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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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Autor Thema: Moehren im Erwerbsanbau - nicht ausgedünnt, sehr dicht  (Gelesen 3252 mal)

Yorvik

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Re:Moehren im Erwerbsanbau - nicht ausgedünnt, sehr dicht
« Antwort #15 am: 14. November 2007, 19:24:18 »

@ max

Möhren werden überwigend auf sandigen Böden in Dämmen angebaut, bei Dämmen muss man aber dort besonders auf die Bewässerung achten.
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frida

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Re:Moehren im Erwerbsanbau - nicht ausgedünnt, sehr dicht
« Antwort #16 am: 14. November 2007, 19:29:21 »

@max: ..... die rieseln dann rechts und links weg, meinst Du? Wir Nordlichter sind erprobt im Sandburgbauen, machen wir jeden Sommer am Strand ;) .

Nein - mein Garten ist ja aus zwei Parzellen zusammengelegt, und der Boden ist nicht auf beiden gleich, da bei einem aufgeschüttet. Die Möhren kommen 2008 auf die Seite, die eher lehmig - auch mit Sandanteilen - ist.
« Letzte Änderung: 14. November 2007, 19:29:58 von frida »
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Man soll die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind (Karl Valentin)

max.

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Re:Moehren im Erwerbsanbau - nicht ausgedünnt, sehr dicht
« Antwort #17 am: 14. November 2007, 20:27:43 »

@yorvik
Zitat
...Möhren werden überwigend auf sandigen Böden in Dämmen angebaut...
warum?
doch wohl nicht deswegen:
Zitat
...Dadurch können die Möhren später viel leichter in den Boden eindringen....

@frida
Zitat
...die rieseln dann rechts und links weg, meinst Du?...
das vermute ich, weil ich das aus meinem kartoffelanbau kenne.
eigenartigerweise schaffen es die gewerblichen spargelanbauer, im sandigsten sandkastenacker fast senkrechte dämme hinzukriegen. sie benutzen aber dafür irgendwelche spezialgeräte.


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Yorvik

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Re:Moehren im Erwerbsanbau - nicht ausgedünnt, sehr dicht
« Antwort #18 am: 14. November 2007, 21:21:46 »

Zitat
...Dadurch können die Möhren später viel leichter in den Boden eindringen....

@max.

Das ist nicht der Hauptgrund für sandige Böden. Sie wachsen in lockeren Bördeböden noch besser als auf Sand.

Der Hauptgrund ist die leichte Bearbeitbarkeit des Sandbodens und vor allen kann man bei Sandböden fast immer, auch bei oder kurz nach dem Regen, die Felder befahren. Dies ist wichtig, da Möhren während der Saison täglich geerntet werden.
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max.

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Re:Moehren im Erwerbsanbau - nicht ausgedünnt, sehr dicht
« Antwort #19 am: 14. November 2007, 21:24:29 »

@yorvik,
ich hab mich vielleicht unklar ausgedrückt:
ich wollte wissen, warum man auf sandböden dämme für den gelberübenanbau anlegt.
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Yorvik

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Re:Moehren im Erwerbsanbau - nicht ausgedünnt, sehr dicht
« Antwort #20 am: 14. November 2007, 21:27:18 »

leichtere Erwärmung, mehr Wind im Bestand (Alternaria e.t.c), keine Sperrschichten oder Klumpen, die den geraden Wuchs behindern und leichter Ernte...

mehr fällt mir spontan nicht ein ;)
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max.

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Re:Moehren im Erwerbsanbau - nicht ausgedünnt, sehr dicht
« Antwort #21 am: 14. November 2007, 21:30:25 »

@yorvik,
an die leichtere ernte hatte ich ursprünglich auch gedacht, habe aber noch nie eine gelberübenerntemaschine im einsatz gesehen.
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Yorvik

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Re:Moehren im Erwerbsanbau - nicht ausgedünnt, sehr dicht
« Antwort #22 am: 14. November 2007, 22:24:22 »

@yorvik,
an die leichtere ernte hatte ich ursprünglich auch gedacht, habe aber noch nie eine gelberübenerntemaschine im einsatz gesehen.

Ich vermute fast, das mitlerweile wirklich die Vorsorge gegen Stengel-und Blattalternaria der wichtigst Grund ist. Es gibt keine wirksamen zugelassenen Mittel mehr und die Sorten sind nur bedingt tollerant. Deshalb hat sich in den letzten Jahren auch viel Möhrenanbau in den Norden an die Küste verlagert.

Ich sehe gerade, dass du nicht weit von der Pfalz entfernt wohnst. Wenn du mal dort bist, in Schifferstadt oder Dannstadt und anderen Ecken fahren sie ständig auf den Feldern rum.
« Letzte Änderung: 14. November 2007, 22:27:05 von Yorvik »
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