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|11|12|Man muß schon sein eigenes Glück schmieden, aber nicht andere als Amboss benutzen. (Unbekannt)

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Autor Thema: Anlegen eines neuen Gemüsebeets mit Hindernissen  (Gelesen 1018 mal)

Django

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Anlegen eines neuen Gemüsebeets mit Hindernissen
« am: 22. Oktober 2007, 21:56:58 »

Ich bin gerade dabei ein neues Gemüsebeet anzulegen. War eigentlich guter Dinge - bin es jetzt auch noch, aber es ging nicht so schnell wie erwartet.

Laub und teilweise Rindenmulch weggeschleppt und angefangen umzustechen. Aber eine Spatentiefe zusammen zu bekommen, ist verdammt schwer, weil Steine Steine Steine. Werde nun die Steine so gut es geht versuchen wegzubekommen. Nun meine Fragen:

Wie erkenne ich oder ermittle ich die Art der Erde bzw. deren Zusammensetzung?

Nachdem mir der Boden ziemlich verdichtet vorkommt (habe noch keine so große Erfahrung, vielleicht kommt es mir aufgrund der großen Menge an Steinen so vor): Welche Gründüngung wirkt dem entgegen und wann ist die Zeit dafür?

Sollte ich die gesamte Erde oder Teile davon oder die oberste Schicht durch eine andere ersetzen oder Durchmischen?

Das zukünftige Beet ist in einem Schrebergarten. Keine Ahnung was für eine Funktion der Fleck vorher hatte. Teils Rasen und nachdem es am Rand ist und erhöht wars zumindest kein Weg würde ich behaupten. Mehr weiß ich leider nicht.
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frida

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Re:Anlegen eines neuen Gemüsebeets mit Hindernissen
« Antwort #1 am: 22. Oktober 2007, 22:01:11 »

Eine Bodenprobe kannst Du bei einer LUFA (google mal) machen lassen, kostet ca. 12 Euro und bringt Aufschluß über Bodenart (Sand, Lehm etc.) sowie Nährstoffversorgung bzw. Düngeempfehlung.

Für Gründünger ist es jetzt zu spät. Lupinen lockern auch stark verdichteten Boden. Steine haben aber mit Verdichtung nicht unbedingt zu tun.
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Aella

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Re:Anlegen eines neuen Gemüsebeets mit Hindernissen
« Antwort #2 am: 23. Oktober 2007, 08:20:03 »

ob lehmig oder sandig kannst du eigentlich auch so spüren. wenn du etwas feuchte erde nimmst und sie in den händen drückst und formst.
wenn du keinen festen klumpen bekommst ists eher sandig, wenn du damit männchen formen könntest, ists lehmig ;)

eigentlich hätte ich dir nun empfohlen nur die grassoden abzustechen, umzudrehen und bis zum frühjahr (evtl noch abgedeckt) liegen zu lassen. die verroten ganz schnell und ergeben schöne erde.
aber mit den steinen hast du wohl ein problem...die müssen wohl raus. vor allem wenn du vorhast auch wurzelgemüse zu pflanzen :-\
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Eigentlich kennen wir uns nur vom säen.

SouthernBelle

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Re:Anlegen eines neuen Gemüsebeets mit Hindernissen
« Antwort #3 am: 23. Oktober 2007, 10:23:13 »

Rauhweizen geht noch- bis Anfang Dezember, jedenfalls hier an der Kueste.
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Gruesse

Staudo

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Re:Anlegen eines neuen Gemüsebeets mit Hindernissen
« Antwort #4 am: 23. Oktober 2007, 10:28:12 »

Hallo,

Rindenmulch und Laub hättest Du gleich eingraben können, ist gut für den Boden. Die Steine sind hochgradig ärgerlich: die wachsen nämlich nach. Durch die Bearbeitung werden sie angekippt, wodurch Erde drunter rutscht und so kommen sie nach und nach an die Oberfläche. Bring ordentlich Kompost auf! Viele Gärtner wissen übrigens nicht wohin mit ihrem Kompost, Fragen kostet nichts.


Viele Grüße

Peter
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Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.

Manfred

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Re:Anlegen eines neuen Gemüsebeets mit Hindernissen
« Antwort #5 am: 23. Oktober 2007, 19:41:58 »

Hallo Django,

ich habe auch so eine steinige Ecke kultiviert, wo vor Jahren ein alter Gewölbekeller eingebrochen ist, und einfach nur palniert wurde. Tiefer als 5 bis 10 cm waren nur noch Steine.
Im Herbst habe die Grassoden abgestochen, alles greifbare organische Material (Baumschnitt, Laub, Gras, ein paar Schubkarren Mist) locker(!) aufgeschüttet und die Grassoden umgedreht wieder draufgelegt. Heute würde ich wohl noch ein paar kg Kalk und Urgesteinsmehl mit einmsichen.
Im Frühjahr habe ich Kürbisse darauf gepflanzt und die ganze Fläche gut mit langem (und damit lockerem) Grasschnitt gemulcht.
Seither kann man da so ziemlich alles anbauen, außer evtl. lange Rettiche ;-)
Aber Rettiche und Möhren gibt es ja auch in kurz und rund.

Viele Grüße,
Manfred
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Margit

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Re:Anlegen eines neuen Gemüsebeets mit Hindernissen
« Antwort #6 am: 24. Oktober 2007, 16:03:28 »

Kann mich nur in allem anschließen, was die Vorschreiber geschrieben haben. Das Problem mit den Steinen haben wir auch, es ist mühsam, aber ich klaube sie Eimerweise ab,sowie ich Lust und Zeit habe, das kann aber Jahre dauern, denn sie wachsen bei uns fast täglich nach.
Gemüse, das nicht tief wurzelt gedieh aber bereits im ersten Jahr prächtig. Vielleicht sogar, weil die Steine zusätzliche Wärme abgeben.
Im Kräutergarten lasse ich die Steine weiterhin "wachsen".
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Gib Deine Illusionen niemals auf. Denn wenn Du sie verloren hast, existierst Du zwar noch, aber Du hast aufgehört zu leben. (Mark Twain)

Django

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Re:Anlegen eines neuen Gemüsebeets mit Hindernissen
« Antwort #7 am: 02. November 2007, 20:59:30 »

Ich bedanke mich einmal bei Allen für die Antworten und Ratschläge.

Habe schon unzählige Scheibtruhen mit Steinen weggeschafft, aber es geht schön langsam dem Ende zu. Ein Viertel ist noch zu schaffen, aber dann ist's vorerst mit den Steinchen vorbei. Der Boden ist eher lehmig, weil Brockenbildung und ob er jetzt verdichtet ist oder nicht, ist schwer zu sagen. Nachdem ich mir ein paar Bilder über google angeschaut habe, würde ich sagen eher nein, aber dann halt sehr lehmig.

Habe das abfallende Laub grob untergemischt und warte jetzt das Frühjahr ab. Sollte ich mein Beet mit Laub mulchen? Und wenn ich das tue, verhindere ich dann nicht die Frostgare?

Bezüglich Dünger werde ich eine Bodenanalyse machen lassen. Alleine schon aus Interesse wie so was ausschaut und was ich für eine Erde habe.
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frida

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Re:Anlegen eines neuen Gemüsebeets mit Hindernissen
« Antwort #8 am: 02. November 2007, 21:02:57 »

Wenn Du wirklich sehr lehmigen Boden hast (kannst Du "Würstenchen" davon rollen?), würde ich grob umbrechen wegen der Frostgare. Das Laub kannst Du in schwarzen Säcken, die Du vorher gelocht hast (dazu falten und dann mit dem normalen Bürolocher) bis zum Frühjahr stehenlassen, dabei verrottet es auch schon etwas, besonders, wenn Du einen einigermaßen warmen Ort dafür hast. Mulchen kannst du mit dem Laubkompost dann, wenn Deine Kulturpflanzen ein paar cm groß sind.
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Man soll die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind (Karl Valentin)
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