Nachdem meine erste Gemüsebeet-Saison im Garten schon zur Hälfte vorbei ist, kann ich bereits die ersten Erkenntnisse daraus festhalten:
eine Beetbreite von 1,2 Meter ist für minderwüchsige Menschen nicht geeignet (nächstes Jahr gibt es bei mir die Komfort-Version mit maximal 80 Zentimeter breiten Beeten, damit ich mir nicht beim Ernten jedesmal was verrenke)
Die Ausrichtung der Beete nach Sonnenstand ist in meinem Garten völlig egal, weil im Sommer ganztägig überall die Sonne hinscheint. Auf den bei uns in Wien fast ständig wehenden grauslichen Westwind muß ich allerdings aufpassen, der bringt höhere Gemüsepflanzen ohne ausreichende Stütze zum Umfallen.
Karotten (bzw. Möhren) brauchen "weichen" Boden, oder jede einzelne wird in stundenlanger Arbeit mittels Zangengeburt herausgeholt. Werde mir also einen Sandspielplatz für die Bodenfrüchte herrichten müssen, dann sollten die Karotten aber jahrelang immer wieder an dieser Stelle wachsen können. Geht das?
Die Anbaumengen müssen noch auf die Familienbedürfnisse angepasst werden (mehr Fisolen und Zuckererbsen, weniger Mangold und Erbsen), aber vermutlich ändern sich die Gelüste nächstes Jahr dann und es wird wieder zuwenig bzw. zuviel sein.
Mit jeweils einer umgedrehten vollgefüllten 2-Liter-Flasche Wasser und ordentlich viel Grasschnitt-Mulch halten die Tomatensträucher selbst in einer Hitzeperiode (bei uns gab es bis zu 40°C !) meherere Tage ohne gießen aus.
Am Überlegen bin ich noch, ob ich mein gesamtes Gemüsebeet tief aushebe, engmaschiges Drahtgeflecht in den Boden lege und dieses bis zur Ummantelung durch den Schneckenzaun hochziehe, damit die Wühlmäuse nicht vor mir ernten.
Liebe Grüße, Barbara