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Autor Thema: weinstecklinge wurzeln nicht!  (Gelesen 10551 mal)

Irisfool

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Re:weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #15 am: 14. August 2007, 09:00:08 »

Bin schon auf der Flucht...... ;)
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berta

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Re:weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #16 am: 14. August 2007, 09:01:02 »

zu spät....... ;D
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trauben-freund

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Re:weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #17 am: 14. August 2007, 09:01:22 »

stecklinge werden bei reben normalerweise im spätherbst geschnitten, holz das in diesem jahr gewachsen ist uns gut ausgereift. man nimmt so 2-3 augen , wobei eines aus der erde schaut und über den winter immer feucht und kühl halten.

in der regel bewurzeln die einwandfrei, hab sogar mal stecklinge direkt an die stelle gesteckt wo der stock stehn soll, ging recht gut trotz temperaturen bis -18°C
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berta

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Re:weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #18 am: 14. August 2007, 09:03:17 »

traubenfreund, dankesehr, dann war der fehler möglicherweise, daß wir im frühjahr gesteckt haben.
lg.b.
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Susanne

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Re:weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #19 am: 14. August 2007, 09:28:26 »


Das werde ich meinen im Frühjahr Gesteckten sagen... hoffentlich gehen sie dann nicht aus Pflichtbewußtsein ein. :-X ;)

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kraut_ruebe

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Re:weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #20 am: 14. August 2007, 09:45:55 »

oh! ich dachte auch immer, dass das zeitige frühjahr der beste bzw. sogar einzige zeitpunkt ist.

meine frühjahrsstecklinge haben zu einem kleinen teil gewurzelt, lange nicht alle. wobei bei einer sorte alle drei stecklinge gewurzelt haben, manche sorten gar nicht und manche nur einer von mehreren.

ich habe alle in töpfen, gemischt an verschiedenen standorten, gesteckt. der standort hatte keinen einfluss, wenn die sorte wollte, dann gings überall bzw. wenn nicht, dann nirgens.

veredeln, wie hier erwähnt, klingt logisch. gestern lief im TV ein bericht aus einer rebschule in andau (weinbaugebiet!), da hiess es: in diesem feld wachsen die jungpflanzen heran und lange reihen 10 bis 15 cm hoher reben war eingeblendet. sah rgendwie unveredelt aus :o ???

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Re: weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #21 am: 13. Februar 2018, 10:12:39 »

Hallo,
ich habe allerdings eine alte ungarische Rebsorte (Muskateller), die auch in Siebenbürgen üblich war. Also dieser Wein wurzelt und treibt wie toll, wenn er nur in feuchter Erde ist, und ist außerdem resistent. Die abgeschnittenen Reiser stecke ich sofort, also jetzt im Februar, in einen Topf mit feuchter Erde, also dicht an dicht, und verschenke die, die noch gut sind, im September auf einem ostdeutschen Markttag in Bonn (richtig "ostdeutsch", also Ostpreußen usw.). Ich habe auch schon kleine Stückchen, leicht in Luftpolsterfolie eingewickelt (ich denke Klopapier tuts auch), nach Wien verschickt, ich höre, sie treiben wunderbar.
Aber vielleicht liegt diese Unkompliziertheit an der Rebsorte, eine alte Bauernrebe, die nicht mehr gepflegt wird, wie ich höre. Doch die Ausbeute an Trauben ist nach ein paar Jahren irre.
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thuja thujon

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Re: weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #22 am: 13. Februar 2018, 20:25:01 »

Hallo, wilkommen im Forum.
Treiben ist das eine, wurzeln das andere.
Habe demletzt gelesen, inspiriert von über 95% Bewurzelungsquote auf einem Foto, Wurzelbildung erst ab Temperaturen von 22-25°C. Habs jetzt mal mit 60 Stecklingen ausprobiert, bin gespannt. Treiben tun sie, Wurzeln sind am Topfboden noch nicht zu sehen.
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Starking007

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Re: weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #23 am: 13. Februar 2018, 21:37:13 »

Tja, ich klopf Steckhölzer im Herbst, wenn sie anfallen, mit dem Hammer am Besten an Ort und Stelle.
Oben 2cm überm Auge, nach dem Klopfen nachschneiden, eintreiben bis bodengleich, unten 10-15cm lass ich, schräg anschneiden.
Wüßte jetzt nicht, dass einer nicht gewachsen wäre!

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thuja thujon

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Re: weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #24 am: 13. Februar 2018, 22:49:24 »

Weil das nach ein paar Jahren mit anderen Sorten nicht mehr so richtig geklappt hat, gerade mit den Sorten der Italiener, da wollte ich das mal austesten, rausfinden, wie man das richtig macht.

2cm Zuwachs im Jahr und eine homöopatische Wurzel war mir von 5 Hölzern dann doch zuwenig.
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Dietmar

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Re: weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #25 am: 13. Februar 2018, 23:46:06 »

Normalerweise bewurzeln Edelreise von Reben sehr sicher. Dazu sollte aber einiges beachtet werden:

- der Edelreis sollte unbedingt in der Vegetationspause geschnitten werden!!!
- Wurzeln kommen nur aus Augen und nicht aus dem Holz
- Reben bewurzeln in der Erde besser als im Wasser und wenn schon im Wasser, dann nie in durchsichtigen Gläsern oder Vasen Im Hellen bilden sich nur schwer oder gar nicht Wurzeln. Mein angehängtes Bild mit einer durchsichtigen Glasvase ist also ein schlechtes Beispiel, aber ich habe die Blumen nur in diese Glasvase gesetzt, damit ich die Wurzeln fotografieren kann. Vorher standen die Blumen in einer Keramikvase.
- Die Erde zum Bewurzeln sollte sterilisiert sein, z.B. Anzuchterde oder man sterilisiert die eigene feuchte Erde in der Mikrowelle
- ich desinfiziere Edelreise mehrere Stunden bis einen halben Tag in Chinosol-Lösung (macht jede Rebschule so)
- Man kann das Bewurzeln mit Pflanzenhormonen befördern. In Gartenmärkten gibt es sogenanntes Bewurzelungspulver. Man kann diese Hormone aber auch im Internet direkt kaufen, z.B. 1-Naphthylessigsäure. Mit einem Gramm kann man Heerscharen von Reben bewurzeln. Allerdings darf man auf keinen Fall überdosieren, denn nur die Anwendung in winzigsten Mengen bringt einen Erfolg, sonst gibt es Missbildungen. Zunächst muss man ein paar ganz wenige Krümelchen in einem kleinen Glas in Alkohol lösen. Da geht Brennspiritus, aber auch weiße Schnäpse wie Korn und Wodka. Die Naphthylessigsäure ist nämlich kaum in Wasser löslich, aber in Alkohol gut. Dieses Konzentrat ist längere Zeit in geschlossenen Schraubgläsern haltbar. Von diesem "Konzentrat" gebe ich kurz vor dem Gießen einen Tropfen in das Gießwasser. Lieber in Abständen mehrfach gießen als auf einmal zu konzentriert. Mit diese Methode habe ich z.B. schon Schnittblumen (Chrysanthemen) bewurzelt und dann im Garten ausgepflanzt. Als Beweis anbei ein Foto.
- Als zu bewurzelnde Edelreise sollen kräftige (dicke) einjährige Ruten in der Vegetationspause !!! geschnitten werden. Aus dünnen Hölzern bekommt man nur schwer lebensfähige Pflanzen.
Warum: In verholzten Trieben speichert die Rebe im Herbst die Nährstoffe für den Austrieb im Frühjahr. Je dicker, desto mehr Nährstoffe sind eingelagert. Mit diesen Nährstoffen sollen beim Bewurzeln Blätter und Wurzeln ernährt werden, bis die Rebe sich selbst ernähren kann. Das Problem besteht darin, dass es zwar meist gelingt, dass aus den Augen Blätter austreiben, aber dann die Reservestoffe aufgebraucht sind, so dass sich keine oder nur mickrige Wurzeln bilden, d.h. man hat dann einen beblätterten Edelreis ohne Wurzeln und nach einiger Zeit, wenn die eingelagerten Reservestoffe alle sind, sterben auch die Blätter ab. Um diese Gefahr zu minimieren, verwendet man möglichst dicke einjährige Rutenstücke und schneidet diese nur auf 2 Augen, nicht länger. Damit die Augen nicht vertrocknen, sollte der Schnitt mindestens etwa 2 - 3 cm entfernt sein, etwas länger schadet nicht, vor allem oben (mehr gespeicherte Nährstoffe). Eines der Augen kommt in die Erde und eines ist für die Blätter vorgesehen. Sind die Edelreise zu lang geschnitten, dann gehen die eingelagerten Nährstoffe in die "vielen" sich bildenden Blätter und nicht in die Wurzelbildung.
- nicht zu kleine Blumentöpfe nehmen. Kleine Blumentöpfe trocknen zu schnell aus. Die Erde sollte immer feucht sein, aber nicht klatschnass.

Ich hatte vor Jahren mal in Osteuropa eine Rebschule besucht, die nur unveredelte Reben hergestellt hat. Diese Rebschule (nur ein Mann) hat aus der Abwicklungsmasse einer Kolchose ein Gewächshaus ergattert. In diesem Gewächshaus standen Zigtausende Blumentöpfe mit den beschriebenen kurzen Steckhölzern - von mehreren Dutzen Sorten. Die Erfolgsquote soll bei ca. 90 % liegen und das bei einem Gewächshaus, wo viele Scheiben kaputt waren und das in einem kalten Land (Lettland). Er schnitt die Steckhölzer im Spätwinter, desinfizierte sie wie beschrieben, lies sie trocknen und lagerte sie dann frostfrei (etwas angefeuchtet) knapp über dem Gefrierpunkt bis zum Frühjahr und steckte sie erst dann in die Blumentöpfe (April/Mai). In Lettland gibt es auf dem Lande Kartoffelkeller auf freien Felde. Das ist quasi eine große Grube, die überdacht und mindestens 1 m Erde bedeckt ist. An einer Stirnseite ist ein Graben mit einer gepolsterten Tür. Für Eure Mengen reicht das Gemüsefach im Kühlschrank, wo Ihr Eure Edelreise in leicht feuchte Lappen einwickelt (keine nasse Lappen). Durch die vorherige stundenlange Desinfektion schimmeln die Edelreise trotz feuchter Lagerung nicht. Wer einen ungeheizten frostfreien Keller hat, kann die Steckhölzer auch in leicht feuchten Sand bis zum Frühjahr lagern.
« Letzte Änderung: 14. Februar 2018, 00:10:08 von Dietmar »
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thuja thujon

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Re: weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #26 am: 13. Februar 2018, 23:56:07 »

Versuch bei mir, Ein-Augen Stecklinge:


Werden in den Gewächshäusern meiner Firma mit Quoten über 95% bewurzelt und sind einfacher zu handeln als 30cm Steckhölzer. 
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Siebenstein

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Re: weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #27 am: 14. Februar 2018, 08:30:14 »

Wie vereinzelst Du die ausgetriebenen Stecklinge denn dann?
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thuja thujon

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Re: weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #28 am: 14. Februar 2018, 08:44:06 »

Auseinanderdröseln, gibt ein bisschen Fummelarbeit aber geht schon. Man darfs halt nicht zu spät anfangen, nicht warten, bis die Wurzeln schon komplett ineinander verfilzt sind. 
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Re: weinstecklinge wurzeln nicht!
« Antwort #29 am: 14. Februar 2018, 10:00:17 »

Habe vor einigen Tagen meine 3 Reben geschnitten, und das Schnittgut zum Kompost gegeben. Durch diesen thread habt ihr mich inspiriert es mal mit Stecklingen zu versuchen, also hab ich ein paar Stücke wieder aus dem Komposthaufen genommen und in einen Topf mit Pflanzerde gesteckt. 2 Knospentriebe in die Erde 1 Trieb schaut raus. Den Topf habe ich in eine Tüte gesteckt und verschloßen auf die Heizung im Keller gestellt, und jetzt heißt es abwarten, werde wieder berichten!
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