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Autor Thema: Acht junge Schleiereulen  (Gelesen 2275 mal)

Lilia

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Acht junge Schleiereulen
« am: 16. September 2007, 22:12:44 »

Eine Freundin von mir ist grade dabei, das Haus innen zu renovieren.
Letzte Woche fanden sich unterm Dach vier junge Schleiereulen, auf dem Foto die älteren.
Diese Woche kamen nochmals vier hinzu, die kleinen daunenweichen.
Das Haus steht in ländlicher Umgebung, in einem Weiler mit Wiesen, Feldern und Wald drumherum. Allein schon der Garten bietet genügend W-Tiere und Mäuse, um die acht Schnäbel satt zukriegen.

Bloß, ist es nicht ein bißchen spät für diese beiden jungen Bruten, um noch vor dem Winter einigermaßen flügge zu werden?

Kann sie die Jungtiere einfach unterm Dach lassen oder wäre es besser, die Youngster in eine Aufzuchtstation zu bringen?

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Landpomeranze †

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #1 am: 16. September 2007, 22:33:07 »

Sie kann die Eulen ruhig unterm Dach lassen, Schleiereulen haben bei großem Nahrungsangebot zwei Bruten und die zweite fliegt Ende September oder auch erst im Oktober aus.

lg, Patricia
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Ismene

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #2 am: 16. September 2007, 22:37:48 »

Hallo Lilia,
habe gerade dem Eulenexperten hier dein schönes Foto gezeigt.
Er erklärte den Altersunterschied so:
Sobald die Mutti das erste Ei legt, fängt sie schon an zu brüten. Dann alle 2 Tage ein Ei. Zwischen dem Nesthäkchen und dem ältesten Geschwisterchen können also 14 Tage Altersunterschied liegen.
Normalerweise haben Schleiereulen nur 3-5 Junge durchschnittlich. Wenn es so viele sind: genug Futter vorhanden. Also alles im grünen Bereich. Die Eltern und die Jungen schaffen das schon.
Das Flügge werden geht ja auch ziemlich schnell und deine Freundin kann sich auf ein spannendes Schauspiel gefasst machen, wenn die Bande ausfliegt. :D
Ich bin beinahe ein bißchen neidisch...da bei mir noch nie Schleiereulen gebrütet haben.

Halte uns mal auf dem Laufenden.

Liebe Grüße
Ismene
 
 
« Letzte Änderung: 16. September 2007, 22:39:18 von Ismene »
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Fionelli....

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #3 am: 16. September 2007, 22:58:55 »

Ich freue mich schon, daß ich hier Käuzchen rufen höre,
aber das ist ja mal toll: kleine Schleiereulen :D!
Bin auch sehr neugierig, wie es weitergeht...
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*Falk*

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #4 am: 16. September 2007, 23:11:44 »

Ich finde es auch toll. ;D
Letzte Woche habe ich eine "Kauz-Wohnung" an einer Eiche angebracht
und hoffe das sie bald bezogen wird,zumal im Dorf eine Kauzfam.mit 4 Kleine gesichtet wurde.
Ich habe keine Erfahrung damit.Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,daß der Nistkasten angenommen wird ?

LG Falk
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Falk

Ismene

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #5 am: 16. September 2007, 23:22:38 »

Hallo Falk, das ist ja ein schicker Kasten. :D
Ist das in deinem eigenen Garten? Toller Baumbestand.
Wenn ich ein Waldkäuzchen wäre würde ich nicht zögern, vorausgesetzt, dass genug Wald in unmittelbarer Nähe ist. Bei mir im Garten habe nie welche gebrütet, weil er von Feldern und Wiesen umgeben ist und die Eichenallee und Bäume im Garten wohl nicht reichen. Dann gibt es wohl auch noch andere, mysteriöse Faktoren...
Aber vielleicht übernachten sie ja im Winter in dieser Luxuswohnung.
Wenn sich noch jemand meldet mit Erfahrung machen wir dafür einen eigenen Thread auf. Es geht doch nichts über Erfahrungsberichte.

Kauzige Grüße
Ismene
P.S. Die Waldkauzrufe sind so übertrieben kauzig. Als ich sie zum 1. Mal hörte, dachte ich an einen Schabernack. ;)
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*Falk*

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #6 am: 17. September 2007, 00:16:00 »

Hallo Ismene,
den Nistkasten habe ich im angrenzenden Wald untergebracht, Sichtkontakt vom
Kinderzimmer aus, Entfernung ca. 50-60m, damit die Käuze etwas Ruhe haben, falls sie einziehen . Leerstand wird es sicher nicht geben, vielleicht ziehen Ringeltauben oder Eichhörnchen ein.Unser Grundstück hat den gleichen Baumbestand ,wie der angrenzende Wald - 20-25m hohe Eichen und Kiefern und eine hohen Bestand an Kleinsäugern=Mäuse aller
Art. Die Zuwanderung aus dem Wald ist enorm und sie machen mir
zuviel Schaden im Garten, mal ganz abgesehen von der Zeckenvermehrung. Ich hoffe die Käuze helfen kräftig beim Fangen. ;D

LG Falk
« Letzte Änderung: 17. September 2007, 00:23:47 von Upico »
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zephyr

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #7 am: 17. September 2007, 17:58:29 »

Hi,
kennt sich denn jemand mit Eulenkästen für Schleiereulen aus?
Wir hatten dieses Jahr ziemlich viele Junge Eulen draussen rumfliegen, leider sind sie jetzt schon wieder weg, ich hoffe, sie finden ein neues Zuhause.

Meine Nachbarin und ich spielen jetzt mit dem Gedanken, wenigstens für nächstes Jahr Kästen aufzuhängen.
Auf 2 Internetseiten habe ich jetzt aber gelesen, daß man Schleiereulenkästen in einem Gebäude aufhängen muß, mit Luke nach aussen (da waren auch Bauanleitungen dabei).
Das wäre bei uns schlecht möglich, bzw. mein Mann hat was gegen Löcher in der Aussenmauer...
Ob man die Kästen nicht auch so mittig vom Giebel und mardergeschützt aufhängen kann?
Und spielt da die Himmelsrichtung eine Rolle?

++Grüsse
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tomir

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #8 am: 17. September 2007, 18:26:07 »

@upico - nur als Hinweis - bei Steinkauzhoehlen werden an die Baeume meist Blechmanschetten angebracht damit zB Baummarder sich nicht zum Kauzessen eingeladen fuehlen und an den Staemmen hochklettern koennen.
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Fionelli....

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #9 am: 22. Oktober 2007, 23:15:25 »

Gibt es denn Neuigkeiten bei den Schleiereulen?
Sind sie groß genug geworden?
Bei mir flog gerade in mehreren Runden ein Käuzchen (wahrscheinlich?)
über den Hof! Das dürfte gerne hier bleiben:
Meine Wühlmäuse haben sich in letzter Zeit explosionsartig vermehrt.
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Lilia

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #10 am: 08. November 2007, 00:36:13 »

Die Schleiereulenbabys sind an Ort und Stelle belassen worden und eins nach dem anderen ausgeflogen.
Ende Oktober waren noch die vier jüngeren da, sahen aber so aus, als würden sie nicht mehr lange bleiben.
Allerdings werden die Schleiereulen jetzt leise verdächtigt, sich an den freilaufenden Zwerghühnern zu vergehen. Es wurden schon mehrere tote, aber nicht gefressene Zwergis gefunden.
Ob die Eulen üben??
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thegardener

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #11 am: 09. November 2007, 23:29:57 »

Gemeuchelte Zwerghühner sind aber eine Nummer zu groß für Schleiereulen ( es sei denn, es sind Bantams oder Sebright oder in der Größe) , gibt es Bißspuren? Wiesel wären die Hauptverdächtigen bei so was ...
Gruß Julian
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Ismene

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #12 am: 12. November 2007, 10:39:04 »

Danke für das Update, Lilia! :)
Allerdings werden die Schleiereulen jetzt leise verdächtigt, sich an den freilaufenden Zwerghühnern zu vergehen. Es wurden schon mehrere tote, aber nicht gefressene Zwergis gefunden.
Aber die werden doch ihre Hühnchen nicht nachts herumlaufen lassen! ???
Die Schleiereule jagt nachts oder in der Dämmerung, wo Hühner ja in Ställchen gehören.
Einziger anderer Vogel: der Habicht, er würde die Hühner aber mitnehmen.

Julian: an einen Wiesel habe ich noch gar nicht gedacht. Könnte ein Hermelin sein, die ihre Beute mit einem Biss in den Nacken töten. Aber warum sollte er sie liegen lassen? Schleppen kann er so ein Hühnchen ganz bestimmt.

Ich würde die Hühner auch mal untersuchen, um festzustellen, woran sie jetzt gestorben sind.
 
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thegardener

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Re:Acht junge Schleiereulen
« Antwort #13 am: 12. November 2007, 18:45:58 »

Großes Wiesel = Hermelin, Hermelin ist die Handelsbezeichnung für den weißen Winterpelz, regional auch als Artenname verwendet. In meinen Hühnerzuchtzeiten haben manchmal Mauswiesel einige Nachwuchstiere getötet, bei Freunden hat ein großes Wiesel gerade eine Voliere ausgeräumt, alle Bewohner getötet und ist mit vollem Bauch eingeschlafen. Scheinbar ist der Reiz von anderer Beute so groß- wenn also mehrere Hühner panisch in der Gegend herumflattern- das die Viecher das getötete liegen lassen und den Nächsten greifen. Sobald die Junghühner flugfähig sind sollten sie eigentlich aufbaumen und in der Nacht nicht herumlaufen. Das sie dann stillsitzend zwischen den Ästen ins Eulenbeuteschema passen bezweifel ich, aber wie gesagt, die Größe von Zwerghühnern dürfte auch nicht ins Schema passen.
Wiesel und Marder jagen auch tagsüber wenn sie ungestört sind ( Leute zum Beispiel nicht zu Hause sind) und orientieren sich nachts am Geruch , da hilft stillsitzen den Hühnchen nichts.
Perlhühner dazusetzen ;D , die sind so wachsam und laut das das meiste Räuberviehzeug abgeschreckt wird- allerdings darf man keine Nachbarn haben ...
Gruß Julian
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