rose hat übrigens volle drei Sommer lang vorwiegend grüne Üppigkeit produziert. Erst in diesem Jahr gab's statt spärlicher Probeblütchen ein wahres Blütenmeer :D. Dass das so lange gedauert hat, dürfte mit dem ungünstigen Pflanzplatz zu tun haben, deftige Wurzelkonkurrenz von der über 10 m hohen Weide und von einem Apfelbaum auf der anderen Zaunseite (in den hat sich MAC inzwischen auch reingehangelt, Rosen respektieren keine Zäune :)).

Leiten? Meine Baumkletterer müssen sich fürs erste Aufwärts-Stückchen allesamt mit einem schlichten Baumpfahl begnügen. Bei MAC steht der recht schräg, weil ich die Rose wg. Baumwurzeln ca. einen Meter vom Weidenstamm entfernt setzen musste. Der Anfang war deshalb mühsam. Dann legte die Rose heftig los, großzügig überhängend/ flachliegend, bedeckte etliche Quadratmeter Fläche um den Stamm. Aus schierer Verzweiflung habe ich im vorigen Jahr einen Teil des üppigen Triebsalats zwischen dem Pfahl und einem tief ansetzenden Weidenast eingeklemmt und den (größeren) Rest mit breitem Synthetik-Baumband irgendwie an Pfahl und Stamm verschnürt. Vom quietschgrünen Baumband sah man schon nach Tagen nix mehr, die Rose hat's einfach mit ihrem schönen Laub zugedeckt. Und auch sonst hat das Not-Provisorium so gut funktioniert, dass es immer noch Bestand hat ;D...

Walnussbäume sind wahrscheinlich schwierig zu berosen (Vermutung, keine Erfahrung), weil sie sehr dunklen Schatten produzieren. Meine Weide - das Habitusbild im Link oben zeigt es sehr gut - ist ein durchsichtiges Ding, was fürs Berosen natürlich günstig ist.

@Peter:
... Der Birnbaum ist sicher 8 Meter hoch, hat aber fast keine Äste mehr. ...
Das ist nicht riesig; da würde ich an deiner Stelle kein Ramblermonster wählen, sondern in der 5-Meter-plus-Kategorie gucken. Zumal die Monster mangels Krone ja auch nix Rechtes zum Festhalten und Ausbreiten fänden. Einen kleineren Rambler kannst du, so weit du magst und so weit deine (hoffentlich hohe ;)) Leiter reicht, am Stamm und an den vielleicht noch vorhandenen Aststummeln vertäuen und dann überhängen lassen. Bei Monsterramblern funktioniert das nicht, da bekämst du wildes Hängegestrüpp und der Baum wahrscheinlich bald statische Probleme ::).

... ich mag ihn einfach. Er steht vor einem Wäldchen und da wollte ich gern etwas helles, dornröschenhaftes. ...
Schöner Gedanke :D. Das heißt sicher, dass du auch vom Baum noch was sehen möchtest, oder? Spricht m. E. endgültig für einen Nicht-Monster-Rambler :).

Zum Stichwort "dornröschenhaft" fällt mir übrigens noch ein dritter hoher (5-7 m), aber zartgliedriger Rambler ein. Allerdings nicht rosa - aber mit hübschen kleinen Blütengesichtchen in Weiß-Rot, die von ferne ebenfalls "hell" wirken: 'Hiawatha' (die pinkigen HMF-Fotos stimmen nicht, das Rot ist richtig tiefrot) - einmalblühend, leider ohne Duft, kleine Stacheln, vieleviele Mini-Hagebüttchen. Von den Blüten her gleich, jedoch remontierend, ist 'Hiawatha recurrent'; ob die ebenso hoch wird wie ihre einmalblühende Namensschwester, kann ich allerdings bisher nicht sagen, meine Pflanze ist noch im Kindergartenalter ;).

Schöne Grüße
Querkopf
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"Konsequenz heißt auch den Holzweg bis zum Ende zu gehen!"
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cyra

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Re:Welcher Rambler
« Antwort #41 am: 08. August 2008, 13:28:30 »

schade :-\
wie lange blüht sie denn so, normaler Weise?
cyra
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