Hallo, Zuccalmaglio,
ähnlich wie im Susis Link - aber um einiges ausführlicher - kannst du's vom selben Autor auch in einem Beitrag zum Rosenjahrbuch 2004 des VDR (=Verein deutscher Rosenfreunde) nachlesen.
Das mit den Rosenunterlagen ist eine Wissenschaft für sich, habe ich in den vergangenen zwei Jahren gelernt. Was für Eingeweihte. Und es hat vergleichbar große Bedeutung wie beim Obst, nur wissen's wohl nicht so viele richtig genau...
So weit ich als Nicht-Eingeweihte verstanden habe, müssten die Veredler eigentlich - idealerweise - mehrere Varianten jeder Sorte fabrizieren, mit zwei, drei verschiedenen Unterlagen, die zur jeweiligen Sorte passen. Und dann müssten sie eigentlich - idealerweise - ihre Kunden nach Klimazone und Bodenverhältnissen fragen und entsprechend auswählen. Macht aber keiner, geht aus wirtschaftlichen Gründen nicht. Und dass Unterlagen, auf denen die Pflanze zwar nach drei, vier Jahren abgeht wie Schmidts Katze, zuvor aber erstmal hocken bleibt (Rosa rubiginosa zum Beispiel), nicht soo häufig benutzt werden, kann man sich auch ganz gut vorstellen; wer will schon die "Meine-Rose-wächst-nicht"-Reklamationen ungeduldiger Rosenfexe hören

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Wenn du bei guten Rosenschulen nachfragst, bekommst du in der Regel auch gesagt, welche Unterlage verwendet worden ist.
Schöne Grüße
Querkopf