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Autor Thema: Rindenschaden an Magnolia x wieseneri  (Gelesen 2411 mal)

fars

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Rindenschaden an Magnolia x wieseneri
« am: 11. Juli 2007, 13:35:10 »

Bei Pflanzengesundheit geht's vermutlich unter; deshalb zunächst hier:

Bei meiner Magnolia x wieseneri ist es nicht zum ersten Mal, dass die Rinde aufplatzt und ich dadurch den ganzen Trieb verliere.

In den vergangenen Jahren habe ich das auf zu starke Barfröste und Spätfröste zurückgeführt. Da wir aber in diesem Nichtwinter beides nicht hatten, müsste die Ursache woanders zu suchen sein.

Hat jemand von euch eine Erklärung?
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bristlecone

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Rindenschaden an Magnolia x wieseneri
« Antwort #1 am: 11. Juli 2007, 15:03:39 »

Keine Erklärung, aber eine ganz ähnliche Beobachtung an 2 bodennahen Ästen von M. sieboldii.
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fars

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Rindenschaden an Magnolia x wieseneri
« Antwort #2 am: 11. Juli 2007, 15:39:08 »

Ja, auch bei mir jeweils bodennah. Ob, das etwas mit erhöhtem Saftdruck im Frühjahr bei zu weicher Rinde zu tun haben kann? Laienhafte Vorstellung. Aber die Rinde bei M. ist ja, von sehr alten Bäumen einmal abgesehen, sehr weich.
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fars

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Re:Rindenschaden an Magnolia x wieseneri
« Antwort #3 am: 30. Juli 2007, 08:58:10 »

Von einem Pflanzenfreund bekam ich einen Tipp, der tatsächlich der Grund sein könnte: Beide Magnolienarten (M. sieboldii und M. x wieseneri) haben relativ dünne, biegsame Basaltriebe, die erst im Laufe vieler Jahre an Dickenwachstum zunehmen. Durch starke Bewegungen infolge Wind etc. könnte die weiche Rinde bei hohem Saftdruck aufplatzen.

Ich habe deshalb alle Basaltriebe gestäbt und will mal schaun, ob die Schäden auch im kommenden jahr auftreten.
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bernhard

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Re:Rindenschaden an Magnolia x wieseneri
« Antwort #4 am: 30. Juli 2007, 16:46:57 »

das ist interessant, fars! und die erklärung ist etwas in der tat plausibles. wobei die bewegung ja nicht nur durch wind hervorgerufen sein muß. das kann auch die hand des neugierigen gärtners ::) sein, der den trieb nichtsahnend hin und her bewegt, um ihn eingehend zu beäugen. aber auch die katze auf ihren streifzügen kann ihres dazu beiträgen. auslöser gäbs da genug.

ich habe solche schadstellen bodennah aber auch schon bei rhododendron fortunei und oxydendron arboreum gehabt. wobei bei diesen beiden diese schäden rund 2/3 des stammumfanges der jungen gehölze umfassten. entdeckt jeweils im frühjahr, ich habe dann mit aufgeschnittenen blumentöpfen einen schutz gebastelt. seit damals sind sie drauf und drann, die schadstellen zu überwallen. als ursache, da bin ich mir sicher, waren da wohl des winters hungrige nager verantwortlich ....
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Konstruktiven Gruß,
Bernhard

wollemia

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Re:Rindenschaden an Magnolia x wieseneri
« Antwort #5 am: 12. Juni 2011, 12:28:55 »

Fars, hat deine M. x wieseneri immer noch diese Unart der basal aufreißenden Triebe?
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fars

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Re:Rindenschaden an Magnolia x wieseneri
« Antwort #6 am: 19. Juni 2011, 16:45:59 »

Sehe ich erst jetzt.

Nein, hat sie nicht. Allerdings stäbe ich weiterhin, so dass ich nicht weiß, ob aufgrund meiner Stehhilfe oder einer gewissen Altershärte.

Generell ist zu sagen, dass die Stämme dieser resp. meiner M. kein sonderliches Dickenwachstum aufweisen und nach wie vor recht dünn und damit sehr schwankend sind.
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