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Autor Thema: Vogelküken aus Hecke  (Gelesen 13564 mal)

Re-Mark

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Re:Vogelküken aus Hecke
« Antwort #15 am: 10. Juni 2007, 12:57:18 »

PS: Hast du ihnen schon Namen gegeben?

Keine Namen. Ich habe mich schon um junge Mäuse gekümmert, die haben auch keine Namen bekommen. Meine Garras spreche ich allerdings kollektiv mit 'Schnuckels' an.
(Eindeutig zuwenig echte Schnuckels in meinem Umfeld... ;) )

Anhand von Bildern von nackten Küken nur einer Vogelart kann ich nichts bestimmen. Ich habe früher schon Amselküken gesehen (bei einem Schulfreund brütete eine direkt neben dem Weg zur Haustür, wir haben Mutter und Küken mit Würmern gefüttert). Irgendwie habe ich den Schnabel von Amselküken als leuchtend gelb in Erinnerung. Bei meinen ist er außen unauffälliger und innen eher rot.

Nach dem Text zu Fehlprägungen auf der Website zum Link von Ismene werde ich wohl doch besser zusehen, dass die Küken in eine Aufzuchtstation kommen, wo andere der gleichen Art sind. Es gab mal eine auf Menschen fixierte Krähe in dem Gebiet wo meine Eltern leben, das ist zwar eine Zeitlang sehr witzig, aber nicht auf Dauer.

Bye,
Robert
« Letzte Änderung: 10. Juni 2007, 13:13:59 von Re-Mark »
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gundelrebe

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Re:Vogelküken aus Hecke
« Antwort #16 am: 10. Juni 2007, 13:21:45 »

Anhand von Bildern von nackten Küken nur einer Vogelart kann ich nichts bestimmen.

Genau das ist das Problem. Ich hatte auch noch ein wenig gegoogelt, doch über nestjunge Vögel sind so gut wie keine Bilder zu finden - außer von Amselkindern.

Bei dieser Suche bin ich auf eine schöne Bilderserie von Jungamseln gestoßen, die Dich evtl. noch interessieren könnte: http://www.pachuli.palion.de/siteVoegel.htm

Deine Überlegungen, die Vögelchen in eine Aufzuchtstation zu geben, kann ich gut nachvollziehen. Speziell wenn man in Vollzeit berufstätig ist, kann die ausreichende Fütterung und Fürsorge wirklich ein Problem werden.

LG gundelrebe
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Re-Mark

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Re:Vogelküken aus Hecke
« Antwort #17 am: 11. Juni 2007, 15:27:18 »

So, ein kleines Update:

Die Vögel habe ich zu einer auf Vögel spezialisierten Tierärztin gebracht <http://www.vogelpraxis.de/sprechstunde.html>. Problem ist, dass einer der beiden nicht mehr fressen wollte, und auch das Zeug im Kropf nicht mehr weitertransportiert hat. Die Tierärztin meinte, beide Vögel hätten zu wenig Feuchtigkeit. Und ich hatte mir schon Sorgen gemacht, ob ich zuviel Flüssigkeit gebe... :-(

Sie hat den beiden Entwurmungsmittel verabreicht, dem sehr kranken eine kleine Infusion und dem anderen ein paar fette Grillen. Sie hatte dort noch andere Küken in ähnlichem Alter: zwei Meisen, ein Spatz. Wenn sich meine erholen, könnte ich sie auch wieder abholen, aber bei dem einen gibt es nicht so sehr viel Hoffnung, und der andere alleine wäre nicht gut. Mal sehen.

Die genaue Art kennen wir noch immer nicht, aber da ich ja nun endlich andere Küken im direkten Vergleich gesehen habe, ist klar: Körnerfresser. Spatzen sind es aber nicht, denn der 'Vergleichsspatz' hatte einen viel gelberen Schnabel. Ismene dürfte ziemlich gut liegen: Grünfink oder Buchfink.

Sowohl die Sache mit den Mehlwürmern als auch mit den Maden wurde mir bestätigt: die sollte man nicht lebend und komplett verfüttern. Also entweder einfrieren oder Kopf abschneiden (wobei sie dann auslaufen). Grillen und Heimchen am besten auch einfrieren (sonst ist das Füttern schwierig), und vor dem Verfüttern kurz in Wasser tunken. Vergorene Milchprodukte (Quark und Joghurt) seien sehr wohl ok. Kanarienvogelaufzuchtfutter aus dem Zoohandel sei gut geeignet.

Danke Euch allen für die Hilfe.

Grüße,
Robert

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gundelrebe

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Re:Vogelküken aus Hecke
« Antwort #18 am: 12. Juni 2007, 17:17:50 »

Danke für das Update, Robert!

Nun halte ich dem kranken Vögelchen die Daumen, damit es wieder ganz auf den Damm kommt. Doch auch wenn nur einer übrig bleibt, kannst Du stolz auf Deine Vogelrettung sein.

Und falls Du Lust hast und es mit Deinem Tagesrhythmus koordinieren kannst versichere ich Dir jetzt schon, daß die Aufzucht von solch einem Vögelchen ein wunderschönes Erlebnis ist.

LG gundelrebe
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