Gleich hinter meinem Gartentor führt ein Weg, mit großen Sandsteinplatten belegt, zwischen zwei riesigen Birken, über etwa 10 Meter Länge zur ersten Treppe. Zu beiden Seiten des Weges sind schmale Streifen, Beet kann man das nicht nennen. Diese Streifen, ca. 7 Meter lang und etwa 80 Zentimeter breit, sind durch Buchs vom anschließenden großen Staudenbeet im Westen und der Grasfläche im Osten abgegrenzt. Die beiden Streifen enden jeweils kurz vor kleinen Rondells, in welchen ich Helleboren sammle. Im Frühjahr blühen in den Streifen sehr schön Narzissen und Muscari, in den Monaten danach befindet sich dort Öde.
Es muss unbedingt etwas geändert werden, denn im prominenten Eingangsbereich möchte ich nicht weiter ein so unbefriedigendes Bild bieten.
Ein kleines Beet, 2 m², westlich des Eingangs, direkt unter der einen Birke habe ich bereits im September geändert. Das Beet wurde spatentief ausgegraben, die Massen von Muscari unter den Haselbusch geschmissen, angereicherte Erde eingefüllt und gepflanzt: Brunnera macrophylla 'Dawson's White', B. macrophylla 'Jack Frost', B. macrophylla 'Betty Bowring', Ephimedium x perralchicum 'Frohnleiten', Geranium phaeum Samobor', Luzula nivea, Polygonatum odoratum und Dryopteris erythrosora 'Ursulas Red'. Das ist jetzt mein Blattschmuckstaudenbeet, was man durch das Gartentor leicht einsehen kann.
Ich möchte wie bei dem kleinen Beet die Erde abtragen, die Narzissenzwiebeln und eine Handvoll Muscari retten, dann neue Erde einbringen und pflanzen. Aber was?
Es ist hier wirklich sehr trocken und in den Sommermonaten ziemlich schattig. Die Pflanzung aus dem kleinen Beet und die Helleboren will ich nicht wiederholen. Die Pflanzen sollen zwischen 30 und 60 Zentimeter hoch werden und erst nach der Narzissenbüte austreiben, trockenheitsresitent und Halbschatten verträglich sein.
Um auf bereits genannte Pflanzen einzugehen.
Aster divaricatus habe ich schon und ist ungeeignet, da lagernd
Aquilegia wachsen reichlich in anderen Gartenteilen, außerdem sehen sie kurz nach der Blüte ab Juli doof aus
Geranium macrorrhizum ist in diesem Bereich schon zweimal vertrocknet
Am liebsten hätte ich ganz viele Hostas dort. Aber das müsste eine Art mit dicken fetten Speicherwurzeln sein. Und Liriope muscari habe ich mir bereits vorgemerkt.
Hat vielleicht jemand noch eine Idee?
LG Lilo