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04. Juli 2020, 17:11:23
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Autor Thema: Sanguinaria canadensis  (Gelesen 18912 mal)

floridus

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #150 am: 22. April 2018, 15:37:03 »

Schöne Kombination! Meine blauen haben aus irgendeinem Grund dieses Jahr nicht geblüht. Sehen aber ansonsten gesund aus... Vielleicht blühen sie dann nächstes Jahr zusammen mit dem Blutwurz :)
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oile

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #151 am: 27. Mai 2018, 22:54:37 »

Ich habe für meine Tante eine einfach blühende erworben und bisher im Topf gehalten.  Gestern ( gerade noch rechtzeitig)  habe ich Samen abgenommen.  Wie gehe ich jetzt weiter vor? Soll ich sie gleich aussäen?
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Paw paw

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #152 am: 27. Mai 2018, 23:37:06 »

Hat hat mich auch interessiert und ich habe ein bisschen gestöbert. Gefunden habe ich folgende Aussagen: Sofort aussäen ist ideal, Samen sollen/dürfen nicht austrocknen, keimt erst nach 2 Wintern, mit einer etwas aufwändigen Täuschung geht es schneller.

Zitat
Indoors: Cold, moist stratification.Double dormancy. Mix seed with a moist but not wet, seed starting mix. Put this in a labelled, sealed plastic bag and store in a refrigerator for one day. The next day place this in the freezer for one day. Repeat this for one week, alternating between the fridge and the freezer. Remove and store at room temperature for 8 weeks. Then put back into the refrigerator for one day. The next day place this in the freezer for one day. Repeat this for one week, alternating between the fridge and the freezer. After stratifying, plant seed 6 mm (1/4 inch) deep in pots. Keep moist but not soggy and very warm (21 C - 70 F). When seedlings are 5 cm (2 inches) tall, transplant into the garden spaced 30 cm (1 foot) apart.

Outdoors: Double dormancy. Plant seed 6 mm (1/4 inch) deep in a prepared seed bed in late fall. Seed will germinate after experiencing two winters.

Quelle
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lerchenzorn

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #153 am: 27. Mai 2018, 23:49:30 »

Das mit dem Gefrierschrank schmeckt mir nicht. Darin gefrieren die Samen viel zu schnell und das Samen-Gewebe kann völlig zerstört werden.
Im Freiland habe ich regelmäßig Keimung. Im Topf soll es, hatte knorbs mal geschrieben, fast unmöglich sein, sie zum Keimen zu bringen.

Mir ist es beim Bau passiert, dass in einer Schubkarre mit scharfem Sand aus der Baugrube (mit Schuttanteil) einige Sämlinge aufgetaucht sind.
(Die Karre stand ein paar Wochen oder Monate herum, es war also genug Zeit. Die Samen können schon sehr lange in dem Substrat gelegen haben. Übereinstimmung mit den nachstehenden Anleitungen gibt es darin, dass der Sand stratifizierend gewirkt haben könnte.)

Zwei weitere Anleitungen, die mir vetrauenswürdiger scheinen, aber keine Zeitersparnis bringen:
Jelitto (unter Kulturtipps)
Tom Clothier

Wenn ich die von Paw paw verlinkte Methode zum Verkürzen der Samenruhe anwenden wollte, würde ich nur mit dem Kühlschrank arbeiten und zwischen kühler Lage im vorderen Teil und sehr kalter, fast gefrorener Lage an der Rückwand variieren.

« Letzte Änderung: 27. Mai 2018, 23:52:12 von lerchenzorn »
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Paw paw

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #154 am: 28. Mai 2018, 00:02:00 »

Auf -18° C ist mein Gefrierschrank eingestellt. Das ist schon eine krasse Temperaturumstellung. So eine Anleitung habe ich bisher auch noch nie gelesen. Meist heißt es, dass der Samen nicht gefrieren soll, oder zumindest bis ca. -4° C. Wie kalt ist es in dem Gefrierfach der Kühlschränke? Mein Kühlschrank hat keins.
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lerchenzorn

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #155 am: 28. Mai 2018, 11:26:07 »

Es soll helfen, vor der Aussaat das Elaiosom zu entfernen.

Artikel von 1993

Die Keimung erfolgte in den Versuchen recht schnell, ein bis zwei Monate nach Simulation des "Herbstes", ohne besonders tiefe Temperaturen.
Da die Keimung hypogäisch ist, erscheinen erst einmal nur Wurzeln. Vielleicht entspinnt sich daran die Legende vom zweijährigen Überliegen.
« Letzte Änderung: 28. Mai 2018, 11:37:23 von lerchenzorn »
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Mathilda1

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #156 am: 28. Mai 2018, 19:48:52 »

wie groß werden bei euch eigentlich die blätter? ca?
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cornishsnow

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #157 am: 28. Mai 2018, 20:17:59 »

Handgroß würde ich sagen... also etwas kleiner als meine Hände.  8) ;D ;)
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Ein schattiger Garten ist mehr als ein Garten ohne Sonne.

Mathilda1

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #158 am: 28. Mai 2018, 20:40:41 »

meine haben aktuell einen durchmesser von 18cm (größer als meine hände auf jeden fall), ich frag mich, ob ich die zuviel gedüngt habe
wirklich hübsch sind die nicht so
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lerchenzorn

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #159 am: 20. April 2020, 06:22:06 »

In der Sonne auf magerem Standort entwickelt Sanguinaria schön gefärbte Blattnerven.
Das ist der ehemalige Kinder-Spielfleck, aufgefüllt mit gewaschenem Sand. Die 'Multiplex'-Blutwurz hatte ich hier im Notbehelf ausgelagert, als auf den Stammplatz das Baugerüst kam.
Sie wachsen hier viel besser als erwartet und haben schon reichlich Material zum Weitergeben geliefert. Sie dürfen bleiben. Chrysanthemum 'Mei-Kyo' muss ich immer mal zurückschieben, obwohl Sanguinaria auch mit der fertig zu werden scheint.
.
 
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lerchenzorn

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #160 am: 21. April 2020, 21:19:29 »

Und das ist der Stammbestand im Schatten, unter der Nordwand.

 
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andreasNB

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #161 am: 21. April 2020, 21:31:23 »

Ein schöner Bestand  :D

Meine im April 2018 gepflanzte macht auch im dritten Jahr nur zwei Austriebe.
Sie steht auch auf der Nordseite vom Haus.
Vielleicht zu trocken?  :-\
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lerchenzorn

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #162 am: 21. April 2020, 21:53:39 »

Die stehen hier vielfach trocken bis sehr trocken, was den Standort angeht. Ich wässere einigermaßen gut, aber nicht so, dass sie ständig frischen Boden haben.
Daran sollte es kaum liegen.

Ob unterschiedlich wuchs- und blühfreudige Klone im Umlauf sind?
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Irm

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #163 am: 22. April 2020, 09:04:37 »


Ob unterschiedlich wuchs- und blühfreudige Klone im Umlauf sind?

Ganz sicher ! ich habe einen gleich 2011 bekommen, als ich meinen Garten übernommen habe. Hat bis heute nicht beblüht, umpflanzen half auch nix. Dann bekam ich ein Stück wieder, das ich aus meinem alten Garten mal weitergegeben hatte, das wächst zufriedenstellend. Aber ein rasant wachsendes Stück bekam ich letztes Jahr von Callis ...
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Nur langweilige Naturen sind frei von Widersprüchen.
(Erich Mühsam 1878-1934)

rocambole

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Re: Sanguinaria canadensis
« Antwort #164 am: 22. April 2020, 09:49:48 »

Offenbar hilft magerer sandiger Boden mit zumindest einer gewissen Menge an Sonne? Meine kriegen auch kaum Wasser, ziehen früh ein.

Lerchenzorn, schöne Fotos - hat was, wenn da kein Geophytenlaub drumherum wie hohes Gras steht ::).
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Sonnige Grüße, Irene
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