Hallo Renate!
Grundsätzlich mache ich den Teig (und das ist m.M. das einzig Schwierige) so wie Patricia es beschrieben hat: Nur ein noch ein paar persönliche Erfahrungen:
1.Die Öl- und Wassermenge hängt sehr von der Mehlqualität ab (Günther hat auch schon erwähnt, daß die Mehlqualität sehr wichtig ist), der Teig sollte weich und leicht zu kneten sein, am Anfang ist die ganze Saqche recht klebrig und man kann sich bei besten Willen nicht vorstellen, wie man diesen Batz je ausziehen können soll. Hier ist Schlüssel ausreichend lange zu kneten, mind. 10min, dann sollte sich der Teig langsam von den Fingern lösen und eine geschmeidige, glatte, seidige Konsistenz haben.
2. Der Teig darf beim Rasten ja nicht austrocknen, deswegen auch die Alufolie
3. Den Teig zuerst so dünn wie irgendwie möglich auf einen Geschirrtuch ( vielleicht geht auch Backpapier) ausrollen. Dazu braucht man natürlich Mehl, auch hier ist die Menge heikel: Nimmt man zuwenig klebt der Teig auf der Unterlage fest, nimmt man zuviel (wie ich meistens, seit mir ersteres einmal passiert ist) lässt er sich schlecht ziehen.
4. Beim Ausziehen mit beiden Handrücken darunter fahren und vorsichtig auseinander ziehen, kleine Löcher sind kein Problem, weil ja mehrere Lagen Teig übereineander liegen. Wenn der Teig sehr elastisch ist und , kaum hat man ihn mühsam ausgezogen, wieder zusammenschnurrt, kann man die ausgezogenen Enden vorsichtig beschweren.
5. Ich habe noch einen eingefroren, aber meine Oma hat das öfter gemacht und ihre Apfelstrudel waren exzellent.
So ich hoffe, ich werde jetzt nicht von meinen Landsleuten verstoßen, weil ich Geheimnisse ausgeplaudert habe, die eigentlich nur am Totenbett von der Mutter auf die Tochter weitergegeben werden.
Gutes Gelingen und liebe Grüße aus Österreich
Sonja