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Autor Thema: Alte Tomatenpflegetips  (Gelesen 5569 mal)

harald and maude

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #15 am: 31. Mai 2007, 19:57:23 »

Kann ich das Steinmehl auch auf meine Brennessel-Mulchschicht streuen? Oder ist die Wirkung dann für die Katze?
Und wie funktioniert das "überpudern" genau? Ich hab mal gelesen, daß das bei beginnendem Braunfäulebefall heilend wirken soll. Meine Tomaten müssen nämlich ohne irgendwelchen Schutz im Freiland stehen und ich fürchte nichts so sehr wie die Braunfäule. Chemische Mittel wie diese Kupferpräperate will ich nämlich nicht einsetzten, mir reichts schon, wenn ich unseren Nachbarn jede Woche mit seiner Giftspritze durch seinen Garten ziehen sehe...

... es gibt mittlerweile Sorten, die widerstandsfähiger sind gegen Braunfäule - ich habe dieses Jahr ein paar gekauft und bin schon neugierig ...
Lieber Gruß
Maude
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brennnessel

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #16 am: 31. Mai 2007, 20:14:32 »

Zitat
Kann ich das Steinmehl auch auf meine Brennessel-Mulchschicht streuen? Oder ist die Wirkung dann für die Katze?
Das kannst schon machen, Maude - kommt ja so auch mit dem Gießwasser in den Boden, vielleicht nur etwas langsamer als wenn du es vor dem Mulchen aufgestreut hättest!

LG Lisl
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robert lycopin

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #17 am: 31. Mai 2007, 20:34:38 »

Kann ich das Steinmehl auch auf meine Brennessel-Mulchschicht streuen? Oder ist die Wirkung dann für die Katze?
Und wie funktioniert das "überpudern" genau? Ich hab mal gelesen, daß das bei beginnendem Braunfäulebefall heilend wirken soll. Meine Tomaten müssen nämlich ohne irgendwelchen Schutz im Freiland stehen und ich fürchte nichts so sehr wie die Braunfäule. Chemische Mittel wie diese Kupferpräperate will ich nämlich nicht einsetzten, mir reichts schon, wenn ich unseren Nachbarn jede Woche mit seiner Giftspritze durch seinen Garten ziehen sehe...
schachtelhalmbrühe aus dem konzentrat verdünnen und dem gießwasser beigeben,
nach stärkerem Regen die Pflanzen abschütteln(trockenschütteln)
und natürlich nie von oben gießen, immer nur die Erde.
Wusstest du daß bei tomaten im jungen Stadium die Stengelzellen
nach einem Umtopfvorgang, in der Lage sind wurzeln auszutreiben.
Ebenso sollten junge Sämlinge in der Eigenanzucht eine Art
Wind-Rütteln (Schütteln) des öftren erfahren, zu Stärkung der Zellstruktur. Im Gewerbsanbau wird das mechanisch durchgeführt.

Gruß Robert
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robert lycopin

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #18 am: 31. Mai 2007, 20:40:08 »

Kann ich das Steinmehl auch auf meine Brennessel-Mulchschicht streuen? Oder ist die Wirkung dann für die Katze?
Und wie funktioniert das "überpudern" genau? Ich hab mal gelesen, daß das bei beginnendem Braunfäulebefall heilend wirken soll. Meine Tomaten müssen nämlich ohne irgendwelchen Schutz im Freiland stehen und ich fürchte nichts so sehr wie die Braunfäule. Chemische Mittel wie diese Kupferpräperate will ich nämlich nicht einsetzten, mir reichts schon, wenn ich unseren Nachbarn jede Woche mit seiner Giftspritze durch seinen Garten ziehen sehe...

... es gibt mittlerweile Sorten, die widerstandsfähiger sind gegen Braunfäule - ich habe dieses Jahr ein paar gekauft und bin schon neugierig ...
Lieber Gruß
Maude
hallo harald und maude
bin überzeugt davon alte sorten aus der arche noah resistenter sind als vieles was neu auf dem Markt ist.
Habe beste erfahrung mit dem Ochsenherz und der Green Zebra.
Für mehr info könnte ich beim Samenhersteller De Ruiter Seeds
nachfragen, baue für den in dieser Saison die neue DRC 1178 an.
Soll wohl eine art Rispentomate werden die im Voralpenland gute
und gesunde Erträge brngen soll.
Jedenfalls sind meine seit Febr. gehegten Pflanzen deutlich robuster
als alle anderen im Gewächshaus gezogenen (unsere Klostergärtnerei habe ich in den Versuch miteinbezogen)
für mehr info, aber auch für anregeungen an mich bitte ich um kontakt. danke robert
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brennnessel

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #19 am: 31. Mai 2007, 20:43:41 »

Zitat
Ebenso sollten junge Sämlinge in der Eigenanzucht eine Art
Wind-Rütteln (Schütteln) des öftren erfahren, zu Stärkung der Zellstruktur. Im Gewerbsanbau wird das mechanisch durchgeführt.
Das ist sehr interessant, Robert! Ich kenne den Tipp, öfter über mit der Hand über die Tomatenkinder drüber zu streichen - hat dann wohl auch denselben Grund!

LG Lisl
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Nienna

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #20 am: 31. Mai 2007, 22:56:45 »

@ brennnessel und robert lycopin:

Das mit dem "Streicheln" bzw. Schütteln kenn ich auch, nur habe ich das bisher geglaubt, daß mein Opa mir damit nen Bären aufbinden wollte. Heute Nachmittag hab ich das allerdings auch in nem Buch über alte Gartnerweisheiten gelesen. Da steht, als es um Sämlinge geht:

Asiaten sagt man eine besondere Hingabe zu Pflanzen nach, und so ist es nicht verwunderlich, daß japanische Gärtner einen liebevollen Weg fanden ihre Schützlinge kurz zu halten: Sie strichen - den Wind in freier Natur immitierend - mit einem Fächer oder mit der bloßen Hand täglich zwei-, dreimal
 mit Nachdruck über den gutbelichteten Pflanzennachwuchs.Mit einem Holzsta, einem Brettchen iooder einer zusammengefalteten Zeitung erreicht man den selben Effekt. Kräftig gestreichelte Pflänzchen wachsen nicht nur kompakter - die regelmäßige Zuwendung kurbelt auch ihre Abwehrkräfte an.

Wenn das tatsächlich so gut wirkt, dann weiß ich was soeinige nächstes Frühjar machen ;D

@ harald and maude:

ich hab mich ja schon bemüht tolerante bzw. resistente Sorten zu wählen (Olivade, Legend, Ferline...) aber die alten Sorten sind viel interessanter und auch schmackhafter. Falls Du nen Tip hast welche sorte wirklich resistent ist (auch Olivade, die als restistent gilt, ist letztes Jahr doch noch im September von der Braunfäule hinweggerafft worden) dann lass es mich wissen!
Dieses Jahr hab ich mir beim Gärtner als neues Resistenz-Versuchsobjekt eine der Sorte "Phantasia" gekauft (oder "Philovita"?! ??? irgendwas mit "Ph.." und F1, die als resistent gilt). Hast Du damit Erfahrung?

@elis:

Ich hab heute Nachmittag alle Baumärkte der näheren Umgebung (auch Baywa und Raiffeisen) abtelefoniert - ohne Erfolg. Man kann mir das Zeug höchstens bestellen und das dauert...
Lagerhäuser gibts bei uns auf den Dörfern leider nicht. Ich hab mal in den LPG´n nachgefragt und die verwenden sowas auch nicht :-\
Aber Danke für den Tip mit dem Link!

@ robert lycopin:

wenn betonit wirklich der Hauptbestandteil von diesem Steinmehl/Urgesteinsmehl ist, dann weiß ich noch nen anderen Verkaufsort:
das Katzenstreuregal im Supermarkt! Das Klupstreu daß ich für mein Katzen verwende besteht zu 100% aus Betonit! Wenn ich das unbenutzte Streu also ein bisschen zerkleinere dann hab ich dieses Steinmehl?! :D ;D

Die Geiztriebe topfe ich schon immer ein - hab mit meiner Baumtomate "Skywalker" die halbe Nachbarschaft verrückt gemacht - jeder will eine haben. Soviele Geiztriebe kann die Tomate gar nicht bilden... ;)

Beim Topfen der Geiztrieblinge werde ich mal Katzenstreu/Betonit in den Kompost geben - mal sehen ob das wirklich das gleiche ist und den gewünschten Erfolg bringt. Hast Du einen Tip für das richtige Mischungsverhältnis?

LG Nienna
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hpummer

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #21 am: 01. Juni 2007, 05:42:19 »

Gesteinsmehle - Urgesteinsmehl/Bentonit
In den vorangegangenen Beiträgen wird Urgesteinsmehl oft gleichgesetzt mit Bentonit. Aber diese Bodenhilfsstoffe sind sehr unterschiedlich. Bentonit zeichnet sich durch seine große Oberfläche seiner Teilchen aus, kann daher viel Wasser speichern oder Schadstoffe in manchen Anwendungen aufnehmen. Das Urgesteinsmehl zeichnet sich durch das Vorhandensein vieler Spurenelemente aus und wenn ich gegen Blütenendfäule vorbeuge nehme ich immer das Urgesteinsmehl.
Mit Bentonit habe ich keine Erfahrung, ich weiß nur daß es grundlegende Unterschiede zwischen beiden Steinmehlen gibt.
Helmut
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Margit

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #22 am: 01. Juni 2007, 08:29:30 »

@ Nienna, bei uns gibt es das Gesteinsmehl beim Dehner auch in rauhen Mengen. Gibt es denn keinen solchen Markt in Deiner Nähe?
Vielleicht weiß Robert, ob man im Stammhaus in Rain am Lech evtl. auch bestellen kann?
Wenn alle Stricke reißen, schicke ich Dir einen Sack voll.
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Nienna

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #23 am: 01. Juni 2007, 09:57:30 »

@ Margit,
ich wohne irgendwo im Nirgendwo der brandenburgisch-sächsischen Grenzregion. Zum nächsten Dehner müßte ich über ne Stunde nach Dresden oder Leipzig fahren :(
Aber Danke für das Dein Angebot! :) Wird aber nicht nötig sein nen Sack Urgesteinsmehl quer durch ganz Deutschland zu schicken - ich hab meinen Bruder, der in Potsdam studiert, gebeten mir so´nen Sack bei Kölle zu besorgen. Den hab ich dann spätestens heute Abend 8)

@hpummer,
ja wenn Du das mit dem Wasserspeichervermögen von Betonit erwähnst, das stimmt schon, sonst würde man ja auch kein Katzenstreu draus machen. Was mich allerdings davor zurückschrecken läßt Katzenstreu im Garten einzusetzen ist die schmierige Beschaffenweit wenn es mit Wasser in Berührung gekommen ist.(Selbstversuch heute morgen...) Ich bekomm da Zweifel ob es mir die Bodenoberfläche nicht iregndwie verkrustet/verklebt, denn wenn es getrocknet ist, ist es steinhart... :(
Ich werde ja sehen was mein Bruder mir heute mitbringt - sicherlich hast Du recht und dieses Urgesteinsmehl ist noch anders zusammengesetzt als simples Katzenstreu.
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Margit

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #24 am: 01. Juni 2007, 13:58:38 »

Nienna, laß es bleiben mit dem Katzenstreu, ich habe es im Winter mal auf eisige Gehwege gestreut, weil ich glaubte, das hält uns vom rutschen ab.
War das eine Sauerei, als der Schnee schmolz! ::)
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oppala

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #25 am: 02. Juni 2007, 00:02:32 »

@ Margit,
ich wohne irgendwo im Nirgendwo der brandenburgisch-sächsischen Grenzregion. Zum nächsten Dehner müßte ich über ne Stunde nach Dresden oder Leipzig fahren

Wenn garnix geht versuchs mal hier:

http://www.urgesteinsmehl-shop.de/
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Nienna

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #26 am: 02. Juni 2007, 02:13:37 »

oppala, danke für den Link!
Aber mittlerweile bin ich stolze Besitzerin eines 10kg Sackes Urgesteinsmehl. :D

Und das ist wirklich was anderes als Betonit /Katzenstreu... sieht komplett anders aus als zermahlenes Katzenstreu und es fasst sich auch ganz anders an. Hoffe ich mal, daß sich die ganze Mühe auch lohnt und die Tomaten dadurch noch besser wachsen!
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WernerK

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #27 am: 02. Juni 2007, 08:31:06 »

Hallo Nienna,

Die Geiztriebe topfe ich schon immer ein - hab mit meiner Baumtomate "Skywalker" die halbe Nachbarschaft verrückt gemacht - jeder will eine haben. Soviele Geiztriebe kann die Tomate gar nicht bilden... ;)

Beim Topfen der Geiztrieblinge werde ich mal Katzenstreu/Betonit in den Kompost geben - mal sehen ob das wirklich das gleiche ist und den gewünschten Erfolg bringt. Hast Du einen Tip für das richtige Mischungsverhältnis?

wie machst du das mit dem Topfen der Geiztriebe? Werden da richtige Tomatenpflanzen draus? Wie groß müssen die Geiztriebe sein ?

Gruß Werner
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brennnessel

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #28 am: 02. Juni 2007, 08:52:39 »

hallo Werner, du fragst zwar Nienna, aber da die gerade nicht hier ist, antworte ich dir inzwischen mal:
ich stelle den tomatenpflanzen wassergefüllte joghurtbecher zu füßen und gebe nach und nach die kräftigsten geiztriebe hinein. da bekommen sie innerhalb einiger tage wurzeln. ( die kleineren dienen als mulch)die pflanzen setze ich dann in größere blumentöpfe oder balkonkasten.
sie wachsen nicht mehr so groß wie die mutterpflanze (wären richtige "balkontomaten"!), fruchten aber fast genau so früh, nur eben durch ihr beschränktes wachstum nicht mehr so reich.
lg lisl
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WernerK

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Re:Alte Tomatenpflegetips
« Antwort #29 am: 02. Juni 2007, 08:58:52 »

Hallo Lisl,

danke für deine Antwort.
Werde ich auch mal probieren.
Noch eine Frage, ich habe bei einigen Tomaten unterhalb der Blüte kräftige Geiztriebe, die, obwohl erst 5 cm Lang, auch schon Blütenansätze haben. Was mache ich mit denen?

Gruß Werner
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