Deine Einwickel-Theorien in allen Ehren, aber um wieviele Minuten oder Gradeinheiten handelt es sich bei dem "Schutz"? Wie du vermutest, ist die Wärmeleistung der Kleinstlebewesen sehr gering.
Wenn es mal -20C hat ist auch die Erde um eine ausgepflanzte Clematis längst mehrere Zentimeter tief gefroren.
Trotzdem ist die Clematis im freien Erdreich im Vorteil. Der Topf ist von allen Seiten dem Frost ausgesetzt, während die ausgepflanzte Clematis noch lange von der im umgebenden Erdreich vorhandenen Erdwärme profitiert.
Sicher, nach ein paar Tagen Dauerfrost von -20° ist auch das Erdreich einschließlich aller Kleinstlebewesen spack gefroren, aber das ist für die Frage, ob Einwickeln von Kübeln bei derartigen Temperaturen etwas bringt, total irrelevant.
Was Westphal als "kübelgeeignet" angibt, ist seine Sache. Natürlich kann man Clematis auch als Bonsai ziehen, vielleicht sogar als mame-bonsai, dann genügt möglicherweise schon ein Schälchen von 3 x 4 x 2 cm.
Andreas Bärtels gibt in seinem Clematis-Buch eine Kübelgröße von mindestens d =50 cm, h = 40 cm an, ich würde noch größer wählen.