Ein Problem bei der Neuanpflanzung ist auch, daß die Grundstücksgrenze quer über das Gelände geht (genau durch die Linden) und auf dem Grundstück meiner Oma evtl. in ein Paar Jahren eine neues Haus gebaut wird, das dann im Bereich des heutigen Gartens zu stehen kommen würde.
Nochmals kurz zusammengefasst die Anforderungen, die sich inzwischen nach Gesprächen im Familienkreis ergeben haben:
-keine Linden mehr, die würde ich im Familienrat nicht mehr durchbringen
-keine Walnuss und Obstbäume wie z.B. Äpfel oder Birnen, stehen mehrere andere auf unserem Gelände
-keine Birke, eine Große stand bis vor wenigen Jahren auf dem Gelände, eine neue ist nicht mehr erwünscht.
-die Bäume würden etwas weiter zurückversetzt, daher sind evtl. Früchte kein so großes Problem mehr
-ursprünglich war geplant, die Bäume am alten Standort zu pflanzen, inzwischen soll aber der ganze Bereich neu strukturiert werden, an der Mauer und dem kleinen Hang sollen niedere Büsche oder Bäumchen wachsen, in zweiter Reihe dann wenige große Bäume
-um die Einsicht von der Straße zu unserem Haus etwas abzuschirmen soll dann ein schnellwachsender Baum in die Sichtlinie gepflanzt werden, was mir besonders wichtig ist und mich auch zu diesem Beitrag im Forum animiert hat.
-eine Platane würde wohl Zustimmung finden, die sind z.B. aus Biergärten bekannt und als akzeptabel eingestuft worden.
-ich habe für die der Straße zugewandte Mauerseite schön blühende, kleinere Bäume wie die jap. Nelkenkirsche vorgeschlagen
-als weitere Anregung habe ich für etwas geschützte Bereiche auch kleinere, früchtetragende Bäume wie z.B. Feigen oder Pfirsiche ins Spiel gebracht
- was ich verhindern will, sind z.B. Forsythien oder ähnliches Gewäch, das hunderte Triebe vom Boden aus bildet und im Herbst geschnitten werden muss (wir haben schon mehrere Forsythien und ähnliches Gestrüpp auf dem Gelände, gibt immer mehrere Anhängerladungen voll, die dann gehäckselt werden müssen oder zur Kompostieranlage gebracht werden)
An eine Eiche oder Buche habe ich auch schon gedacht, ich weiß aber nicht, ob deren Wachstum so schnell ist wie z. B. ein Ahorn ?

zwei kleine Eichen, selbst aus gesammelten Eicheln gezogen habe ich bereits, die brauchen aber noch ein paar Jahre zum großwerden, das gleiche gilt für einen Ahorn aus dem Wald
P.S. Vielen Dank für die Anmerkungen und Anregungen, ich habe die verschiedenen Vorschläge gesammelt, Bilder der Bäume zusammengestellt und werde diese dann präsentieren.
Ein tolles Forum, gute Tipps, auch in anderen Beiträgen !
Bisheriger Bestand auf dem Grundstück (1800 qm):
2 Walnussbäume, 1 alter Birnbaum mit 3 Sorten (veredelt), 5 Apfelbäume, 4 Zwetschgenbäume (1 großer, 1 neugepflanzter, 2 kleinere, die aber bald eingehen), 1 Mirabellenbaum (mit seeeehr vielen Früchten), 1 Quittenbaum (ebenfalls mit seeeehr vielen Früchten), 1 neugepflanzte Kirsche und zum Schluß noch ein neugepflanzter Feigenbaum.
In den letzten Jahren sind verschwunden : 2 große Tannen, 1 große Birke, 1 großer Birnbaum, 4 große Zwetschgenbäume und ein alter Mostbirnenbaum.
Zum Schluß noch eine Anmerkung eines Nachbarn (Hobbyimker) : Er wird wohl nächstes Jahr weniger Honig haben, die fehlenden Linden würden die Bienen schon merken