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Trägt der Ast den Rambler? (Gelesen 1625 mal)
- Zuccalmaglio
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Trägt der Ast den Rambler?
morjen,gleich noch eine Frage als Rosenneuling. Wir haben einen panaschierten Ahorn dessen unterster Ast in etwa 2m Höhe vom Stamm abzweigt und etwa 3,5 m lang bei 4cm Durchmesser ist.Wir haben gedacht, dort die Rose "Dortmund" zu pflanzen und hinzuleiten. Trägt der Ast das Gewicht, wenn die Rose später z.B. auf 2m Länge auf dem Ast aufliegt?So rein gefühlsmäßig vertraue ich diesem komischen Ahorn nicht. Er wirkt neben seinem Normalo-Vetter direkt nebenan immer ein wenig mickrig.Frage nebenbei: Weiß jemand, wie diese Ahörner heißen?
Tschöh mit ö
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Loli
Re:Trägt der Ast den Rambler?
Also, so ein richtiger Rambler ist Dortmund nicht. Ich denke, dass Dein Ahorn das packt, außer er hat Krankheitszeichen, die Du noch nicht benannt hast.Ich habe hier schon alles versucht, um den vom Voreigentümern hinterlassenen Ahornen den (sanften) Garaus zu machen. Selbst heftige Eingriffe im Wurzelbereich haben die immer überlebt
. Darum dürfen sie bleiben, grrr.LG Loli
- Zuccalmaglio
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Re:Trägt der Ast den Rambler?
Die Angaben zu "Dortmund" sind unterschiedlich. Mal Rambler, mal Climber.Ich denke, wir werden den Versuch wagen.Statt dem Ahorn hätte ich lieber einen Riesen-Rosenbogen. Das würde ich dann aber mit "besserer Aussicht" auf die gegenüber liegende Miethausbebauung bezahlen.
Tschöh mit ö
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Dampfmüller
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Re:Trägt der Ast den Rambler?
Dortmund ist ganz bestimmt kein Rambler und verhält sich sehr moderat. Ich habe gut 10-jährige Erfahrung mit gleich zwei Exemplaren. Mach dir mal keine Sorgen.
Mit Dampfmüllergrüßen. Womit sonst?!
- Zuccalmaglio
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Re:Trägt der Ast den Rambler?
@ Dampfmüller,schön zu hören. Kannst du denn auch die allseits beschriebene Robustheit der Sorte bestätigen?
Tschöh mit ö
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Dampfmüller
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Re:Trägt der Ast den Rambler?
Robust ist sie. Mir ist nie auch nur ein Trieb zurückgefroren. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen kann es mal (immer sehr auf einzelne Triebe begrenzten) Mehltaubefall geben. Hilfe beim Klettern ist bis zum Erreichen der ersten Äste des Gastgeberbaums immer nötig, auch kann mal ein stärkerer Wind den Trieb aus der Astgabel pusten, den die gemächlich wachsende Dortmund gerade dort drübergeschoben hat. Dann hilft dir bis zur besseren Verankerung ein dünner Bindfaden.Die hübschen, ungefüllten, karminroten Blüten in Dolden mit weißlichem Blütenblattansatz und den gelben Staubfäden sind ein Eyecatcher. Leider duftet sie nicht oder nur minimal ...
Mit Dampfmüllergrüßen. Womit sonst?!
- Zuccalmaglio
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Re:Trägt der Ast den Rambler?
o.k., das passt ja gut.Obwohl GG`in mich mit der schönen, bunten Hochglanzkatalog- und Bücherwelt fast erschlagen hat; "Dortmund" hatte es mir nach kurzem querlesen und -gucken sofort angetan. Ist ähnlich wie beim Obst. Man sollte etwas zwischen den Zeilen lesen können.Der fehlende Duft ist ein zu verschmerzender Makel.Jetzt müssen wir mal sehen, wo wir sie für den Herbst vorbestellen. So gängig scheint sie nicht zu sein.
Tschöh mit ö
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Dampfmüller
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Re:Trägt der Ast den Rambler?
Bei Kordes in Sparrieshoop. Kordes ist auch der Züchter dieser Rose.
Mit Dampfmüllergrüßen. Womit sonst?!
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Eva
Re:Trägt der Ast den Rambler?
Ist der "komische" panaschierte Ahorn ein Acer negundo (siehe Bild)?Die sind eigentlich relativ wüchsig und sicher stabil genug für Dortmund...
- Zuccalmaglio
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Re:Trägt der Ast den Rambler?
Ja Eva, das müsste er sein. Jetzt weiß ich wenigstens, was wir da vom Vorbesitzer geerbt haben. Die jungen Triebe sind grünrindig.Wüchsig ist er schon. Der "normale" Ahorn daneben ist nur wüchsiger.Wir werden das mit der Rose "Dortmund" dort versuchen, da die Bäumelediglich die Ost- und Nordseite verschatten.
Tschöh mit ö
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Querkopf
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Re:Trägt der Ast den Rambler?
Hallo, Zuccalmaglio,
falls es dich mal Richtung Oostende verschlägt: Bei Lens in Belgien kriegst du sie auch.Schöne GrüßeQuerkopf... Jetzt müssen wir mal sehen, wo wir sie für den Herbst vorbestellen. So gängig scheint sie nicht zu sein.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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