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Autor Thema: Wildhase  (Gelesen 15504 mal)

fars

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Wildhase
« am: 26. Oktober 2007, 13:42:43 »

Ich habe einen Wildhasen geschenkt bekommen. Zum Glück bereits aus dem Fell geschlagen und ausgenommen.

Verwenden werde ich nur Rücken sowie Vorder- und Hinterläufe. Den Rest hatte ich für den Fond gedacht.

Wer hat Rezepte für einen schönen Hasenbraten?
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Gart

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Re:Wildhase
« Antwort #1 am: 26. Oktober 2007, 13:46:49 »

Rosmarin, Knoblauch... Wo du das hinstecken kannst, weisst du. Willst du noch mit Honigsenfmarinade rumpinseln? Ich denk mal, du bist hier der, der am besten weiss, wie sowas schmackhaft wird.
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Günther

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Re:Wildhase
« Antwort #2 am: 26. Oktober 2007, 14:15:46 »

Jäger lassen sowas gerne abhängen bis zur Entwicklung eines strengen Geruchs...
Feinere Leute warten nicht so lange, sondern verwenden eine Beize.
Rezepte dazu gibts wie Sand am Meer. Basis ist meist eine saure Flüssigkeit, beispielsweise Rotwein, und Gewürze nach Wahl, Lorbeer, Pfefferkörner, Wacholder, Rosmarin, ...
Zum Braten dann nach eigenem Geschmack. Nachdem Hase (auch Dachhase) meist recht trocken ist, wird Spicken oder zumindest Belegen/Einhüllen mit Speck angeraten.
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Gart

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Re:Wildhase
« Antwort #3 am: 26. Oktober 2007, 14:19:16 »

beispielsweise Rotwein,

Wobei hier nun wohl verschwiegen wird, dass gewisse User wohl eher gefrorenen Traubensaft oder gar Essig nehmen... ;D
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Günther

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Re:Wildhase
« Antwort #4 am: 26. Oktober 2007, 14:21:59 »

Ich schreibe für andere User, ohne Hase leb ich auch ganz gut... ;D
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Gart

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Re:Wildhase
« Antwort #5 am: 26. Oktober 2007, 14:23:43 »

Na, ab und zu ein fetter Dachhase liegt aber doch auf deinem Teller, oder irr ich mich? Meine würd ich im Raum Wien jedenfalls nie frei laufen lassen...
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Luna

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Re:Wildhase
« Antwort #6 am: 26. Oktober 2007, 14:28:57 »

Die Beize übertönt den Wildgeschmack, was eigentlich schade ist, da kann man ja genau so gut eine anderes Fleisch beizen.

Da das Hasenfleisch trocken ist, wurde ich es in eine Ölkräutermarinade geben, kurz anbraten und danach "Niedergaren"
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frida

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Re:Wildhase
« Antwort #7 am: 26. Oktober 2007, 14:31:44 »

Dachhase ??? ??? ???
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Gart

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Re:Wildhase
« Antwort #8 am: 26. Oktober 2007, 14:32:54 »

Büsi!
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frida

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Re:Wildhase
« Antwort #9 am: 26. Oktober 2007, 14:42:58 »

Büsi ??? ??? ???
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Gart

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Re:Wildhase
« Antwort #10 am: 26. Oktober 2007, 14:44:16 »

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frida

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Re:Wildhase
« Antwort #11 am: 26. Oktober 2007, 14:47:42 »

Ich habs befürchtet.

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Gart

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Re:Wildhase
« Antwort #12 am: 26. Oktober 2007, 14:52:39 »

Im Krieg hatte das Bedeutung, war gar überlebenswichtig. Hund wird heute noch gegessen, in China und im schweizerischen Kanton Appenzell. Objektiv betrachtet nicht schlimmer als ein Lamm, ein Rind oder ein Schwein zu verspeisen. Ich mag Pflanzen und Pilze.
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callis

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Re:Wildhase
« Antwort #13 am: 26. Oktober 2007, 15:02:17 »

Marinierter Hasenrücken

Zur Marinade:

1l Rotwein
3 Mohrrüben,
3 Zwiebeln,
einige Stängel Sellerie
Thymian, Lorbeerblatt,
Salz, Pfeffer

Sonst noch:

2 Hasenrücken
ca. 150g fein gewürfelten Speck
1 Glas (2cl) Cognac
1 Kg Äpfel
Ingwersaft
2 unbehandelte Zitronen

Gemüse klein schneiden, Wein und Gewürze hinzufügen.

Den Hasenrücken und die Schenkel 24 Stunden darin ziehen lassen, dann trockentupfen.

Marinade durchseien und das Gemüse mit den Gewürzen in einen Bräter legen,
darauf die Hasenteile.
Im vorgeheizten Ofen braten.

Inzwischen ca. 150g fein gewürfelten Speck glasig braten.
Die geschälten, geviertelten Äpfel im Ingwersaft vorsichtig dünsten.

Wenn die Fleischstücke fast gar sind, sie herausnehmen und warmhalten.
Das Gemüse und die Gewürze ebenfalls herausnehmen und die Jus, die sich gebildet hat, mit 1 Glas Cognac ablöschen. 2-3 Esslöffel von der Marinade zugeben und die gebratenen Speckstückchen. Etwas einköcheln lassen und durchseien. Die Speckstückchen wieder zugeben.

Das Fleisch auf einer Platte anrichten, mit der Jus begießen und mit den Äpfeln umlegen und mit Zitronenscheiben garnieren (letztere kann man aber auch weglassen).

Nachsatz:
Im Rezept geht es um 2 Hasenrücken und es ist daher zu erwägen, ob man die Schenkel etwas eher in den Bräter legt als den Rücken, da letzterer ja weniger Zeit zum Garen braucht. Auch würde ich den Hasen vor dem Braten eventuell mit gewürztem Öl einpinseln, damit das Fleisch nicht austrocknet.
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Gart

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Re:Wildhase
« Antwort #14 am: 26. Oktober 2007, 15:06:49 »

Könnte man nicht auch die Köpfe (mit Augen) in den Topf geben, damit die Beschäftigung mit der ehemals lebenden Kreatur ermöglicht wird?
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