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News: Die Praxis sollte das Ergebnis des Nachdenkens sein, nicht umgekehrt.  (Hermann Hesse) 
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Autor Thema: Traumgarten contra Realität  (Gelesen 4992 mal)

Pimpinella

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Re:Traumgarten contra Realität
« Antwort #30 am: 01. Juni 2007, 22:25:36 »

Und Baby durch den Garten tragen!
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Sonja

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Re:Traumgarten contra Realität
« Antwort #31 am: 01. Juni 2007, 22:31:54 »

Hallo!
Darf ich zwischendurch rekapitulieren:
Ich denke nach euren Beiträgen, dass es sich allermeisten Fallen lohnt, seinen Traumgarten zumindest in angepasster Form in die „unpassende“ Realität umzusetzen.
Am Anfang sollte, denke ich, die Abstraktion des Traumgartens stehen, was sind – losgelöst von einzelnen Pflanzen- die wesentlichen Bestandteile, der Zweck des Gartens (so wie Macrantha es getan hat). Und was sind die, für einen selber unbedingt nötigen Elemente? Für mich z.B. ist ein orientalischer Garten ohne Wasser nicht vorstellbar und auch die von Euch mehrfach erwähnten Gelb-, Orange- und Rottöne sind für mich ganz wichtig. Für den einen machen das Wesen des Barockgartens exakt angelegte Beete in verschiedenen Farben aus (kann man auch auf kleinen Raum, denke ich ganz gut verwirklichen), für den anderen sind es hunderte Meter lange Sichtachsen, gesäumt von meterhohen Hecken.
Dann kommt die in jedem Gartenbuch empfohlene Bestandsaufnahme: Was habe ich? Was kann man integrieren? Was ist mir so ans Herz gewachsen, dass es bleibt, obwohl es nicht passt? Was kommt weg? In dieser Phase stecke ich momentan.
Als nächstes kommen m.E. die Pflanzen. Bei Traumgärten, die aus wärmeren Gefilden „stammen“, lohnt es sich einen Blick auf die dortigen Gebirgsgegenden zu werfen (z.B. sind die Winter in Zentralanatolien oder Hochland des Irans deutlich kälter als bei uns und auch im mediterranen Klima Griechenlands haben wir letztes Jahr Anfang Mai im Gebirge noch reichlich Schnee gesehen). Hier findet man vielleicht die eine oder andere winterharte Pflanze als „Grundgerüst“, das dann mit Kübelpflanzen und Sommerblumen ergänzt werden kann.
Ich hoffe, ich habe jetzt nicht nur Binsenweisheiten von mir gegeben, sondern konnte die Diskussion, weg von der Gestaltung meines eigenen Gartens wieder auf die eingangs angesprochene Problematik zurückführen.
Da Ihr mich aber –wie gestern schon geschrieben- doch dazu gebracht habt mit konkreten Planungen zu beginnen, werde ich einen Extra-Thread über orientalische Gärten beginnen.
Liebe Grüße aus Österreich
Sonja
P.S. an Gänselieschen: Vielen Dank für die Glückwünsche! Ursprünglich war der Plan, die Kleine in den Kinderwagen neben mich zu stellen, der Großen ein Plastikschauferl zum "Mitmachen" in die Hand zu drücken und Rosen zu pflanzen, Unkraut zu jäten etc. Die Realiät sieht so aus. daß ich abwechselnd auf die Rutsche oder Schaukel helfen oder Füttern, Herumtragen oder auf den Knien wiegen muss. Und die Rosen bleiben weiter im Topf...
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