Meine Rosenmonarde habe ich vor ein paar Jahren unter der Bezeichung M. x tetraploid bei einem österreichischen Kräuter-Gärtner gekauft und im ersten Jahr in den Schatten

zu einer Clematis in den Topf gesetzt. Dort hat sie ziemlich viel Mehltau und ziemlich wenige Blüten gehabt.

Nach dem harten Winter war dann von der ehemals doch recht großen Pflanze nix als vergammelte braune Stängel übrig. Beim Unkrautzupfen im Frühling machte ich dann meine erste Erfahrung mit Stauden: das was da so winzigklein doch schon ganz toll nach Rosen roch war meine totgeglaubte Monarde! Damals wunderte ich mich noch, dass die wenigen Blüten sich ausgesamt und zu Nachkommen geführt hätten, mittlerweile ist mir klar, dass die Rosenmonarde aus dem Wurzelstock austreibt.
Die nächsten zwei Jahre verbrachte sie dann in voller Sonne als Beipflanzung zu einer Kletterrose im Topf, was viele Blüten und keinen Mehltau brachte.

m Winter wurde sie zusammen mit der Rose angehäufelt, was ihr offensichtlich gut tat, denn bei uns kann es schon mal -17°C bekommen (für eine getopfte Pflanze wohl doch ganz schön stressig).
Einmal wollte ich noch Pflanzen in der Kräuter-Gärtnerei nachbestellen, aber da hieß es, dass sie leider aufgrund des besonders strengen Winters keine hätten.
Im heurigen Frühling habe ich sie in tonigen Lehm ins Rosen-Stauden-Beet im Garten ausgesetzt, sie kommt mir nicht mehr so üppig wie in den letzten Jahren vor, aber sie blüht und duftet seit einer Woche - das ist doch reichlich früh? Die übrigen Monarden (fistulosa) bekommen erst kleine Blüten-Knubbel.
Ich werde sie jedenfalls im Winter wieder anhäufeln, das scheint mir recht nützlich zu sein.
Für Tee habe ich sie bisher immer mit diversen Zitronenkräutern (Verbene, Minze etca.) gemischt.
Liebe Grüße, Barbara