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|26|6|Sobald einer in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.  (Gerhart Hauptmann)

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Autor Thema: Was tun mit Grassoden? Anregungen gesucht!  (Gelesen 11860 mal)

callis

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Re:Was tun mit Grassoden? Anregungen gesucht!
« Antwort #15 am: 11. März 2007, 20:41:45 »

Wie wäre es noch mit ein paar Kapuzinern zu den Kürbissen?
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Querkopf

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Re:Was tun mit Grassoden? Anregungen gesucht!
« Antwort #16 am: 11. März 2007, 20:43:31 »

Hallo, Cimi,

wenn in deinen Soden nur "harmlose" Gewächse und Gras stecken, kann das mit dem Pflanzhügel vermutlich funktionieren. Wenn aber viele Dauerunkräuter drin sind, ist das weniger ratsam: Hahnenfuß, Quecke, Winde & Co. lachen sich eins, wenn sie mit dem Kopf nach unten aufgestapelt werden, sie wechseln schwupps die Wuchsrichtung und sagen dir nach spätestens einem Jahr von der Hügelkuppe aus munter "Guten Morgen" - im Kompost kriegt man sie immerhin durchs Aussieben in den Griff.

Fürs Kompostieren gibt's zwei Möglichkeiten, je nachdem, wie viel Sodenmaterial du bewältigen musst:
a) Für relativ wenig Material kannst du einen (größeren) Kompost benutzen und darin Normal-Grünzeugs und Soden in dünnen Schichten mischen. Wichtig dabei: zwischen die Soden-Lagen immer genug Grobes packen, derbe Staudenreste, Reisig, Strauchhäcksel o.ä. - Soden pur liegen durchs Eigengewicht so dicht, dass sie nur schlecht und langsam rotten.
b) Für relativ viel Sodenmaterial (ab 100 Quadratmeter oder so) geht das nicht mehr. Da kannst du dann nur noch ein paar verschwiegene, verborgene Garten-Quadratmeter als separate Sodenrotte-Stätte reservieren, die Soden mit der Grasnarbe nach unten "hochstapeln" ;) und warten. Mindestens zwei, besser drei Jahre - so lange hat's jedenfalls bei mir gedauert, bis ich einem Ex-Sodenhaufen von ca. 6x2,5x2 Metern erstmals mit Schaufel, Sieb und Schubkarre zuleibe rücken konnte ::) (das Abtragen hat sich über gut drei Jahre hingezogen, seit vorigem Herbst ist's an dem Fleck endlich wieder eben :)...).

Egal welche Kompost-Methode du wählst: Regelmäßiges Begießen nicht vergessen. Trockene Soden (Lehmboden vorausgesetzt) sind eher Stoff zum Bauen als zum Rotten 8).

Schöne Grüße
Querkopf
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"Konsequenz heißt auch den Holzweg bis zum Ende zu gehen!"
Online-Leserkommentar zu einem Artikel der österreichischen Zeitung "Der Standard" über Donald Trump, 30.04.2020

frangge

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Re:Was tun mit Grassoden? Anregungen gesucht!
« Antwort #17 am: 11. März 2007, 21:19:06 »

Ich hatte durch eine Wiese-zu-Beet Aktion im Herbst eine Menge Grassoden "gewonnen". Ich habe alle kopfüber in eine Ecke gestapelt, eine Handvoll Hornmehl drüber gestreut und mit zwei Schaufeln regenwurmreichen Kompost geimpft. Das ganze angegossen und mit Rhabarberblättern und Wiesenschnitt abgedeckt. Der Hügel hat sich schon ziemlich gesetzt und die Erde sieht jetzt schon sehr gut aus. Ich werde den kleinen Hügel mit Kürbis bepflanzen, das sollte den Zersetzungsprozess noch beschleunigen.
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rosetom

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Re:Was tun mit Grassoden? Anregungen gesucht!
« Antwort #18 am: 11. März 2007, 21:30:22 »

will mich noch nicht festlegen, aber vermutlich wird es ein kürbishügel (wenn nicht wer noch mit dem absoluten knaller vorschlag daherkommt 8) )

muss ich halt den geschrumpften hügel im herbst verteilen.

Kürbishügel ist ein Knaller ;) - ich hab nur die besten Erfahrungen damit! Der Kürbis wuchert darauf wie verrrückt, läßt kein Unkraut aufkommen und du hast im Herbst wunderbare Erde!
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frida

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Re:Was tun mit Grassoden? Anregungen gesucht!
« Antwort #19 am: 11. März 2007, 21:36:22 »

Ich habe das im letzten Jahr mit Kürbis gemacht. Er wächst wirklich bestens auf den umgedrehten Grassoden. Zucchini geht auch gut.

Bei mir war es hartnäckiger, halt Wiese mit Hahnenfuß, Quecke und Co darin. In diesem Fall mußt Du den Hügel mit schwarzer Folie abdecken und Pflanzlöcher für den Kürbis reinschneiden, sonst kommt das Wurzelunkraut doch irgendwie hoch. Ich würde dann auch nicht im Herbst umsetzen, sondern im nachfolgenden Frühjahr.
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Wirle Wupp

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Re:Was tun mit Grassoden? Anregungen gesucht!
« Antwort #20 am: 11. März 2007, 21:46:43 »

Ich habe es auch im letzten Jahr die angefallenen Rasensoden zu einem Hügel aufgeschichtet, an den Seiten schwarze Mulchfolie angebracht und am Fuß des Dammes die Zucchini und Kürbisse gepflanzt. Oben habe ich die Mulchfolie ein Stück aufgelassen und Johannisbeer- und Wildtomaten gepflanzt, die dann den Hügel runterwachsen durften. Das war klasse, und ich habe bereits meinen Hügel in diesem Frühjahr verlängert.
Hier siehst Du ein Bild vom August .
Von der anderen Seite
Und hier nachdem ich die Tomaten entfernt hatte, da erkennt man das mit der Folie besser.

Übrigends, den Tipp mit der Kapuzinerkresse finde ich toll, da probiere ich auch mal, dann sieht es bestimmt netter aus :D
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Linden

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Re:Was tun mit Grassoden? Anregungen gesucht!
« Antwort #21 am: 03. April 2007, 21:31:19 »

Vor einem Jahr habe ich dasselbe Problem gehabt. Nachdem ich in der hintersten Ecke des Gartens einen mannshohen Rasensodenberg erbaut hatte, fiel mir zum Glück noch Nachbars unbebaute Unkrautwiese ein, auf dem ich dann wunderbar die neue Sportart Rasenweitwurf als olympische Disziplin testen konnte.
In den letzten Tagen habe ich ein neues Beet angelegt (mit den Rasensoden habe ich einen neuen Weg umrandet) und den Berg angegraben. Auch ohne Folie oder sonstigen Hilfsmitteln hat sich, bis auf den Hügelmantel, der Rasen in wunderbare Erde verwandelt.
So sah es heute Nachmittag in der Hempelschen Ecke aus
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Karin L.

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Re:Was tun mit Grassoden? Anregungen gesucht!
« Antwort #22 am: 04. April 2007, 07:30:57 »

Ich habe auch so einen großen schön aufgeschichteten Grassoden-Haufen.
Einige kräftige Ocra-Pflänzchen sind mir aufgegangen, kann ich die vielleicht auf diesen Haufen pflanzen? Ich habe keine Ahnung, muß man die aufbinden, kriechen sie?

Karin
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emma2412

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Re:Was tun mit Grassoden? Anregungen gesucht!
« Antwort #23 am: 04. Mai 2007, 18:06:48 »

Genau das habe ich jetzt gebraucht, diese Tipps, super! Habe auch grad dieses Problem bzw. bekomme es in den nächsten Tagen ;D

Bin jetzt nur unsicher, ob ich eine Mulchfolie nehmen soll oder nicht.

Wie hoch habt ihr den eure Berge gemacht?
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