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Kartoffelvirosen und Virusvektoren (Gelesen 1325 mal)
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pocoloco
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- Registriert: 2. Mär 2005, 09:43
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Ich liebe alles, was im Garten eßbar ist.
Kartoffelvirosen und Virusvektoren
Da ich nicht immer oT sein mag, habe ich mal diesen thread hier aufgemacht, da sich in dem phytophtora-thread die Frage ergab, an was sich Blattläuse bei der Suche nach einer geeigneten Nahrungsquelle orientieren. Hierzu fand ich folgende interessante Stelle auf der Seite der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA)ich zitiere: "Blattläuse orientieren sich beim Anfliegen auf Nahrungspflanzen anhand der Farbgebung im Feld. Das trockene Stroh signalisiert ihnen, dass hier keine saftigen Kartoffelpflanzen zu finden sind, sie fliegen daher weiter." Zudem wird übrigens von der Aussat zusätzlicher Fangkulturen, wie Hafer gesprochen.Quelle: http://www.innovations-report.de/html/b ... 77.htmlund hier die vollständige Fassung: http://www.ble.de/download/pdf/00UM024_W.pdf (habe ich aber auch noch nicht gelesen
)@ lisl: Dieses Vorgehen scheint mir, im Vergleich zu Schnecken beispielsweise auch logisch, da Blattläuse die Pflanze ja selten sofort und komplett vernichten und bis zu diesem Zeitpunkt möglichst viele Kinderchen an ihr hochbringen wollen. Du würdest Deine Kinderchen doch auch mit dem frischesten Salat füttern, gelt. Aber in der Tat hatte ich an meiner These etwas Zweifel, da es ja auch pflanzeneigene Abwehrnechanismen gibt und diese bei einer geschwächten Pflanze möglicherweise inaktiv werden. Das scheint aber beim Blattlausflug nicht relevant zu sein. (Der Kartoffelkäfer wiederum ist halbblind
und erschnüffelt seine Beute
)Da ich nun aber gerade bei den Virosen bin, scheint es Sinn zu machen, seine Kartoffelreihen ein wenig zu mulchen (mit Stoh), allerdings auch nur so dünn, daß man nicht anschließend die Mäuse darunter züchtet.Und noch eins, mittlerweile ist bekannt, daß nicht nur Kartoffeln selber, sondern auch viele Wildkräuter, hier sind die Gänsefußgewächse von großer Bedeutung, und Kulturpflanzen Zwischenwirte sind. Leider mußte ich am 12.6. hören, daß hierzu auch Ackerbohnen gehören können, was zumindest für die Erzeugung von Pflanzkartoffeln die entsprechende Mischkultur in Frage stellt. :'(Je ganauer man hinguckt,..... 
Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie gerne behalten.
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brennnessel
Re:Kartoffelvirosen und Virusvektoren
uwe, ich hab mich da auch unklar ausgedrückt ! mit den blattläusen kann das schon stimmen, dass sie nicht als polizei fungieren, sondern einfach ihren kinderchen süßes bieten wollen. zumindest in den obstbäumen steigt aber der zuckergehalt im saft, wenn es den pflanzen aus irgend einem grund schlecht geht..... kann das nicht bei kartoffeln auch so sein? ich glaube noch immer, dass pflanzen, die nicht überdüngt heranwachsen, gesünder sind als anders herum.... ?
!lg lisl
recht hastJe ganauer man hinguckt,.....
- Anne Rosmarin
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Re:Kartoffelvirosen und Virusvektoren
UweDa ich nun aber gerade bei den Virosen bin, scheint es Sinn zu machen, seine Kartoffelreihen ein wenig zu mulchen (mit Stoh), allerdings auch nur so dünn, daß man nicht anschließend die Mäuse darunter züchtet.
Liebe Grüße, Anne
ich bin die/der ich bin
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pocoloco
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Re:Kartoffelvirosen und Virusvektoren
Nur lisl, ich fürchte, oder hoffe,.......ich glaube noch immer, dass pflanzen, die nicht überdüngt heranwachsen, gesünder sind als anders herum.... ?
Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie gerne behalten.